Internetradio mit Streamripper aufnehmen
- April
- 3
11:04 am Linux
Es gibt unheimlich tolle Internetradios, die ich am liebsten die ganze Zeit hören würde, wären da nicht andere Menschen, Arbeit, Freizeit und andere notwendige Betriebsamkeiten. AuÜerdem mag ich auch nicht jedes Stück, dass durch die Leitung gepresst wird und erliege mit Freuden einer gewissen Vorspultechnique oder auch dem neudeutschen “Skip". Finde ich dann mal eine Perle und ist sie auch käuflich erwerbbar, stosse ich immer wieder gerne den bidirektionalen Finanz/Konsumgut Transfer an.
Damit das aber überhaupt möglich ist, müssen die Soundwellen erst einmal aufgenommen werden und das erledigen auf meinem kleinen Linux-Server das unschlagbare Konsolenduo SCREEN und STREAMRIPPER.
Ich starte die screen Session, wechsle in das Verzeichnis, in das der Stream, bzw die einzelnen Songs abgespeichert werden und setze folgenden Befehl ab, detache screen und der Rest ist Softwaremagie ![]()
streamripper URL/IP:Port -u "Winamp/2.x" -o larger -s
Erklärung der Optionen
- -o larger : speichert immer nur die längste Aufnahme
- -u “Winamp/2.x” - wechselt den UserAgent von Streamripper
- -s : verhindert das Erstellen von Unterverzeichnissen
Ergänzung.
Wenn man das Ganze zeitgesteuert machen will. Eine Benutzer-crontab einrichten mit “crontab -e“, dabei darauf achten, dass der Benutzer entweder in /etc/cron.allow oder _nicht_ in /etc/cron.deny eingetragen ist. Falls die Dateien nicht existieren, einfach anlegen. das Tool mailx (ist in versch. Pakete enthalten, einfach apt-cache search mailx eingeben und Paket auswählen) muss noch installiert werden, ansonsten bricht cron die Ausführung ab.
Ein Beispieleintrag, der jede Woche Freitags und Samstags von 17:58 gestartet
wird, sähe so aus
58 17 * * 5,6 /usr/bin/streamripper URL -d /Zielverzeichnis/ -s -u "Winamp/2.x" -l 22200 > /Zielverzeichnis-Log/000.log 2>&1
Beim streamripper Aufruf ergänze ich noch 2 Dinge
- -l (sekunden) - Dauer in Sekunden, wie lange aufgenommen werden soll
- am Ende leite ich sämtliche Ausgaben in eine Log-Datei, um zu wissen, was passiert ist. Es geht natürlich auch einfach umzuleiten gegen /dev/nul
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2 Kommentare
Bei Spotify ist die Url unbekannt.
Zur Zeit mache ich den Umweg ÃŒber ein Kassettendeck.
GruÃ?
Fir



