unendliche seiten in den elektrischen wellen
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Nasales HÜhnchen - Kokowäh

  25.02.12 00:12, von hoergen, Kategorien: Flimmerwelt, Visor

Kokowäh handelt von einem Kind, das durch den Seitensprung der Mutter, den Seitensprung des leiblichen Vaters entstand und natürlich dem gehörnten Ehemann und der gehörnten Freundin. Also, die Geschichte eines Kuckuckskindes.

Der leibliche Vater, gespielt von Till Schweiger, ist ein Drehbuchautor, der in einem coolen Loft haust. Die Mutter muss in den USA irgendeinen wichtigen Prozess führen und der Ehemann ist geschockt. Das Kind lebt vorrübergehend bei Till und die ehemalige Freundin von Till hat ein Buch geschrieben, das verfilmt werden soll. Um eine langweilige Geschichte kurz zu machen und das Unerwartete zu vorweg zu nehmen: die Wahrheit kommt ans Licht = Probleme.

Das Ganze ist die gelungene Pilchertransformation für die Generation unter 50, die sich hip findet und Abends mit einem übergroßen Glas Rotwein, nervigen Pseudofunk hörend sich über grünliberal politische Themen echauffiert und dem eigenen Balg Kai-Uwe über das WLAN Babyvideofon beim Schlafen beobachtet.

Merkwürdigerweise scheinen alle Schauspieler in diesem Film näseln zu müssen. Man könnte also sagen, der Film habe eine konsequente Linie. Das Kind, konsequent im Prinzessinenmodus nervt nur und die Geschichte verläuft mit einem extrem klebrigen Heimatschmalz. Zum Schluss haben sich dann alle wieder lieb und alles ist gut.

Ein weiteres unnötiges Dokument der deutschen Filmgeschichte. Klare Warnung vor diesem Film.

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