Eine kurze Zusammenstellung von Fakten, Ergebnissen und Quellen, die seit langer Zeit bekannt sind.
BR24 kommt zum Fazit
Es sind vor allem Gutverdiener, die Dienstwagen gestellt bekommen
Eine Abschaffung der Dienstwagen-Regelung würde einen deutlichen Absatzeinbruch für die Automobil-Premiumhersteller bedeuten
Die Ein-Prozent-Regel war nicht als Steuersubvention gedacht, sondern als Steuervereinfachung, aber die Bereitstellung eines Dienstwagens hat oft subventionsartigen Charakter, wenn das Auto auch privat genutzt werden darf
Experten zufolge ist es üblich, dass die Arbeitgeber auch für die private Nutzung alle laufenden Kosten übernehmen. Denn sie können alle Rechnungen als Betriebsausgaben absetzen
Dienstwagen sind oft gut ausgestattete Neuwagen der Mittel- und Oberklasse, die sich die Arbeitnehmer-Befragungen zufolge privat eher nicht kaufen würden
Die Behauptung von Bundesfinanzminister Christian Lindner im ARD-Sommerinterview am 21. August 2022, es sei eine Steuervereinfachung, aber keine Steuersubvention, ist falsch
Quellen und detaillierte Informationen
Handelsblatt: Pendlerpauschale, Dienstwagenprivileg: Diese Subventionen kosten den Staat viele Milliarden
BR24: #Faktenfuchs: Dienstwagenbesteuerung ist häufig Subvention
Agora Verkehrswende: Steuersignale zur Transformation der Pkw-Flotte (Gesamtbericht)
Agora Verkehrswende: Dienstwagenprivileg: Wie die Ampel die Verkehrswende ausbremst
Tagesschau: Warum die Ampel über Dienstwagen diskutiert
Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft: Reform und Abbau umweltschädlicher Subventionen
Umweltbundesamt: Umweltschädliche Subventionen in Deutschland, Aktualisierte Ausgabe 2021
hyperblog: Klimaschädliche Subventionen für 65 Mrd liegen ungenutzt herum
ARD Sommerinterview: 21. August 2022