Einleitung
Unter KDE startet bei mir immer automatisch der Speech-Dispatcher. Meist zusammen mit Firefox. Das ist eigentlich ein super Dienst, der dafür sorgt, dass man sich Texte vorlesen lassen kann.
Allerdings stört dieser Speech-Dispatcher mein Soundsystem, so dass ich hier und da unter Schwerlast Knackser bekomme.
Mit diesem Befehl wird eine Datei speechd.conf mit dem Inhalt DisableAutoSpawn im /home/<USER>/.config/speech-dispatcher/ Verzeichnis des eigenen Benutzers angelegt und das automatische Starten des Speech-Dispatchers unterbunden. (eine Zeile)
mkdir -p ~/.config/speech-dispatcher && echo "DisableAutoSpawn" >> ~/.config/speech-dispatcher/speechd.conf
Über das gesamte System kann mit root Rechten (sudo) in der Datei
sudo nano /etc/speech-dispatcher/speechd.conf
in der Zeile, in der #DisableAutoSpawn das Gatter # entfernt, so dass dann nur noch DisableAutoSpawn da steht und die Datei abspeichert
Spätestens nach dem nächsten Neustart sollte der Speech Dispatcher beim Einloggen weiterschlafen :)
Firefox
Firefox könnte den speech-dispatcher dann dennoch aufrufen. Damit das nicht passiert kann die Konfiguration bei Firefox mit about:config eingegeben in der URL Leiste geändert werden. Dann wird aber die Funktion, dass eine Webseite vorgelesen werden kann, nicht mehr funktionieren!
Wenn das OK ist, dann gib in der Suchzeile media.webspeech.synth.enabled ein und klicke doppelt auf das rechts daneben stehende true , um es in ein false zu ändern.
Manuell mit qpwgraph
Falls dann doch immer noch ein Programm den speech-dispatcher starten sollte, dann am besten mit dem Programm qpwgraph die „Kabel“ trennen und die aktuelle Konfiguration speichern und auf Aktiv setzen.