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Geschäftsmodell Kirchenaustritt - moderne Inquisition

  27.12.10 21:57, von hoergen, Kategorien: Misanthrop, Menschen

Nach den letzten Skandalen der Kirche berichtet die FAZ wieder über ein Geschäftsmodell der Kirchen, wie sie versuchen an das Geld von ehemaligen Mitgliedern zu kommen.
Das ganze funktioniere nach dem Prinzip, dass die Ämter die Dokumente nur 10 Jahre aufbewahren muss und generell muss immer der Bürger nachweisen, dass er ausgetreten ist. Auf die einmalig dem Finanzamt zur Kenntnis abgegebene Bestätigung zähle wohl laut einem Urteil des Oberverwaltungsgericht nicht.

Mit gesundem Menschenverstand kann man behaupten, dass es hier gewaltig stinkt und eine große Schieflage vorliegt.

  • Man geht zum Amt (Familiengericht oä) bezahlt eine Gebühr und leistet dem Staat eine Unterschrift, dass man austritt
  • Der Staat registriert das, verlangt eine Bearbeitungsgebühr
  • Man schickt dem Finanzamt eine Kopie des Dokuments, die tragen das in die Steuerkarte ein
  • Und nun sagt das Oberverwaltungsgericht, dass das nicht zählt?!
  • Das Beste: nach 10 Jahren werden die Dokumente vernichtet und es soll kein verlässlicher Vermerk existieren? Da stellt sich mir die Frage: ist der Staat oder das Amt nicht vertrauenswürdig?
  • Die Kirchen scheinen darauf zu spekulieren, dass der Bürger sich auf den Staat verlässt, was man hier eindeutig wohl nicht kann, und macht daraus ein lohnendes Geschäftsmodell mit der Schützenhilfe des Staates

Ich frage an dieser Stelle mal nicht nach der christlichen Nächstenliebe. Das ist definitiv bei den Kirchen, die solche Praktiken betreiben sicherlich nicht zentraler Bestandteil der Religion. Das ist teuflisch.

Jeder, der das ähnlich sieht darf und soll diesen Artikel kopieren, erweitern und verbreiten.

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