Think global, act local - Wohlstand für alle

  eingetragen am 19.05.2015 von hoergen in Leben, Menschen, Politik, Öko, Wissen

Diese Phrase ist im Laufe der Zeit, seit Ende der 1960er Jahre, immer wieder einem Bedeutungswechsel unterzogen worden. Die einen sahen es von der wirtschaftlichen Seite, die anderen von der gesellschaftlichen Seite.

Meines Erachtens, ist aber die gesellschaftliche Seite die wichtigste, weil nur aus der Gesellschaft eine gesunde Wirtschaft hervorgehen kann und nicht umgekehrt. Um es kurz auf den Punkt zu bringen:

Nach den Erkenntnissen, dass Öko, Bio und Fair-Trade von jedem einzelnen Menschen dieser Erde durch seinen Konsum gesteuert werden kann, folgt der zweite Schritt, nämlich, wem wir unser Geld für diese ehernen Ziele geben und warum.

Nach dem Konsum, ist der Geldkreislauf das zweite wichtige Instrument, das jeder Einzelne von uns nutzen kann, um finanzielle Macht bzw Vertrauen in die richtigen Hände zu geben. Weg von Konzernen, weg von Ketten und Franchise-Unternehmen, hin zu einzelnen Personen und kleinen lokalen Unternehmen. Das schliesst auch Banken ein, denen wir unser Geld anvertrauen, denn die nutzen das Geld, um Geschäfte zu machen, mit denen wir unter Umständen überhaupt nicht einverstanden sind.

Auf einen einfachen Nenner gebracht: Nur dort, wo wir unser Geld hingeben, kann Wohlstand entstehen. (Regionalkonsum)

Wohlstand ist, unter anderem, die Ansammlung von Geld an einem Ort. Wenn also Geld an einem Ort, oder in einer Region verbleibt, ist die Chance sehr hoch, dass man persönlich davon profitiert. Fließt das Geld in andere Regionen ab, gibt es noch nicht einmal mehr eine Chance, davon zu profitieren.

Also überlege dir gut, wo du dein Geld hin gibst und ob du von deinem ausgegebenen Geld doppelt profitieren willst. “Dein Nachbar sollte dir der nächste Geschäftspartner sein.”

Der Satz “Think global, act local” ist schon etwas älter und wird diesen Menschen zugeschrieben David Brower, founder of Friends of the Earth 1969, René Dubos who originated it as an advisor to the United Nations Conference on the Human Environment in 1972, Canadian “futurist” Frank Feather also chaired a conference called “Thinking Globally, Acting Locally” in 1979, as well French theologian Jacques Ellul
(Quelle Wikipedia en)

Weiterführende Artikel:

  1. Regionalwährung
  2. ARTE - Wachstum - was nun? Regionalwährungen (Dokumentation/Video) In der Dokumentation “Wachstum - was nun?” wurde über Regionalwährungen berichtet. Nämlich über den Las Palmas in Brasilien und der Chiemgauer in Süddeutschland.

Die 10 peinlichsten Momente für Medieninkompetenz

  eingetragen am 15.05.2015 von hoergen in Blog
  1. Auf solche Überschriften reinzufallen und draufzuklicken, so dass andere damit Geld verdienen
  2. Auf solche Überschriften reinzufallen und draufzuklicken, so dass andere damit Geld verdienen
  3. Auf solche Überschriften reinzufallen und draufzuklicken, so dass andere damit Geld verdienen
  4. Auf solche Überschriften reinzufallen und draufzuklicken, so dass andere damit Geld verdienen
  5. Auf solche Überschriften reinzufallen und draufzuklicken, so dass andere damit Geld verdienen
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  7. Auf solche Überschriften reinzufallen und draufzuklicken, so dass andere damit Geld verdienen
  8. Auf solche Überschriften reinzufallen und draufzuklicken, so dass andere damit Geld verdienen
  9. Auf solche Überschriften reinzufallen und draufzuklicken, so dass andere damit Geld verdienen
  10. Auf solche Überschriften reinzufallen und draufzuklicken, so dass andere damit Geld verdienen

Teile es mit deinen Freunden, denen es genau so geht.

OSS 117 - Bambino

  eingetragen am 7.05.2015 von hoergen in Blog

Eine Szene aus einem der schönen OSS117 Filme mit Jean Dujardin - Bambino (OSS 117)

Und dann noch ein Aussetzerzusammenschnittvideo ;)

Das OSS Simple Sabotage Field Manual

  eingetragen am 7.05.2015 von hoergen in Blog

Fefe hat da eine Sache ausgegraben, daraus müssen wohl Generationen von Politikern und Managern gelernt haben! Hier der Link

General Interference with Organisations and Production

    Organisations and Conferences
    1. Insist on doing everything through “channels.” Never permit short-cuts to be taken in order to expedite decisions.
    2. Make “speeches.” Talk as frequently as possible and at great length. Illustrate your “points” by long anecdotes and accounts of personal experiences. Never hesitate to make a few appropriate “patriotic” comments.
    3. When possible, refer all matters to committees, for “further study and consideration.” Attempt to make the committees as large as possible — never less than five.
    4. Bring up irrelevant issues as frequently as possible.
    5. Haggle over precise wordings of communications, minutes, resolutions.
    6. Refer back to matters decided upon at the last meeting and attempt to re-open the question of the advisability of that decision.
    7. Advocate “caution.” Be “reasonable” and urge your fellow-conferees to be “reasonable” and avoid haste which might result in embarrassments or difficulties later on.
    8. Be worried about the propriety of any decision — raise the question of whether such action as is contemplated lies within the jurisdiction of the group or whether it might conflict with the policy of some higher echelon.

Das Glück ist offline

  eingetragen am 5.05.2015 von hoergen in Interkommunikation, Menschen, Medien

Astrid von Friesen mit einem Artikel “Gehirn-Diät” für bessere Konzentration bei Deutschlandradio Kultur. Auch als Hörbeitrag.

“Denn jedes “Pling", jeder neue Reiz im Netz produziert das Glückshormon Dopamin sekundenschnell, aber auch süchtig machend!”

Warum dieser nervige Bahnstreik so wichtig ist

  eingetragen am 4.05.2015 von hoergen in Misanthrop, Leben, Menschen, Politik

Die Krautreporter haben mal zusammengefasst, warum der GDL Bahnstreik so wichtig ist. Warum man genervt sein darf, aber dass es falsch ist, gegen den Streik zu wettern, weil er ein wichtiges Grundrecht wahrnimmt. Ein Grundrecht, das viele für sich gar nicht wahrnehmen und lieber lemmingartig in ihr Verderben laufen.

Beförderung ist kein Grundrecht, es ist eine Dienstleistung und wenn Menschen mit pathetischen Aussagen kommen, wie “der der ein Land lahm legen kann, darf nicht” hat einfach nicht begriffen, dass die Forderung an einen Service, den Menschen mit ihrer Arbeit erbringen und dafür ordentlich bezahlt und behandelt werden wollen, nicht mit einem Grundrecht vergleichbar ist. Und sollten sie dann immer noch dafür sein, dann darf man diese Menschen ruhig als Befürworter der Sklaverei und als nicht gesellschaftsfähig betiteln.

“Durchhalten, Bahn, Bürger, GDL! Dieser Streik ist der wichtigste der Berliner Republik”

Link zum Artikel

Update: Wo bleibt hier der Aufschrei? “Bahn-Vorstände verdoppeln ihre Erfolgsprämien” (18.03.2015)

Update: Gregor Gysi “Spionageskandal kann einer der größten in der Geschichte der BRD werden” , unter anderem auch für Bahnstreiks (05.05.2015)

Geld aus dem Nichts

  eingetragen am 4.05.2015 von hoergen in Wissen

Geld sollte ein öffentliches Gut sein und nicht von Banken privatisiert sein.

Eine Arte Dokumentation über wie Geldschöpfung funktioniert

Video Link (5 Minuten)

und der großartige Volker Pispers über Geld

“Geld ist Fantasie” Video Link (12 Min)

Ausschreitungen in Berlin - der 1. Mai

  eingetragen am 1.05.2015 von hoergen in Berlin, Geschichten, Spass

Zur gestrigen Walpurgisnacht wurden laut unbestätigter Aussagen insgesamt 70.000 Polizisten in Berlin zusammengezogen. Das Strassenbild wurde von Uniformen, Helmen, Schlagstöcken und Kampfschilde dominiert. Merkwürdigerweise ist davon in den Medien nichts zu lesen. Doch wer gestern Nacht durch die Bezirke Prenzlauer Berg und Kreuzberg spazierte, sah dieses Bild des Grauens. Der nächste logische Schritt ist der Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Sieht so eine Deeskalationsstrategie aus? Sieht das danach aus, als ob Berlin eine friedliche Stadt wäre? In Wirklichkeit tobt ein Kampf gegen die Entmenschlichung durch Geld im Untergrund dieser Stadt. Nach Aussen hin wirkt alles friedlich, wenn man nicht genau hinschaut.

Konsumieren einfacher gemacht mit Buycott

  eingetragen am 30.04.2015 von hoergen in Wissen, Android, Apps

Will man beim Konsumieren bestimmte Konzerne nicht unterstützen, ist es mitunter schwer zu erkennen, welche Firmen, bzw Marken zu welchen Konzernen gehören. Abhilfe verspricht die App Buycott , die einen Barcode Scanner und integriert Kampagnen organisiert.

Die Netzfrauen berichteten vor 2 Jahren schon darüber “Schlechte Zeiten für Monsanto – App Buycott

Rayk Anders hat auch ein nettes Video zum Konsum “Unser Alltag: Finde die Fehler

Hat schon jemand von euch längere Erfahrung damit gemacht?

Auf die Informationsgesellschaft geschissen

  eingetragen am 30.04.2015 von hoergen in Misanthrop, Leben, Interkommunikation, Wissen, Kritik

Wir leben im Informationszeitalter. Jeder und alles kann Informationen über das Internet einfacher verbreiten, als noch 20 Jahre zuvor. Seit den Handys, womit Bewegungsprofile erstellt wurden, oder den Smartphones, deren Apps insgeheim, oder beabsichtigt Daten ins Netz liefern. Alle füttern das Netz. Vieles von dem, was ins Netz gestellt wird, kann man sich dann auch anschauen, lesen, hören oder in irgendeiner Art konsumieren. Es gibt eine Flut von Informationen in immer kürzerer Zeit, die für den Einzelnen nicht mehr bewältigbar ist. Daher ist es kaum verwunderlich, wenn es Menschen gibt, die sich teilweise, oder komplett aus diesem Tsunami ausklinken.

Gerade wegen all dieser Möglicheiten, Vielfalt und Informationsquellen wird etwas immer wichtiger, was schon immer ein Teil einer gut funktionierenden Gemeisnchaft war, nämlich die Vertrauenspersonen. Diese wussten auf ihrem Gebiet bescheid, filterten Informationen nach wahr oder falsch und gaben die Ergebnisse in Form von verständlichen Ratschlägen weiter. Keine epischen Erklärungen oder Schulungsversuche. Nur dass, was der Hilfesuchende brauchte.

Wo gibt es das heute? Einerseits dachte ich früher, dass die Informationsquellen schlechthin, nämlich die Medien dafür da wären. Aber die Zeitungen ergehen sich in schwurbelnden Texten, um den Leser an das Blatt zu binden, an Formaten die vor 100 Jahren noch zeitgemäß waren, wo wie in einem guten Krimi der Täter erst in der letzten Zeile genannt wird. Das hilft nicht! Andererseits hecheln alle im Wettstreit, Nachrichten schnell zu bringen, anstatt die Qualität der Nachrichten zuerst zu prüfen und sie dann unserer Informationsgesellschaft entsprechend knackig aufzubereiten, mit der Möglichkeit weitere Hintergründe zu erfahren.

Ob Verschwörung, Absicht oder welche Interessen auch immer dahinter stehen mögen, aber diese gequirlte Scheisse, die sekündlich auf jeden Einzelnen heruntergeschüttet wird, ist ungefähr  so, als würde man eine wild durcheinander schreiende Horde besinnungsloser Vollidioten, als kompetentes Problemlösungs Team bezeichnen.

Menschen, die Dinge verständlich, bzw knackig kurz auf den Punkt bringen und auch noch vertrauenswürdig sind und bleiben, sind das Gold dieser Gesellschaft. Sucht und untersützt sie! Und stürzt sie, wenn sie das Vertrauen missbrauchen.

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