Wie Golem schreibt, erwÀgen wohl mittlerweile viele BenutzerInnen den Schritt auf Linux, statt von Window 10 auf Windows 11 und eventuell spÀter auf irgendwelche monatliche Abo Varianten zu wechseln.
Da ich seit ĂŒber 25 Jahren Linux auf dem Desktop nutze und immer noch absolut begeistert bin, wĂŒrde ich jeden Menschen immer wieder ermutigen das auch auszuprobieren.
Um einige Zeit verschwendende Diskussionen zu vermeiden ein paar Punkte vorweg:
Wer wenig visuelle VerĂ€nderungen haben will entscheidet sich fĂŒr eine Linux Distribution mit KDE/Plasma z.B. die Distribution Kubuntu oder aus Deutschland das Tuxedo OS oder Mint oder eine andere Linux Distributionen Um nicht komplett ins kalte Wasser springen zu mĂŒssen, können so ziemlich alle Linux Distributionen auf einen USB Stick âinstalliertâ (Live-USB Stick) werden und von dort einfach mal gestartet und ausprobiert werden. Ein USB Stick ist zwar langsam, aber es geht erst mal dabei nicht um Geschwindigkeit, sondern darum, ob es lĂ€uft und einen ersten Eindruck zu bekommen. Und zum Thema Geschwindigkeit: Ein installiertes Linux ist in 99% der FĂ€lle wesentlich schneller als ein installiertes Windows. Viele nutzen bereits schon Opensource Software, die hauptsĂ€chlich fĂŒr Linux entwickelt wird. Da ist der Umstieg super einfach. Weil es gar kein Umstieg ist. Das prominenteste Beispiel dafĂŒr ist der Mozilla Firefox Browser. Viele sind ĂŒber die Jahre so darauf getrimmt worden, dass sie z.B. auf Microsoft Office nicht verzichten können. Das ist aber reine GehirnwĂ€sche. Libreoffice bietet fĂŒr 99% der Menschen mehr Funktionen, als sie tatsĂ€chlich nutzen. Eine Sache, die mir immer wieder auffĂ€llt, wenn Menschen den Wechsel von Windows zu Linux erwĂ€gen ist, dass sie aufgrund der erweiterten Möglichkeiten plötzlich vorgefertigte Funktionsanforderungen stellen, die sie zuvor noch nie hatten bzw die unter Windows nur sehr sehr umstĂ€ndlich möglich sind. Hier bitte die Kirche im Dorf lassen, oder sich selbst um diese hoch individualisierten Lösungen kĂŒmmern bzw die Suchmaschine dazu konsultieren. Vermutlich gibt es diese Lösung schon. NatĂŒrlich Ă€ndern sich bei einem Betriebssystemwechsel auch hĂ€ufig die Namen bestimmter Softwarekomponenten. Aber auch die Eingewöhnungsphase ist recht kurz. Ich spreche da aus Erfahrung mit Menschen, die teils einfach so spontan Linux haben wollten und bis heute sehr glĂŒcklich damit sind. Ich habe im Laufe der Zeit ein paar einfach verstĂ€ndliche ErklĂ€r-Videos zum Thema Linux und Linux und Musikproduktion auf meinem Musikproduktions Kanal âOdo Sendaidokaiâ produziert, die ich hier fĂŒr alle interessierten Menschen verlinke. Und wer sich fĂŒr Musikproduktion generell interessiert, ist natĂŒrlich gerne eingeladen den Kanal zu abonnieren. Seit lĂ€ngerer Zeit produziere ich die Videos auf Deutsch und Englisch. Inklusive regelmĂ€Ăiger Livestreams auf Deutsch, in denen ich meist Tracks von Anfang an produziere bzw auch Vieles erklĂ€re. Zum Thema Musikproduktion betreibe ich zusĂ€tzlich noch das Blog âKlangwerkâ. FĂŒr die Musikproduktion unter Linux ist fĂŒr dich Pipewire natĂŒrlich sehr interessant und dafĂŒr habe ich hier im Blog auch noch einige erklĂ€rende Artikel. Hier die Liste der Linux ErklĂ€r-Videos:
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