Depression, eine gefühllose Volkskrankheit

 posted on 22.12.14 von hoergen in Menschen, Wissen, ted

Depressionen werden oft als emotionale Verstimmung oder Traurigkeit missverstanden. In Wirklichkeit handelt es sich dabei um eine sehr gefährliche Krankheit. 

Die schlimmsten Fehler, die Betroffene und Angehörige machen können sind,

  1. sie auf die leichte Schulter zu nehmen, die Krankheit nicht als solche anzusehen und
  2. das Thema verdrängen zu wollen.

Akzeptieren, dass man krank ist und sich nicht dafür zu schämen sind DIE zwei wichtigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie!

Um diese Krankheit besser verstehen zu können gibt es eine tolle Dokumentation und einen tollen Vortrag, womit man einen Einblick bekommt und auch versteht, dass Depression nicht mit Traurigkeit gleichzusetzen, sondern eine komplexe Welt aus einem katatonischen Gefühlsverlust, Sinnlosigkeit bei gleichzeitig völligem Begreifen und Machtlosigkeit ist. Und das ist nur ein sehr kleiner Ansatz eines Beschreibungsversuches.

Hier eine deutsche  Dokumentation, zweier Menschen, die ihre Geschichte erzählen und über ihre Gefühle und Erfahrungen berichten. Der Link befindet sich unter dem Bild.

Depression, eine gefühllose Volkskrankheit

Link:  LEBEN! - Depression. Kein Grund zum Traurigsein
Youtube . 20:43 Minuten

Ein englischer Vortrag mit deutschen Untertiteln (falls nicht automatisch eingeblendet, kann man sie unter dem Video rechts einschalten), der einen sehr tiefen Einblick und Verständnis für das Thema gibt.

Depression, eine gefühllose Volkskrankheit

Link: Andrew Solomon: Depressionen, unser gemeinsames Geheimnis
TEDxMet · 29:21 Minuten · Filmed Oct 2013


Und dann gibt es noch das Blog Depressiv Leben von Dennis, der schon seit seiner Kindheit depressiv ist, mittlerweile ein Buch “Depressiv leben - lerne zu verstehen"  geschrieben hat und sich engagiert, die Öffentlichkeit über das Thema aufzuklären. Man kann ihm auch auf Twitter @depressiv_leben  folgen.

Depression, eine gefühllose Volkskrankheit

Link: Depressiv Leben

 

Ein Flexagon aus Papier basteln

 posted on 20.12.14 von hoergen in Wissen

Sehr cool! Mit einem Din A4, einem Lineal und einem Bleistift!

Entwickelt wurde diese Methode vom britischen Mathematiker Arthur Harold Stone und gefunden habe ich diese tolle Bastelei in einem TED Video von Arvin Gupta “Turning trash into toys for learning”

Misha Glenny untersucht die globalen Verbrechensnetzwerke

 posted on 05.12.14 von hoergen in Wissen, ted

Misha Glenny untersucht die globalen Verbrechensnetzwerke

Weltweite Verbrechensnetzwerke, die in den letzten 20 Jahren nach dem Fall der Mauer einen wahnsinnigen Aufschwung erlebt haben. Ein toller und sehr sehr interessanter Vortrag von 2009 über die Hintergründe und das Warum (deutsche Untertitel).
Sehr sehr empfehlenswert!!

 

Der Vortrag bei Ted.com http://www.ted.com/talks/misha_glenny_investigates_global_crime_networks?language=de

Der Film "All is lost" - Name ist Programm

 posted on 04.12.14 von hoergen in Flimmerwelt

Das Drama “All is lost” mit Robert Redfort als allein segelnder Skipper, der mit einem treibenden Container kollidiert und der dann um das Überleben kämpft, ist ein Drama. Die Beschreibung bezeichnete es als beeindruckende One-Man-Show auf hoher See, nüchtern, wie hochspannend erzählte Kampf eines Mannes, der den Tod vor Augen hat.

Meines Erachtens stand eher der Regisseur, oder wen man dafür verantwortlich machen kann, kurz vor dem Tode. Denn dieser Film ist nicht nur langweilig, sondern auch belanglos und man hätte ihn sicherlich auch auf 10 Minuten runterkürzen können. Da ändert auch, der mal wieder eingesetzte debile Mädchenchor nichts, der irgendwann anfängt los zu trällern. Robert Redfort kann mehr! In besseren Filmen! Der Einzige, der den Tod vor Augen hat, ist der zu Tode gelangweilte Zuschauer.

Mit “All is lost” ist sicherlich die Zeit gemeint, die man mit dem Anschauen dieses Films verschwendet.

Whatsapp und Links die nicht klickbar sind

 posted on 04.12.14 von hoergen in Android, Apps

Wenn du in Gruppenchats Links bekommst, die du nicht anklicken kannst, liegt es daran, dass der Sender dieser Nachricht nicht in deinen Kontakten gespeichert ist. Das ist ein Sicherheitsfeature.

Lösung: Lege diesen Kontakt an und schon sind die Links auch wieder anklickbar.

Google Play Music und die heruntergeladenen Dateien

 posted on 02.12.14 von hoergen in Musik, Android, Apps

Wenn man bei Google Play Musik kauft und runterlädt, findet man diese leider nicht mit dem Smartphone eigenen Musicplayer. Aber dafür in diesem Verzeichnis:

/Android/data/com.google.android.music

Sofern man beim Player in den Einstellungen bei “Speicherort” -> “extern” eingestellt hat.

Leider findet man da nur durchnummerierte mp3 Dateien, die auch nicht getaggt sind. Aber mit Hilfe einer der Tools auf der Seite Musicbrainz (rechts oben bei “Tag Your Music"), ist das Thema auch schnell erledigt.

Syncthing bzw Pulse - Einfaches Backup für das Smartphone

 posted on 30.11.14 von hoergen in Programme, Linux, Android

Syncthing bzw Pulse - Einfaches Backup für das Smartphone

Wofür ein Backup, wenn man doch alles in der Cloud speichern kann? Weil man seine Daten bei sich behalten möchte.

Mit Syncthing , das gerade zu Pulse umbenannt wird, gibt es ein Programm und eine App, mit der sich Ordner auf dem Smartphone sichern lassen und wenn man möchte über verschiedene Geräte synchronisieren kann, ohne auf irgendwelche Cloudanbieter zurückgreifen zu müssen. Das Einzige was man dazu braucht ist ein Computer mit einem Windows, Linux, Mac, BSD oder Solaris.

Für Kubuntu 14.04 und 14.10 gibt es ein PPA, das man den Softwarequellen hinzufügen kann und danach installiert man das Paket “syncthing". Am besten erstellt man in einem Benutzerverzeichnis noch einen Ordner für das Backup, in den alle weiteren Backups untergebracht werden. Die Software wird über den Webbrowser konfiguriert und gesteuert.

Danach installiert man die App über den Playstore oder F-Droid

Vorweg, wenn die Software, egal auf dem Computer oder auf dem Smartphone anbietet, sich neu zu starten, unbedingt ausführen!

Als erstes fügt man auf dem Smartphone und auf dem Computer über “Geräte” hinzufügen, jeweils das andere Gerät zu, damit die beiden Geräte wissen, dass sie miteinander kommunizieren sollen. 

Die Geräte ID des Smartphones bekommt man, in dem man vom linken Rand nach rechts wischt (2. Bild) und auf die gekürzte ID klickt. Diese wird dann in die Ablage kopiert und diese kann man sich dann per Mail zu schicken. Vereinfacht die Eingabe im Webbrowser. Die Webbrowser ID kann man mit einem Barcodescanner einscannen. Den Barcode bekommt man auf der Startseite über das Zahnrädchen rechts oben (4. Bild)

Syncthing bzw Pulse - Einfaches Backup für das Smartphone
Syncthing bzw Pulse - Einfaches Backup für das Smartphone
Syncthing bzw Pulse - Einfaches Backup für das Smartphone
Syncthing bzw Pulse - Einfaches Backup für das Smartphone

Nun definiert man auf dem Smartphone die Ordner, die man unbedingt sichern möchte. Jeder Ordner mit allen seinen Unterordnern ist eine Backupdefintion mit einer Verzeichnis IDDiese Verzeichnis ID muss dann auch auf dem Computer als Referenz angegeben werden und dort dann auch, wohin die Daten gespeichert werden müssen.

Wichtig ist, dass man bei Smartphone und dem Computer jeweils angibt, mit welchem Gerät synchronisiert werden soll. Also jeweils miteinander.

Syncthing bzw Pulse - Einfaches Backup für das Smartphone
 
Syncthing bzw Pulse - Einfaches Backup für das Smartphone

Nachdem das erste Backup(Ordner) auf beiden Geräten eingerichtet wurde (mit jeweils Softwareneustarts) beginnt die Synchronisation automatisch und man kann mit weiteren Backupdefintionen fortfahren.

Webseite http://syncthing.net/ bzw https://ind.ie/pulse/

Neue Vahr Süd - Herr Lehmann

 posted on 26.11.14 von hoergen in Flimmerwelt, Visor, DVD

“Neue Vahr Süd” - Herr Lehmann in jungen Jahren. Mal wieder ein toller deutscher Film aus dem Jahre 2010.

KDE 5 - Projekt Neon 5 wird nicht weiter gepflegt

 posted on 26.11.14 von hoergen in Linux

Das PPA von Neon5 steht nicht weiter zur Verfügung, also muss es entfernt werden und eventuell ein Ersatz her.

Bei meinem Kubuntu 14.04 geht das so

sudo apt-get purge project-neon5-* 
sudo apt-get autoremove
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