Eine kurze Zusammenstellung von Fakten, Ergebnissen und Quellen, die seit langer Zeit bekannt sind.

BR24 kommt zum Fazit

  1. Es sind vor allem Gutverdiener, die Dienstwagen gestellt bekommen

  2. Eine Abschaffung der Dienstwagen-Regelung würde einen deutlichen Absatzeinbruch für die Automobil-Premiumhersteller bedeuten

  3. Die Ein-Prozent-Regel war nicht als Steuersubvention gedacht, sondern als Steuervereinfachung, aber die Bereitstellung eines Dienstwagens hat oft subventionsartigen Charakter, wenn das Auto auch privat genutzt werden darf

  4. Experten zufolge ist es üblich, dass die Arbeitgeber auch für die private Nutzung alle laufenden Kosten übernehmen. Denn sie können alle Rechnungen als Betriebsausgaben absetzen

  5. Dienstwagen sind oft gut ausgestattete Neuwagen der Mittel- und Oberklasse, die sich die Arbeitnehmer-Befragungen zufolge privat eher nicht kaufen würden

  6. Die Behauptung von Bundesfinanzminister Christian Lindner im ARD-Sommerinterview am 21. August 2022, es sei eine Steuervereinfachung, aber keine Steuersubvention, ist falsch

Quellen und detaillierte Informationen

  1. Handelsblatt: Pendlerpauschale, Dienstwagenprivileg: Diese Subventionen kosten den Staat viele Milliarden

  2. BR24: #Faktenfuchs: Dienstwagenbesteuerung ist häufig Subvention

  3. Agora Verkehrswende: Steuersignale zur Transformation der Pkw-Flotte (Gesamtbericht)

  4. Agora Verkehrswende: Dienstwagenprivileg: Wie die Ampel die Verkehrswende ausbremst

  5. Tagesschau: Warum die Ampel über Dienstwagen diskutiert

  6. Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft: Reform und Abbau umweltschädlicher Subventionen

  7. Umweltbundesamt: Umweltschädliche Subventionen in Deutschland, Aktualisierte Ausgabe 2021

  8. hyperblog: Klimaschädliche Subventionen für 65 Mrd liegen ungenutzt herum

  9. ARD Sommerinterview: 21. August 2022