Bock auf Realität? Time is up: Messungen Stand Herbst 2023

15.08.2023 LINNEAN SOCIETY OF LONDON Kriminal-Biologe Dr. Mark Benecke stellt die neuen Messungen zu Umwelt & Klima für Herbst 2023 mitten im heißesten Sommer seit Menschen-Gedenken vor.

Diesmal live aus der Linnean Society of London, in der Charles Darwin & Alfred Russel Wallace die Evolutions-Überlegungen und -Messungen erstmals vorstellten.

Nebst einer Anmerkung zu von Ernst Haeckel geprägten Begriff des ‘Anthropozäns’ und neuesten Untersuchungen zu Umwelt, Klima, Eis-Schmelze und Hitze-Warn-Stufen.

Zum Vortrag auf YouTube hier klicken oder direkt auf das Bild

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Nützliche Bash Shortcuts

Wenn du in Linux die Konsole öffnest, dann öffnest du in den meisten Fällen eine Bash Shell. Eine Shell ist einfach nur ein Programm, mit dem du Befehle an deinen Computer senden kannst wie : Zeige mir alle Dateien und Verzeichnisse an, oder starte Programm XY. Eine Shell ist also eine Kommunikationsschnittstelle zu deinem Betriebssystem. Es gibt viele verschiedene Shells und eine davon ist eben Bash. Siehe auch Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Bash_(Shell)

So eine Shell (Mensch-Maschine-Schnittstelle) bietet sehr sehr sehr viele verschiedene Möglichkeiten. Darunter auch viele Shortcuts (Tastenkombinationen), die das Eingeben, Suchen, Editieren usw viel einfacher machen.

Hier habe ich einige und für mich sehr nützliche Shortcuts zusammengestellt

Die Buchstaben hier sind zwar alle groß geschrieben, aber das einfach nur wegen der besseren Lesbarkeit und Einheitlichkeit. Alle Buchstaben können ohne die Shift Taste eingegeben werden. Also ein L ist eigentlich ein l, das sonst schnell mit einem großen i verwechselt werden könnte. Ich schreibe extra Kommandozeile, weil die sich über mehrere Zeilen erstrecken kann und damit klar wird, dass nicht die Bildschirmränder gemeint sind.

Nützliches

  • TAB Tabulator Taste bei der Eingabe drücken, um die Autovervollständigung zu nutzen. Am Anfang der Zeile wird nach Befehlen aus dem System gesucht, wenn bereits ein Wort am Anfang steht, dann werden Datei- und Verzeichnisnamen vervollständigt
  • Strg + L Löscht den Bildschirm. Wie auch der Befehl clear
  • !! Den letzten Befehl nochmal wiederholen (NOCHMAL !! !! !! !!)

Suchen

  • Pfeil hoch / runter – Befehlshistorie hoch und runter (vor und zurück) blättern, um bereits ausgeführte Befehle nochmal zu wiederholen. Bash speichert eingegebene Befehle in einer Datei namens .bash_history in deinem Homeverzeichnis und diese wird dann durchsucht.
  • Strg + R Inkrementelle Rückwärtssuche der Bash Historie. Erneut Strg + R drücken, um das nächste Suchergebnis anzeigen zu lassen.
  • Strg + J die aktuelle Suche in der Bash Historie mit der Übernahme des aktuellen Befehls beenden (Jaaaaa)
  • Strg + G die aktuelle Suche in der History mit leerer Eingabe beenden (Geh weg!)

Cursor Navigation

  • Strg + A Springe ganz an den ANFANG der Kommandozeile
  • Strg + E Springe ganz an das ENDE der Kommandozeile
  • Alt + F schiebt den Cursor vorwärts (FORWARD) vor das nächste Wort
  • Alt + B schiebt Cursor zurück (BACK) auf den ersten Buchstaben des vorangegangen Wortes

Löschen & Tauschen

  • Strg + U Löscht alles links des Cursors bis zum Anfang der Kommandozeile (Uuuuund zurück)
  • Strg + K Löscht alles rechts des Cursors bis zum Ende der Kommandozeile (Kawumm)

  • Strg + W Löscht ab dem aktuellen Zeichen links den “Rest” bis zum WORTanfang
  • Alt + D Löscht ab dem aktuellen Zeichen den “Rest” DES Wortes rechts

  • Alt + T Das Wort an der aktuellen Cursorposition wird mit dem vorangehenden Wort vertauscht (Tausch)

Ausgabe Display

  • Strg + S Stoppt die Ausgabe von Meldungen auf dem Bildschirm – einfrieren/screenshot (das aktuell laufende Programm wird nicht gestoppt. Im “Hintergrund” laufen die Meldungen weiter)
  • Strg + Q Beendet das Strg + S (screenshot/einfrieren)

Beenden

  • Strg + C Abbruch eines Programms
  • Strg + D Schliesst die Bash Shell und damit auch meist das Konsolen Terminal

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Markdown Suite – Logseq, nicht nutzbar

Ich benutze sehr gerne Markdown Editoren, weil diese leichtgewichtig sind und einen super Kompromiss zwischen einem formatiertem Text, also mit Überschriften, Absätzen, fett und kursiv, Tabellen und so weiter und der Archivierung, weil einfacher Text noch in 50 Jahren mit jedem x-beliebigen Editor auf jedem denkbar möglichen Betriebssystem und Plattform gelesen und bearbeitet werden kann.

Aktuell nutze ich Obsidian und bin damit eigentlich super zufrieden. Obsidian ist eine Markdown Suite. Das heisst, dass rund um den Editor eine Menge Helfer mit dabei ist. Also sowas wie ein Dateimanager, automatische Inhaltsverzeichnisse, eine gute Suche, eine Hashtag Verwaltung und jede Menge weiterer kleine Helfer, die das Leben einfacher machen.

Das Ganze synchronisiere ich dann noch mit meiner Nextcloud und habe so immer den aktuellen Stand auf den Geräten, auf denen ich das will. Da es sich dabei nur um kleine Textdateien handelt, sind meine rund 1000 Dateien mit Dokumentation, Ideen, Anleitungen, Entwürfen und Planungen um die 8MB groß. Jede Änderung ist blitzschnell übertragen, weil Änderungen und Erweiterungen an Textdateien immer nur ein paar Byte sind. Das wäre sogar mit uralten Modems aus den 1990er Jahren blitzschnell möglich.

Und dennoch schaue ich immer mal wieder über den Tellerrand und schaue mir andere Markdown Suites an.

Diesmal hatte ich mir Logseq angeschaut. Dafür gibt es Desktopversionen für alle Betriebssysteme und für Smartphones. Installiert habe ich eine 0.9.9 Flathub Version vom 13.06.2023 unter Kubuntu Linux.

Eine dreispaltige Aufteilung, was mir persönlich schon mal sehr gut gefällt. Aber dann ärgerte mich ein bisschen die Umschaltung auf das DarkTheme. Es dauerte mehrere Neustarts des Programms und neu einstellen, bis es übernommen wurde. Ich habe keine Ahnung woran es lag.

Und dann scheiterte ich daran einen ganz einfachen Dateimanager zu finden. Es gibt zwar eine Suche über alle Dateien, aber diese kann nur genaue Dateienamen verarbeiten und nicht mehrere Wörter, die in einer Datei vorkommen könnten. So fand ich dann auch meine Dateien nicht.

Ich fand dann ein Plugin “File Manager”, das zu finden irgendwie wohl nicht so richtig möglich ist. Damit war für mich dann der Test zu Ende.

Fazit
Eine Suche mit der ich meine Dateien nicht finden kann und ein Filemanager, der nicht aufzufinden ist, sind das absolute KO Kriterium für so eine Suite. Schade. Ich werde es einfach irgendwann in der Zukunft nochmal probieren. Vielleicht wurde dann an der Usability ein wenig gearbeitet.

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Der Problem Casus – Positive Nachrichten

Es gibt den neuen Reuters Digital News Report , der von WDR5 Hintergrund Medien vorgestellt wurde.

Kurz gesagt: Der Nachrichtenkonsum geht zurück, Menschen vermeiden aktiv das Konsumieren von Nachrichten, suchen sich gezielt Nachrichten aus und die Öffentlichen genießen trotz stark sinkender Zahlen immer noch das größte Vertrauen der Öffentlichkeit. Und die Leute zahlen online weniger für Nachrichten und wenn dann meist für Unabhängige.

Nun wird gerade die BBC und ein Springer Medium gefeiert, die nur positive Nachrichten verkünden und die gerade einen großen Zulauf haben. Ist ja auch verständlich in Zeiten, in denen politisch, medial wie wirtschaftlich von den AkteurInnen Angst geschürt wird, wo es nur geht. Niemand hat Bock auf Angst und irgendwann verschließt sich dann jeder Mensch vor Nachrichten.

Das große Problem, dass ich bei diesen positive Newstainment sehe ist, dass eine Scheinwelt aufgemacht wird : Es ist ja alles gut. Nein nein nein, das Haus brennt nicht. Das ist kein Qualm, das ist nur der Morgennebel. Wie es ist Abend? Naja dann halt der Abendnebel. Alles ist gut.

Das eigentliche Problem von Nachrichten und Journalismus ist aber, dass viel zu viele Medien drei Kardinalfehler begehen und daher auch gemieden werden

  1. viel zu schnell eine gewinnträchtige Schlagzeile veröffentlichen mit wenig bis gar keiner Kompetenz und fachliche Aussagekraft
  2. viel zu reißerisch und dramatisch an Themen ran gehen. Das will niemand mehr hören und sehen, der bei klarem Verstand ist.
  3. nicht verstehen, dass LeserInnen vor der Lektüre des Artikels kein Aufbaustudium für dieses Thema abgeschlossen haben.

Jede Gegenargumentation der Medien “Ja sonst kauft das niemand” ist hinfällig, denn wie die Zahlen zeigen, unterstützen Menschen unabhängige, die sich exakt diese drei Punkte zu Herzen genommen haben.

Wenn Medien Scheiße verkaufen wollen, dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie wie Scheiße behandelt und ignoriert werden.

JournalistInnen und ReporterInnen sind scheinbar AkademikerInnen, was sie wohl aber ungern preis geben. Das Recherchieren, das Schreiben und das emotional richtige und technisch Präzise Formulieren sollten sie als ihr zentrales Handwerk verstehen, wenn sie langfristig in diesem Beruf bestehen und angesehen werden wollen.

Das heisst auch, dass Artikel so geschrieben werden sollten, dass ein normaler Mensch mit normaler Schulbildung, der sich gerade in einer nicht angenehmen Lebenssituation befindet, aber sich dennoch für dieses Thema interessiert, in einem Text immer wieder mitgenommen werden muss. Das eitle Benutzen von Fremdwörtern, wie oben im Titel der Fall “Casus” ist Gift für so einen Artikel. Es muss davon ausgegangen werden, dass dieser Artikel auch einem 10jährigen Kind irgendeine nützliche Information überbringen kann. Eventuell Texte mehrschichtig schreiben. Das kann z.B. auch in verschiedenen Absätzen geschehen. So wie es schon sehr lange der Fall ist Titel – Untertitel(Zusammenfassung) könnte noch eine weitere Unterteilung stattfinden.

Wenn Medien für seriös gehalten werden wollen, dann müssen sie auch seriös handeln. Reißerische Titel sind das exakte Gegenteil von Seriosität.

Anstatt sich nun auf das nächste Entertainmentformat zu stürzen, das den Leuten dann auch schnell langweilig wird und wofür sie sicherlich noch weniger Geld ausgeben wollen, denn auf YouTube gibt es auch jede Menge Arschbombenbattles für kostenlos, sollten sich Medien mal Gedanken machen, was ihre eigentlich Aufgabe ist UND welchen Anteil sie daran haben, dass der Angstpegel bei viel zu vielen Menschen viel zu hoch ist.

Wer sich den Radiobeitrag anhören will, er wird für fast ein Jahr online sein und muss dann wegen den Privaten Medien vom Netz genommen werden.

WDR 5 Hintergrund Medien – Erkenntnisse zum weltweiten Nachrichtenkonsum

WDR 5 Hintergrund Medien. 17.06.2023. 10:43 Min..
Verfügbar bis 15.06.2024. WDR 5.
Das Interesse an Nachrichten geht zurück. Das sagt der diesjährige “Reuters Digital News Report”, die wohl bedeutendste Studie zum Nachrichtenkonsum weltweit. Kevin Barth stellt sie vor. Schlechte Nachrichten u.a. zum Ukraine-Krieg versuchen Menschen zunehmend zu vermeiden. Stattdessen sind “Good News” gefragt. Wie Medien damit umgehen und welche neuen Formate es in dem Bereich gibt, berichtet David Freches.

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Bildung in Deutschland – Das goldene Skript

Bildung und Digitalisierung ist in Deutschland ein schwieriges Thema. Zum einen ist Bildung Länderhoheit, so dass die einzelnen Bundesländer bestimmen, wie die jeweilige Bildung aussehen und passieren soll und zum anderen fehlen für die Digitalisierung der Bildung etliche Kriterien. Ein paar zu nennen: Die Medienkompetenz eine Strategie entwerfen zu können, die Infrastruktur wie Breitbandanschluss oder Vernetzung an und innerhalb der Bildungsstätten, eine hahnebüchene Überfrachtung der LehrerInnen mit völlig unnötigen Aufgaben und die völlig verzweifelt chaotische Forderung aus der Politik nach bestimmten Produkten, die allen SchülerInnen zur Verfügung stehen sollen. Stichwort Tablet.

Medienkompetenz
Die Bildung in Deutschland muss unbedingt auf den Prüfstand. Und zwar jeder einzelne Aspekt.

Eure Hoheit ist schlecht
Zu allererst dieser sehr ominöse Anspruch der Altvorderen und Pöstchenbesetzerzunft, dass Bildung Länderhoheit sei. Mir persönlich ist kein einziges Schulfach bekannt, dass so unglaublich länderspezifisch ist, dass es Gefahr liefe in einer Bundesbildung unterzugehen.
Das Ziel sollte sein das Gerangel zwischen den Bundesländern zu beseitigen und mit vereinten Kräften an einer Bundesbildung zu arbeiten. Denn wenn wir eines beobachten können, ist dass die Bildung im Laufe der Jahrzehnte nachweislich immer schlechter geworden ist. Immer weniger Bildungsinhalte können vermittelt werden und Prüfungen werden aufgeweicht. Es darf kein Unterschied bei der Qualität von Abschlussprüfungen einzelner Bundesländer geben!
Zwischendurch wird dann versucht mit technischer “Innovation” diesen Umstand zu übertünchen, indem Whiteboards und Notebooks in den Schulen gefeiert werden. Das ist aber so, als würde von einem Bleistift mit blauer Lackierung auf einen Bleistift mit roter Lackierung gewechselt werden und behauptet, dass nun alles besser ist. Es sind nur Werkzeuge, keine Lehrinhalte.
Um nun nicht noch mehr Dinge aufzuzählen die nicht funktionieren, hier eine Strategie, wie die Vermittlung von Bildung zielorientiert organisiert werden könnte. Und das könnte teilweise schon seit hunderten von Jahren gemacht werden.

Einer für alle
Bildung muss Bundesangelegenheit werden. Das Länder Kleinklein durch das Zuständigkeitsgeschachere verhindert maßgeblich Qualität und Zukunftsorientierung. Aber selbst mit der Beibehaltung dieses Bremsklotzes sind die weiteren Schritte unabhängig davon.

Die geheime Superkraft: Sprache
Der wichtigste Schritt und die historisch am meisten vertane Chance: Viele Fächer vermitteln Inhalte “Was ist eigentlich / Was bedeutet / Wie funktioniert / Wie wird X gemacht …”, die immer gleich sind. Die Vermittlung dieser Inhalte funktioniert durch Sprache. Wer in seinem Leben in Deutschland schon mal eine Zeitung mit Anspruch, Fachartikel oder Fachbücher und ja leider auch die deutsche Wikipedia gelesen hat, wird festgestellt haben, dass leider viel zu oft in unverständlicher und unnötig komplexer Sprache, bis hin zur krampfhaft verwendeten Elitensprache zurückgegriffen wird. Fachleute, ProfessorInnen, JournalistInnen und Wichtigtuerinnen, die ihr eigenes Image als wichtiger empfinden, als die Inhalte, die sie vorgeben vermitteln zu wollen. Oder sie sind tatsächlich einfach nur unfähig Inhalte zu vermitteln.

Lehren ist eine sehr hohe Kunst und sollte nicht als “Beiwerk” abgetan werden. Nicht jede Person die weiß, kann Wissen auch vermitteln.

Warum wird nicht seit Hunderten von Jahren ein “Drehbuch”, ich nenne es mal “ein goldenes Skript” für jedes Fach geschrieben und kontinuierlich sprachlich für das Verständnis optimiert? Sprache ist das mächtigste Instrument, das wir als Menschen zur Vermittlung von Information haben und oft genug wird davon nur sehr mangelhaft bis fast nicht vorhanden Gebrauch gemacht.
Der deutschen Sprache wird oft nachgesagt, dass sie unglaublich präzise sein kann. Warum machen wir gerade vom wichtigsten Gut kaum Gebrauch?

Anti-Beispiel: Schauen sie hier, hier und hier.Beispiel: Schauen sie hier links oben, davon ausgehend runter rechts in der Mitte und schließlich ganz unten am rechten Rand .

Es ist zwingend notwendig, dass die schlausten Köpfe, die wir finden können, sich zusammentun und ein Drehbuch, das goldene Skript, für die Bildung entwerfen. Dass Fachliteratur auf Verständnis geprüft und bewertet wird. Es nützt niemandem etwas, wenn alle Geheimnisse dieser Welt unverständlich niedergeschrieben sind.
Noch einmal, weil es so wichtig ist: Es gibt Menschen, die unglaublich viel wissen, aber nicht in der Lage sind dieses Wissen verständlich lehrend wiederzugeben. Ein Drehbuch bzw ein goldenes Script würde diese Menschen in die Lage versetzen und noch viel wichtiger: würde den Lernenden massiv helfen und die Bildung auf ein hohes Niveau heben.

Digitalisierung
Die Digitalisierung soll die Werkzeuge bereitstellen, die das Lehren und das Lernen leichter machen. Und hier gilt natürlich auch das oberste Gebot: Die Sprache muss auf höchstem Niveau sein.

Videos – Inverted/Flipped Classroom
Es gibt mehrere Ansätze zur Unterstützung von Unterricht. Es gibt das Konzept der flipped oder inverted Classrooms, bei denen vereinfacht gesagt, der Inhalt als Video vorliegt und als Vorbereitung für eine Unterrichtsstunde konsumiert werden kann. Im Unterricht selbst werden dann Verständnisfragen besprochen, Details und Hintergründe vertieft. Letzteres sollte dann wieder zu einer Verbesserung des goldenen Skriptes hinzugezogen werden.

Video – Tutorials
Auch gibt es vermehrt Kurzvideos zu kleinen Themenschwerpunkten, die es unglaublich vereinfachen, gezielt bestimmte Lernthemen anzugehen. Auch hier sollte das goldene Skript als Grundlage dienen. Nur weil ein Video kurz und das Themengebiet klein ist, garantiert es noch keine Verständlichkeit oder Qualität.

Internetanschluss und Netzwerk
Natürlich ist der Internetanschluss der Bildungsstätten unglaublich wichtig. Hauptsächlich zur Kommunikation und natürlich auch im kontrollierten Maße im Unterricht zur Inhaltsvermittlung.

Whiteboards, Notebooks, Tablets, Smartphones
Sofern für das Lernen benutzt, sehr wichtige Werkzeuge, die aber streng geregelt sein sollten.

Medienkompetenz
Für mich persönlich noch ein sehr großes Anliegen ist das Lehren des recht unscharf umrissenen Bereiches Medienkompetenz. Einen Teilbereich wurde früher “selbstständiges Denken” und “gesunder Menschenverstand” oder “kritisches Denken” genannt. Das hat sich auch in unseren modernen Zeiten nicht geändert.
Zur Medienkompetenz kommen natürlich noch wichtige technische Themen dazu, wie die Digitalisierung im weitesten Sinne. Also das Verständnis wie alles zusammenhängt, was unseren Alltag dominiert. Daher ist es auch wichtig zu wissen, wie Netzwerk Architekturen, Computer, Software Architekturen und Programmierung in den Grundzügen funktionieren. Gesellschaftliche Aspekte wie Datenschutz, Rechte und Pflichten in diesem Bereich. Viele Zusammenhänge in der digitalen Welt kennenlernen und verstehen können.

Hier ist ein goldenes Skript, das von vielen gemeinsam weiter entwickelt wird, um so wichtiger, da der Fortschritt und die Veränderungen in der digitalen Welt in einem rasanten Tempo fortschreiten.

Dieses Wissen, das goldene Skript, die Videos und Bildungsmaterialien müssen absolut frei verfügbar und zugänglich sein.

Ich bin sehr überzeugt, dass wir mit so einer Strategie nicht nur zukünftige Generationen sehr gut ausrüsten, sondern auch die Generationen “nachrüsten”, die nicht sofort in den Genuss einer solchen außerordentlichen Bildung gekommen sind.

Wann fangen wir an?

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Digital Detox – Du machst es falsch

Du kennst das: ständig plingt und ploingt eines deiner 400 Apps auf deinem Smartphone. Hier eine Nachricht aus der Eifel,da wieder 15 Kalorien verbrannt, außerdem sagt die Wetter App, dass es die nächsten 14 Tage schön werden wird und Annika hat wieder ein Herzchen per Messenger geschickt. Dann ist da noch die Email, der Routenplaner und dann noch das Doomscrolling in den Social Media Netzwerken mit abschließendem Youtube Kaninchenbau Digging, das mit der Suche nach “Wie geht eigentlich nochmal Orangenschälen” begann und nach 3 Stunden bei “Süße Eisbärenbabys auf einer Scholle tanzen zu I like to move it” endet.
Total gestresst und mit dem Gefühl eigentlich gar nichts gemacht zu haben legst du das Smartphone an das Kabel, weil der Akku wieder leer ist.
 
Dann hörst du von Leuten die “jetzt mal Digital Detox machen”. Einfach mal eine Woche oder auch nur ein Wochenende aufs Smartphone verzichten. Das wäre so befreiend. Es ist plötzlich viel mehr Zeit da und es fühle sich so erfüllender an.
Warum nicht, denkst du, und probierst das aus. Und tatsächlich stellen sich auch die viel gepriesenen Effekte ein. Toll denkst du und nimmst dir vor das wieder mal zu machen. Oder auch regelmäßig. Jedes 4. Wochenende oder so. Und vielleicht ziehst du das auch durch.

Aber du machst es falsch.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Social Media, Notifications und im Allgemeinen Smartphones mit ihren Apps ein hohes Suchtpotential inne haben. Nicht umsonst gibt es Apps, die eine Statistik über die Screentime führen bzw in denen auch die Nutzungszeit eingeschränkt werden kann. Aber da hört es ja auch noch nicht auf. Schließlich gibt es ja auch Smartwatches, die mit dem Smartphone verbunden sind. Spiegel mit integriertem Display, ein Smarthome, dass dich auch gerne mal mit dem Anzeigen der Nachrichten durch die Wohnung jagt. Oder einfach nur der Wechsel vom Smartphone auf das Tablett oder den Computer.

Wir sind Menschen, wir sind die Besten beim Selbstbetrug.

Wir finden Wege und Ausreden, warum dies oder jenes gerade nicht geht, oder warum es gerade jetzt und in dieser Situation eine Ausnahme geben muss. Aber wenn wir ehrlich wären …
Es ist also eine Sucht, denn sonst würden wir nicht so viel Energie aufwenden, um das zu bekommen, was wir eigentlich einschränken wollten (sollten). Denn die Menge macht das Gift und zuviel ist immer toxisch.
Es ist auch nicht dieses süße “Ich bin total süchtig nach”. Eine solche Verniedlichung sollten erwachsene Menschen schon alleine aufgrund des selbstzerstörerischen Charakters einer Sucht nicht sagen.
Sucht ist dir bestimmt bekannt unter den Begriffen Sexsucht, Spielsucht oder Drogensucht, wie Alkohl, Opium, Kokain, Herion und so weiter.
Picken wir uns doch einfach mal Herion raus. Wie sinnvoll wäre es für eine heroinabhänige Persion einmal im Monat ein Detox Wochenende zu machen? Oder für eine Alkoholabhängige Person? Und die restliche Zeit des Monats wird halt weiter gesoffen und gespritzt?
Kann doch nicht verglichen werden! Naja schon, denn es gibt da zum Beispiel den Spruch “Nur in einem gesunden körper wohnt ein gesunder Geist” oder das lateinische Original: Mens sana in corpore sano „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Was so viel bedeutet, dass es eine Symbiose zwischen Geist und Körper gibt. Eine Wechselwirkung. Und noch viel wichtiger ist, dass darum geht, was wir in unseren Geist oder Körper aufnehmen und dass das Auswirkungen hat.
Psyche und Physis.

Temporäres Digital Detox ist mittel- und langfristig genauso wenig sinnvoll wie Lifestyle Diäten.

Statt Digital Detox solltest du darüber nachdenken, wer das Sagen hat. Hast du die Kontrolle über dein Smartphone und deine Apps, oder sagt dir dein Smartphone wann du was zu tun hast? Kannst du Widerstehen, wenn dein Smartphone spätestens jede Minute ploingt oder blinkt? Und sei ehrlich mit dir selbst.

Ein echtes Digital Detox heisst, dass du ganz allgemein deine Medienkompetenz und -nutzung selbst bestimmst. Ohne App. Einfach so mit einer Entscheidung und einer konsequenten Durchführung.

 
Und so könnte das aussehen:
Schalte alle Notifications aus. Nichts soll mehr blinken oder Töne von sich geben, außer du bestimmst es selbst. Also sowas wie ein Wecker, oder eine Erinnerung im Kalender, aber weder Email, Messenger oder irgendwelche Sozialen Netzwerke sollen in der Lage sein dich aus dem Nichts heraus zu stören.
Schalte mal das Internet einfach aus. Und schalte es einfach nur an, wenn du es aktiv brauchst. Damit hält eine Akku Ladung auch wesentlich länger.
Lass das Smartphone in der Tasche. Lege es nicht auf den Tisch, oder neben dich und behalte es auch nicht in der Hand. Lege es außerhalb deines Sichtfeldes ab. Es gibt sogar Studien die bewiesen haben wollen, dass ein Smartphone auf dem Tisch den IQ der BesitzerInnen senkt.
Wenn du dich mit Freunden oder anderen Menschen triffst, dann lass das Smartphone in der Tasche. Du musst nicht ständig Bilder zeigen, was aus dem Netz oder eine Nachricht vorspielen. Du musst dein Leben, dein Humor oder dein Lifestyle nicht “beweisen”.
Und auch gerade, wenn du mit Freunden zusammen bist und ihr jetzt gerade nicht auf den Namen von Dings hier kommt .. na .. mensch .. dieser Dings. Schau nicht im Netz nach. Haltet es einfach mal aus, dass ihr gerade aufgeschmissen seid. Einer Person in der Gruppe wird es kurz darauf einfallen wie Dings hieß.
Dazu gibt es noch eine interessante Beobachtung: Dinge, die ihr nachschauen müsst, bleiben weniger in Erinnerung, als die Dinge, über die ihr nachdenken müsst.
Und es gibt noch wesentlich mehr “Kleinigkeiten”, bei denen das Smartphone in der Tasche bleiben kann. Je mehr du auf das Smartphone verzichten kannst, desto mehr bestimmst du dein Leben selbst.
 
Und wenn du jetzt denkst, wasn das für ein komischer Typ, der solche merkwürdigen Artikel schreibt, ist das absolut in Ordnung. Aber noch merkwürdiger sind Menschen, die sich selbst betrügen und dass im vollen Bewusstsein, dass sie es gerade tun.
 
Ich wünsche dir, dass du dein Leben ab jetzt lebenslang selbst in die Hand nimmst. Und stelle dir immer wieder Fragen wie: Bestimme ich mein Leben immer noch selbst? Warum tue ich das gerade? Was ist wirklich wichtig?
 
 
 

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Sonderzeichen in KDE eingeben

Ich bin ein großer Fan von KDE, aber natürlich gibt es auch hier und da Kritikpunkte. Einer davon ist die Sonderzeichen Eingabe in KDE. Während in GTK Anwendungen einfach Strg+Shift (während der Eingabe gehalten) + U gedrückt, der Unicode eingegeben wird, so funktioniert das in KDE sprich QT Anwendungen schon seit Jahren nicht.
Grund ist wohl, laut meiner oberflächlichen Recherche, dass KDE meint, das ist ein Problem, das vom Xorg Server gelöst werden muss. Xorg sagt, das Problem muss von Qt gelöst werden und Qt zeigt auf KDE und sagt Anwendungsschicht. Dieses Ringelreih ist nicht nur ein peinliches Fundamentalisten-Mimimimi, sondern auch schon über 10 Jahre alt. Was es nicht minder peinlich macht. EGAL! Weiter im Text.
 
Es gibt eine Lösung, die mit KDE Bordmitteln erreicht werden kann.

Vorneweg: Die rechte Strg Taste kann dann nur noch dafür verwendet werden! Aber es gibt ja schliesslich noch eine linke Strg Taste, die weiterhin normal benutzt werden kann.

Du öffnest die Systemeinstellung von KDE
Dann fährst du runter in den Abschnitt Hardware
Klickst da auf Eingabegeräte
Wählst Tastatur aus
Klick dann rechts auf den Tab “Erweitert”
Aktiviere “Tastatureinstellungen ändern”
Suche dir den Abschnitt “Key to choose the 3rd Level” raus und klappe ihn auf
Wähle den Punkt Right Ctrl an .. das ist die recht Strg Taste
Dann klappe weiter unten den Punkt “Position of Compose Key” auf
Wähle den Punkt “3rd level of Left Ctrl” aus
Klicke rechts unten auf Anwenden

 
Wenn du jetzt auf das Tab “Belegungen” zurück wechselst, dann solltest auf der rechten Seite in der Zeile “Kurzbefehle für die 3. Ebene” die Einstellung “Right Ctrl” sehen.
 
Jetzt kann ich meine Zeichen “zusammenbauen”.

ë = right Ctrl + left Ctrl (loslassen)   " + e
Ë = rCtrl + lCtrl (loslassen)   " + E
ÿ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   " + y
¡ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   ! + !
¿ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   ? + ?
ə = rCtrl + lCtrl (loslassen)   e +e
å = rCtrl + lCtrl (loslassen)   a + a
ŭ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   u + u
æ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   a + e
č = rCtrl + lCtrl (loslassen)   c + c
Č = rCtrl + lCtrl (loslassen)   c + C
½ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   1 + 2
⅔ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   2 + 3
¾ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   3 +4
⅘ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   4 + 5
⅕ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   1 + 5
♯ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   # + #
× = rCtrl + lCtrl (loslassen)   x + x
… = rCtrl + lCtrl (loslassen)   . + .
— = rCtrl + lCtrl (loslassen)   - + - + -
¯ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   _ + _
√ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   / + v
∞ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   8 + 8
ø|Ø = rCtrl + lCtrl (loslassen)   / + o|O
© = rCtrl + lCtrl (loslassen)   0 + c
ⓒ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   ( + c + )
ⓣ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   ( + t + )
ⓐⓛⓛⓔ Ⓑⓤⓒⓗⓢⓣⓐⓑⓔⓝ
™ = rCtrl + lCtrl (loslassen)   t + m
und natürlich noch mehr

 
Weitere Informationen findest du hier

https://en.wikipedia.org/wiki/Compose_key
https://en.wikipedia.org/wiki/Combining_character

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Kommando zurück – Bash History Tipps

Die Standard-Kommandozeile Bash bei Kubuntu (wie auch bei vielen anderen Linux Distributionen) hat eine sehr praktische History bzw ein Verlauf, welche Befehle man so eingegeben hat.
 
Die entsprechende Datei heisst .bash_history (mit einem vorangehenen Punkt – weil es sich um eine versteckte Datei handelt) liegt im Benutzerverzeichnis z.B. /home/hoergen/.bash_history
 
Die gesamte History (Verlauf) auflisten mit dem Befehl: history, dann wird ein Liste der Eingaben mit vorangestellter Zeilennummer ausgegeben.
 
Das können unter Umständen sehr viele Zeilen sein. Wenn man nach dem Befehl eine Zahl angibt, so werden die letzten Zeilen der History (Verlaufs) angezeigt wie z.B. history 8 zeigt die letzten 8 Zeilen der History an.
Damit man z.B. den Befehl aus der gefundenen Zeile nicht noch einmal eingeben muss, kann man zur Abkürzung die Zeilennummer mit einem vorangestellten Ausrufezeichen verwenden z.B. !1500
 
In der History kann auch gesucht werden

  • SuchenStrg+r – und anfangen zu tippen
  • Weitersuchennochmal Strg+r drücken
  • Zeile aus der Suche übernehmen und startenEingabe Taste drücken
  • Zeile aus der Suche übernehmen und etwas ändernEnde- oder Pfeil nach rechts Taste

 
Und zum Korrigieren sind diese Tastenkürzel hilfreich

  • Will man die Zeile löschen und ist am Anfang der Zeile: Strg+k
  • Will man die Zeile löschen und ist am Ende der Zeile: Strk+u
  • Will man die zuvor gelöschte Zeile wieder herstellen: Strg+y
  • Das nächste Wort löschen Alt+d
  • Das vorherige Wort löschen Strg+w

 
In der Zeile bewegen

  • Pos 1 oder Strg+a springt an den Zeilenanfang
  • Ende oder Strg+e springt an das Zeilenende
  • Alt+f springt ein Wort vorwärts (Forward)
  • Alt+b springt ein Wort zurück (Back)

 
Es gibt noch wesentlich mehr Kürzel und Befehle, die sich mit der History der Bash beschäftigen.

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Touchpad / Touchscreen Gesten in Kubuntu

Moderne Touchpads und Touchscreens erkennen wenn mehere Finger auf das entsprechende Gerät gelegt werden. So ist es schon länger möglich mehr als nur die Maus von rechts nach links oder im Browser die Seite von oben nach unten zu schieben. Das nennt sich dann Gesten oder auf englisch Gestures oder ab 2 Fingern, eigentlich ab 3 gleichzeitig dann Multitouchgestures. Fenster mit einem Wisch minimieren, maximieren, schliessen, Vollbild, alle Fenster anzeigen usw usf.

Wer so ein Gerät, Notebook mit Touchpad, externes Touchpad oder einen Touchscreen hat, wil eigentlich von diesen Featuren profitieren, denn das reduziert den Wechsel zur Tastatur, oder das Rumgeschiebe mit der Maus oder sogar die Bewegung auf dem Touchpad/-screen selbst. Beispiele wie das aussieht sind auf der Projektseite zu sehen.

Vorweg sei gesagt, dass diese Lösung hier nicht mit dem neuen Displayserver Wayland getestet sind und dort vermutlich nicht laufen. Gedacht ist diese Lösung für den X11 Server (Standard). Ich habe sie unter Kubuntu 22.04 LTS erfolgreich eingerichtet, auch wenn die meisten Beschreibungen mit Ubuntu betitelt sind.Für KDE gibt es eine weitere Konfiguration, die ich selbst aber nicht nutze.

Die Installation ist recht einfach.
Es muss ein Treiber https://github.com/JoseExposito/touchegg installiert werden. Ein 3 Zeiler, in dem erst das Software Repository hinzugefügt, dann die Quellen aktualisiert und schließlich die Anwendung installiert wird. Bitte zur Sicherheit der Installationsanweisung auf der Projektseite folgen. Diese Anweisungen stimmten zur Erstellungszeit des Artikels.

sudo add-apt-repository ppa:touchegg/stable
sudo apt update
sudo apt install touchegg

Für andere Linuxdistributionen sind die entsprechenden Aktionen ebenfalls auf der Projektseite aufgeführt.

Danach das graphische Konfigurationsprogramm https://github.com/JoseExposito/touche per Flathub mit dem Programm Discover installieren.
Der Systemdienst touchegg sollte gestartet werden. Wenn du nicht weisst, wie das geht, dann kannst du einfach deinen Computer neu starten. Oder du versuchst es auf der Konsole mit dem Befehl

sudo systemctl start touchegg.service


Weitere Informationen

In Touché können Tastenkürzel angegeben werden. Dort kann man dann nach Herzenslust alle möglichen Tastenkürzel angeben, die auch in den Systemeinstellungen für diverse Aktionen hinterlegt sind, wie z.B. Strg+F10 um alle Fenster anzuzeigen.

Leider gibt es keine wirklich einfache bzw universelle Methode herauszufinden, wieviele Finger (touches) das Touchpad oder der Touchscreen unterstützt. Einige benutzen xinput, andere benutzen die geist-tools, die aber bei mir mit einem Pythonfehler den Dienst quittierten. Eine vielleicht noch hilfreiche Quelle mit https://wiki.archlinux.org/title/Touchpad_Synaptics#top-page Informationen ist das Archlinux Wiki
Ansonsten einfach ausprobieren. Mehr als dass es nicht funktioniert, kann eigentlich nicht passieren.

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Künstliche Intelligenz , Future of Life und was dahinter steckt

Anmerkung zu dem 6 monatigem Moratorium zur KI Entwicklung. Also das Aussetzen der Entwicklung bis eine Regelung gefunden wurde, wie damit in Zukunft umzugehen ist.
Exakt das Selbe hat die Chinesische Regierung mit der chinesischen Firma Alibaba gemacht, als die zu groß wurden und ein Monopol gebildet haben.

Bei dem Vorgang schrien dann alle KOMMUNISMUS!!!

Dürfen jetzt Elon Musk, Steve Wozniak und alle die den Brief des gemeinnützigen Institut „Future of Life” unterschrieben haben, nun als KOMMUNISTEN beschimpft werden?
Unter uns glaube ich sowieso, dass dieser Brief von denen unterschrieben wurde, die bei der Entwicklung hinterher sind und dadurch die Konkurrenz behindern wollen.
Wichtig bleibt wie immer, dass die vernachlässigte Bildung in Schulen, Universitäten und Firmen endlich auf Vordermann gebracht wird.

Dass der öffentliche Rundfunk breitenwirksam und dauerhaft Medienkompetenztrainings betreibt. Wie früher Verkehrserziehung wie dem Siebten Sinn.

Die einfache digitale Signierung muss ebenso ein alltäglicher Standard werden, ebenso die Überprüfung selbiger. Und auch wenn die FundamentalistInnen schmerzlich aufheulen werden ist z.B. die öffentliche Blockchaintechnologie ein gutes Mittel dafür.

Desweiteren müssen drakonische Strafen eingeführt werden, die absichtliche Täuschung so massiv mit persönlicher Haft bestrafen, so dass auch ein Herauskaufen komplett unmöglich ist. Wer digital betrügt kommt analog ins Gefängnis.

Es müsste jetzt sehr schnell sehr viel in die Wege geleitet und umgesetzt werden. Wie schon seit 30 Jahren. Viel Intelligenz braucht es nicht, um das zu verstehen und umzusetzen. Schaumermal!

PS: KIs sind nichts anderes als Automaten und so sollten wir sie auch nennen!

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KDE Maus Doppelklick Intervall einstellen

Die KDE Standardeinstellung zum Doppelklick mit der Maus kann manchmal ein wenig zu schnell eingestellt sein und je nach Standard Treiberbibliothek (Libinput/evdev), gibt es eine Erweiterte Einstellung (Advanced) oder auch nicht.
Aber egal, welcher Treiber genutzt wird kann das eingestellt werden. Bei evdev halt über eine Oberfläche und bei libinput eben direkt in in einer Textdatei.
 
Die Textdatei kcminputrc befindet sich im Homeverzeichnis bei den versteckten Verzeichnissen im Pfad

~/.config/kcminputrc

 
Dort gibt es einen Abschnitt der mit [Mouse] beginnt und so aussehen kann

[Mouse]
X11LibInputXAccelProfileFlat=false
XLbInptPointerAcceleration=0.4
cursorSize=48
cursorTheme=breeze_cursors

Direkt unter der letzten Zeile dieses Blockes kann dann eine weitere Zeile mit der Option DoubleClickInterval eingefügt werden, damit der Block dann so aussieht

[Mouse]X11LibInputXAccelProfileFlat=false
XLbInptPointerAcceleration=0.4
cursorSize=48
cursorTheme=breeze_cursors
DoubleClickInterval=50ms

 
Je größer die Zahl (Millisekunden) ist, desto langsamer kann doppelgeklickt werden.
Aber Vorsicht: Irgendwann ist dann alles nur noch ein Doppelklick 😉
 
 
 

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About Firefox

Um sich alle about Befehle wie z.B. about:config von Firefox anzeigen zu lassen, reicht es in der URL Leiste einfach Folgendes einzugeben
about:about

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Firefox

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Das Märchen vom klimaneutralen Holz

Holz (ja auch Pellets) ist in den allermeisten Fällen das Schlimmste was man in Punkto Energielieferant bzw Wärmelieferant nutzen kann!

Als “Holz nachhaltig” wurde das hier gemeint (damit ist nicht die industrielle Holzproduktion gemeint!)

“Bei Altholz wer- den lediglich die Aufwendungen für Aufbereitung und Transport berücksichtigt. Des Weiteren wird trotz der Diskussion um „carbon debts“ bei der energetischen Nutzung von Waldholz (Agostini, Giuntoli, & Boulamanti, 2013; [, 2017; ] et al., 2017) angenommen, dass die Entnahme von Waldholz aufgrund der nachhaltigen Waldwirtschaft in Deutschland treibhausgasneutral erfolgt, so dass lediglich die energetischen Aufwendungen für die Ernte und den Transport des Holzes zu Buchschlagen.”

Das kommt aus diesem Dokument Seite 61 https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2019-11-07_cc-37-2019_emissionsbilanz-erneuerbarer-energien_2018.pdf

Und dann war da ja noch dieses Feinstaub Thema .. gerade bei Holz .. hust

Erhellend zu dem Thema “Holz nachhaltig” ist zusätzlicher dieser 3 minütige Audio Beitrag

Sind Holzöfen wirklich klimaneutral? | MDR.DE  

Experten fordern die Abkehr von Holzöfen, weil Holz bei der Verbrennung schlechter abschneidet als Steinkohle. Wissen-Redakteurin sprach mit dem Wissenschaftler Dominik van Pinxteren und dem Autor Peter Wohlleben.
https://www.mdr.de/wissen/audios/sind-holzoefen-wirklich-klimaneutral-102.html

Ein Brandbrief

Mehr als 500 Wissenschaftler haben die Europäische Union und die USA aufgefordert, auf die Verbrennung von Holz zur Energiegewinnung zu verzichten. Zu den Unterzeichnern gehören neben Forschern von Harvard, Stanford und der Universität Oxford auch Wissenschaftler aus Deutschland etwa vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung, der Humboldt-Universität Berlin und der Universität Göttingen.

Der Originalbrief „Letter Regarding Use of Forests for Bioenergy“ vom 11. Februar 2021 steht unter http://link.euwid.de/0q2zy zur Verfügung.

Und um das Thema noch abzurunden der Artikel von Volker Quaschning (deutscher Ingenieurwissenschaftler und Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin. )

Spezifische Kohlen­dioxid­emissionen verschiedener Brennstoffe

Bei den verschiedenen fossilen Energieträgern entsteht bei der Verbrennung unterschiedlich viel Kohlendioxid. Die Werte dafür sind entscheidend für die Berechnung von Kohlendioxideinsparungen.
https://www.volker-quaschning.de/datserv/CO2-spez/index.php

Holz ist so ungefähr das Schlechteste  was man verbrennen kann!

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Barrier statt Synergy – Maus & Tastatur zwischen zwei Computern teilen

Um eine Tastatur und Maus für zwei Computer zu verwenden habe ich früher Synergy verwendet. Dann wurde das kommerzialisiert und ich habe mir Synergy gekauft, weil ich damals eine Brücke zwischen Windows und Linux brauchte.
 
Jetzt brauche ich gerade wieder so eine Verbindung. Allerdings zwischen zwei Linux Rechnern – genauer gesagt zwischen zwei Kubuntu Rechnern. Bei der Recherche bin ich dann auf Barrier gestoßen, das ein Fork des früheren Synergys ist.Barrier teilt Maus, Tastatur und die Zwischenablage.
 
Barrier ist in sehr vielen Linux Distributionen vorhanden und falls nicht, gibt es das noch als Flatpack. Daher geht die Installation auf beiden Rechnern schnell von der Hand mit einem
sudo apt install barrier
oder entsprechend mit der Flatpack Variante über Discover (Ubuntu).
 
Beim Start auf dem Rechner mit der Maus und der Tastatur (Server) öffnet sich das Barrier Konfigurationsfenster mit der Aufforderung eine Sprache auszuwählen. Danach kommt man in die eigentliche Konfiguration.

Server – im oberen (Serverbereich) “interaktiv konfigurieren” anklicken
Server – “Server konfigurieren” klicken
Server – Von der rechten oberen Seite das Monitor Symbol in das Feld auf die Seite ziehen, wo Maus und Tastatur auf den anderen Rechner wechseln sollen
Server – Doppelklick auf den neuen “Monitor” und einen Anzeigenamen vergeben

Wechsel zum “Client”

Client – Barrier starten
Client – Auswahl “Client (Maus und Tastatur eines anderen Rechner benutzen)” auswählen
Client – IP Adresse des Server eintragen (diese wird im Barrier Fenster des Servers angezeigt)
Client – Barrier starten (oder neu laden, falls schon gestartet)
Client – Es kommt eine Schüsselgenerierungsanzeige. Diese bestätigen

Barrier sollte jetzt mit der Maus und Tastatur funktionieren.
 
Nachtrag 20.08.2022
Will man eben schnell mal zwischen zwei Bildschirmen wechseln – bei mir war die Anforderung da, weil ich OBS Studio mit einem HDMI Grabber (MiraBox)auf einem anderen Rechner benutze – so kann man beim Server auf “Configure Server” -> Hotkeys gehen und dort (habe ich) 2 neue “Hotkeys” anlegen. z.B.

Shift + BildHoch = Action switchToComputer1
Shift + BildRunter = Action switchToComputer2

Die Maus landet dann immer dort, wo sie den jeweiligen Bildschirm verlassen hat. In meinem Fall sehr praktisch.
 
Barrier läuft unter Linux, FreeBSD, OpenBSD, Windows und macOS (hier bitte die Entwicklerseite wegen bekannten Problemen lesen!!)
 
Die Entwickler Webseite https://github.com/debauchee/barrier
 
 

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Texteditor Kate sortieren

Ein Befehl zum Sortieren fehlt im KDE Texteditor Kate. Das ist insofern ungeschickt, weil so eine Funktion einfach integriert doch oft weiter hilft. Allerdings kann diese Funktion auf einem Linux System recht einfach durchgeführt werden, indem das Kommandozeilen Programm “sort” benutzt wird. Dazu muss lediglich die Tastenkombination Strg+AltGr+\ oder im Menü “Extras – Filtern durch Befehl (Strg+\)” aufgerufen werden.

Markiert man vorher einen Bereich, z.B. mehrere Zeilen mit einer Nummerierung, dann werden nur diese Zeilen dem aufgerufenen Programm übergeben.

So werden Zeilen dann einfach mit Strg+\ und der Eingabe “sort” in die richtige Reihenfolge gebracht. WENN denn die Zahlen am Anfang für sich alleine stehen

Sort hat einige Parameter und vermutlich wird meist der Parameter “-V” natural sort of (version) numbers within text” gesucht, da dieser Parameter das so sortiert, wie wir das meist manuell machen würden.

sort -Vsort
1
2
3
20
30
1
2
20
3
30


Mit “sort -V” werden zum Beispiel auch Nummer 1, Nummer 2, Nummer 3, Nummer 30 ordentlich sortiert.

Wer noch mehr Sortier-Parameter von sort erfahren möchte, gibt einfach “man sort” auf der Kommandozeile ein.

Viel Spaß beim Sortieren.

PS: Kate gibt es übrigens auch als Windows und als Mac Version hier zum Runterladen

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Beim ssh login tmux aufrufen

Da ich tmux (Alternative zu screen) sehr häufig benutze, nutze ich auch bei remote ssh logins einen Befehl, der mich nach dem erfolgreichen Login gleich in eine detachte tmux session bringt.

ssh -l <USERNAME> <HOST> -p <PORT> -t "tmux a"

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tmux

bash

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Plugins – Windows VSTs 32/64 Bit mit YaBridge | Linux

Yabridge habe ich schon länger im Gebrauch und will nun endlich auch mal einen Artikel darüber schreiben, nachdem ich schon ein kleines Tutorial dazu gemacht habe. Wie man so schön auf deutsch sagen würde “Die Installation von YaBridge ist ein Gehirnloser (nobrainer)”  … manchmal vermisse ich die schlechten Übersetzungsprogramme. 🙂
 
Kurze Übersicht, was gemacht werden muss:

  1. Installation von Wine “Staging branch”
  2. Download Yabridge in ein bestimmtes Verzeichnis
  3. Konfiguration von Yabridge, setzen der Plugin Pfade & yabridgectl sync ausführen
  4. Fertig

 
Schritt für Schritt Anleitung mit vielen Erklärungen, um zu verstehen, was passiert und was dahinter steckt.
 

1. Installation von Wine “Staging branch”

Die “Staging branch” ist quasi der neuste und heißeste Shit. Bleeding Edge! Es sind zwar die neusten Features mit drin, aber dafür kann man schon mal eben den einen oder anderen Bug rein bekommen. Insgesamt ist dieser Beta Entwicklungszweig aber auch sorgfältig gepflegt, so dass das zum Glück nicht häufig vorkommt. Hat man einen funktionierenden Stand könnte man den auch “einfrieren” (apt pinning).
 

Generell IMMER der Anleitung auf der WineHQ Seite folgen!


Aktuell für Kubuntu 21.10 sieht das so aus

sudo dpkg --add-architecture i386
wget -nc https://dl.winehq.org/wine-builds/winehq.key
sudo apt-key add winehq.key

Für (K)Ubuntu 21.10

sudo add-apt-repository 'deb https://dl.winehq.org/wine-builds/ubuntu/ impish main'
sudo apt update
sudo apt install --install-recommends winehq-staging

 
Dann gibt es noch 2 sehr wichtige Hinweise auf der WineHQ Webseite (Datum dieses Artikels)

WineHQ enthält derzeit keine Pakete für wine-gecko oder wine-mono. Wenn Sie ein neues Wine-Präfix erstellen, werden Sie gefragt, ob Sie diese Komponenten herunterladen möchten. Für beste Kompatibilität wird empfohlen, hier auf Ja zu klicken. Wenn der Download bei Ihnen nicht funktioniert, folgen Sie bitte den Anweisungen auf den Gecko- und Mono-Wiki-Seiten, um die Komponenten manuell zu installieren.

Beginnend mit Wine 5.7 haben die WineHQ Ubuntu-Pakete eine optionale debconf-Einstellung, um CAP_NET_RAW zu aktivieren, damit Anwendungen, die rohe IP-Pakete senden und empfangen müssen, dies tun können. Dies ist standardmäßig deaktiviert, da es ein potentielles Sicherheitsrisiko darstellt und die meisten Anwendungen diese Fähigkeit nicht benötigen. Benutzer von Anwendungen, die dies benötigen, können CAP_NET_RAW nach der Installation von Wine aktivieren, indem siedpkg-reconfigure wine-<branch>-amd64 wine-<branch> wine-<branch>-i386und beantworten Sie die drei Fragen mit Ja. (Ersetzen Sie devel, staging oder stable durch <branch> im obigen Befehl). Also sieht der Vefehl folgendermaßen ausdpkg-reconfigure wine-devel-amd64 wine-devel wine-devel-i386

Um die Darstellung anzupassen nutzt man das Tool winecfg. Unter Grafik kann man die DPI einstellen, so dass alles etwas größer ist z.B. 120 oder 150 DPI bei hochauflösenden Bildschirmen. Einfach in einer Konsole winecfg eintippen und Enter drücken.


Sollten irgendwelche Schriftarten oder ähnliches fehlen, können diese einfach mit dem tool winetricks nachinstalliert werden. Das Tool winetricks muss extra installiert werden und sollte mit größter Vorsicht und nur in Ausnahmefällen genutzt werden, da man sich mit diversen “Tipps & Tricks” aus dem Internet schnell mal die Konfiguration zerschießen kann.Für die Schriftarten wäre es dann folgender Befehl notwendig winetricks -q corefonts

2 Download Yabridge in ein bestimmtes Verzeichnis

Von Robberts YaBridge Software Repository die letzte Version von Yabridge runterladen und zwar von der “Release” Seite https://github.com/robbert-vdh/yabridge/releases . Das Paket das mit “-ubuntu-18.04.tar.gz” endet ist AUSSCHLIESSLICH für (K)Ubuntu Versionen ÄLTER bis 18.04 gedacht. Für neuere Versionen einfach das Paket z.B. yabridge-3.8.1.tar.gz runter laden . Zum Zeitpunkt, wenn du das installierst, kann das natürlich eine neuere Version sein.

  1. Download von https://github.com/robbert-vdh/yabridge/releases
  2. Auspacken und in das Verzeichnis ~/.local/share (also dein Home Verzeichnis) kopieren. So dass als Ergebnis das Verzeichnis ~/.local/share/yabridge/ mit den entsprechend darin befindlichen Dateien existiert.
  3. In einer Konsole in das Verzeichnis wechseln cd ~/.local/share/yabridge/
  4. Die Pluginpfade hinzufügen ( mit ./yabridgectl add ), in denen sich normalerweise die installierten Plugins befinden. Wenn noch keine Plugins installiert sind, existieren auch oft die Pfade nicht!
    Typische Pfade sind:
"$HOME/.wine/drive_c/Program Files/Steinberg/Vstplugins/"
"$HOME/.wine/drive_c/Program Files/Vstplugins/"
"$HOME/.wine/drive_c/Program Files/Common Files/VST2"
"$HOME/.wine/drive_c/Program Files/Common Files/VST3"

Schau nach welche Pfade bei dir existieren (nach der Plugin Installation) und dann füge sie mit dem Befehl (im yabridge Verzeichnis) ./yabridgectl add DEINPFAD hinzu z.B. ./yabridgectl add "$HOME/.wine/drive_c/Program Files/Steinberg/Vstplugins/"

Mit ./yabridgectl list kannst du dir alle eingepflegten Pfade anzeigen lassen

und mit ./yabridgectl rm PFADNAME kannst du einen Pfad wieder aus der Konfiguration entfernen.

Mit ./yabridgectl status siehst du alle erkannten und unterstützten Plugins

Installierte Plugins hinzufügen
Jedes Mal, wenn ein neues Windows Plugin installiert wurde öffnest du eine Konsole, wechselst in das yabridge Verzeichnis cd ~./conf/share/yabridge und führst folgenden Befehl aus

./yabridgectl sync

Fertig

In der letzten Zeile der Ausgabe solltest du einen Hinweis lesen können, dass ein neues Plugin erkannt und hinzugefügt wurde (added new). Um es dann aber doch noch genau zu überprüfen und eine Liste aller Plugins zu sehen, rufe einfach folgenden Befehl auf

./yabridgectl status

Abschließend musst du vermutlich nur noch in der DAW die entsprechenden Pfade für die Plugins angeben und du kannst loslegen. Wenn du wieder mal neue Plugins installiert hast, dann einfach:

Prüfen, wird(wurde) das Plugin in einen der bekannten Pfade installiert?
Wenn ja, dann Konsole öffnen, ./yabridgectl sync ausführen. Fertig
Wenn nein, Pfad mit ./yabridgectl add PFAD hinzufügen und danach ./yabridgectl sync ausführen. Fertig.

 
Das gilt alles für 64 Bit Plugins. Für 32Bit muss bei Wine noch noch etwas angepasst werden, dann geht das auch. Aber das vielleicht in einem anderen Artikel.
 

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Siebzehn Jahre hyperblog – Feierei Alter!

Das hyperblog wird heute 17 Jahre alt und wir feiern das im Stillen mit euch zusammen. Danke dass ihr immer mal wieder vorbei geschaut habt und gerade auch zu den Themen Linux und Computing zu meinem Senf euren Senf dazu beigetragen habt.

Mittlerweile sind wir auch mit dem Musikproduktionsblog “Klangwerk” ein wenig größer geworden, was uns alle sehr freut. Bleibt uns treu und schreibt uns ab und zu mal in die Kommentare. Ist immer schön, was von euch zu hören.

Macht’s gut und esst nicht so viel Fisch.

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Multicore Compression bei Zip & Co

Moderne Prozessoren haben mehrere Core und so sollte man auch dieses Möglichkeiten nicht ungenutzt brach liegen lassen zum Beispiel mit den standard Kompressionsprogrammen. Damit können Dateien, wie z.B. Tar Archive wesentlich schneller komprimiert werden. Natürlich zum Preis von einer höheren Prozessorlast. Also je nach System sollte evaluiert werden, ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist.

Hier eine kleine Liste von alternativen Kompressionsprogrammen mit Multicore bzw Multithreading Fähigkeiten, die das entsprechende Format des Originals schreiben und lesen können. Und noch weitere

Will man diese Kompressionsalgorithmen bei tar integrieren, so lautet eine Aufrufzeile z.B. so

tar -I pigz -cf Archive.tar.pigz /FilesNdirectories/toBe/Archived/

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tmux ein Windowmanager für die Konsole

Die Konsole, die Manche auch als Kommandofenster oder Shell bezeichnen, ist für die Einen der furchtbar langweiligste und komplizierteste Weg irgendwas am System zu verändern. Für die Anderen ist es der Weg der ultimativen Macht und Kontrolle über ein System.

Standardmäßig öffnet man genau 1 Konsole und kann dort Befehle absetzt, Scripte starten oder Programme wie SSH starten und Verbindungen zu anderen Servern aufmachen. Braucht man mehr als nur eine Konsole, dann könnte man weitere Konsolen starten.

Nun gibt es aber Anwendungsszenarien, bei denen man mehrere Dinge parallel machen und sie auch im Auge behalten, oder nur 1 SSH Verbindung zu einem anderen Computer aufmachen möchte, dort aber ebenfalls mehrere Sessions mit z.B. unterschiedlichen Benutzern gleichzeitig starten, oder nicht jedes Mal warten müssen, bis ein Programm seine Arbeit erledigt hat, bevor man weiter machen kann. Und man möchte sich nicht für jede Aufgabe neu einloggen, wo man doch schon eigentlich eingeloggt ist. Hier kommt tmux ins Spiel.

Tmux ist ein sogenannter Terminal Multiplexer. Salopp ausgedrückt: Es vervielfältigt die aktuelle Konsole um weitere virtuelle Konsolen (Prozesse). Also aus einer einzigen Konsole werden viele Konsolen gemacht. Wenn man möchte.

  1. So gibt es zwei hauptsächliche Anwendungsszenarien. Die beide natürlich parallel nutzbar sind:
  2. Einerseits kann die (Text) Konsole in verschiedene Bereiche aufgeteilt werden, wie Fenster die auf einem grafischen Desktop nebeneinander und untereinander angeordnet werden.
    1. vertikale Aufteilung Strg+b+%
    2. horizontale Aufteilung Strg+b+"
    3. Wechseln zwischen den Fenstern Strg+b+<Pfeiltasten>
    4. In das Fenster “reinzoomen” maximieren und wieder zurück zur nomalen Ansicht mit Strg+b + z.

      Dabei unbedingt beachten: wenn die Strg Taste vor dem z nicht losgelassen wurde, dann interpretiert das System das als Strg+z und schiebt den gesamten tmux Prozess in den Hintergrund. Mit dem Befehl fg (foreground) kann tmux wieder in der Vordergrund geholt werden.

      Das alles ist Teil der “Job Kontrolle” mit dem Prozesse in den Hintergrund geschoben werden können und stammt aus einer Zeit, als nur ein Terminalfenster in einem Multitaskingsystem zur Verfügung stand. Auch wenn das Konzept sehr alt ist, ist es immer noch sehr praktisch.
  3. Andererseits kann man Konsolen (Sessions) hintereinander stapeln, so dass man immer nur eine Konsole zur Zeit sieht
    1. Neue Session (Vollbildfenster) erstellen Strg+b+c
    2. Wechsel zwischen den Sessions Strg+b+<Nummer> , beginnt mit 0,1,2,3


Alle diese Fenster kann man mit Strg+d oder einfach mit der Eingabe von exit wieder schliessen.

Will man tmux aber nicht schliessen, sondern sich z.B. von einem Server ausloggen, dort aber alle tmux Sessions offen halten, weil ein Prozess dort noch länger läuft, oder man mehrere Fenster angeordnet hat und Prozesse monitored, so kann man

  1. tmux einfach im Hintergrund weiterlaufen lassen mit Strg+b+d   (detach)
  2. später die Session wieder aufnehmen indem man in der Konsole tippt: tmux a      (attach)

Der Vorteil von tmux ist hier ganz klar, dass man nicht nur eine Session vervielfachen kann, sondern auch, dass bei einem Verbindungsabbruch, die Scripte und Programm, die man gestartet hat unbehelligt auf dem entfernten Server weiter laufen. Sobald man wieder Netz hat, verbindet man sich wieder mit dem Server und holt sich die Session mit tmux a (attach) wieder zurück.

Man sollte dabei im Hinterkopf behalten, dass tmux immer mit dem Benutzer und dessen Rechten neue Sessions aufmacht, mit der tmux gestartet wurde. Braucht man also z.B. viele root Sessions, so sollte man erst zum Benutzer root wechseln, bevor man tmux startet.

Tmux kann noch wesentlich mehr, inklusive einem Theming, wenn man die Farben und die Statuszeile anpassen möchte, oder alle Tasten komplett umkonfigurieren usw. Sehr gute Einstiegsseiten, um mehr darüber zu erfahren sind

  1. Ubuntuusers Wiki https://wiki.ubuntuusers.de/tmux/
  2. Tmux Entwickler Seite https://github.com/tmux/tmux/wiki

Meine persönliche .tmux.conf in meinem Benutzerverzeichnis /home/Benutzer/ sieht momentan so aus

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tmux

bash

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apt – Befehlsreferenz

Ein paar nützliche Befehle im Bezug auf apt, die ich immer wieder brauche und von denen ich mir einige immer wieder neu zusammen suche. Das repetitive Suchen muss endlich ein Ende haben 😉

Installation und Deinstallation

  • Installieren mit sudo apt install <Paketname>
  • Deinstallation sudo apt remove <Paketname>
  • Deinstallation mit Entfernung der Konfigurationen sudo apt purge <Paketname>
  • Alle installierten Pakete ausgeben apt list --installed
  • Eine bestimmte Version installieren sudo apt install <Paketname>=<Versionsnummer>
  • Wenn eine Installation schief lief, hilft manchmal das hier  sudo dpkg --configure -a   und   sudo apt-get -f install

Update/Upgrade

  • Software Update  sudo apt update
  • Welche Pakete sollen aktualisiert werden apt list --upgradeable
  • Software Upgrade der Pakete durch neuere Versionen sudo apt upgrade
  • Software Upgrade mit Entfernen von nicht mehr benötigten Paketen sudo apt full-upgrade
  • Software Upgrade mit Entfernen und Austausch durch neue Pakete sudo apt dist-upgrade
  • Alle Pakete, die nicht mehr benötigt werden entfernen sudo apt autoremove

Aufräumen

  • Nicht mehr benötigte Pakete deinstallieren sudo apt autoremove
  • Löschen aller runtergeladenen und gecachten Pakete sudo apt clean
  • Löschen aller lokalen Pakete, die nicht mehr in den Repositories verfügbar sind sudo apt autoclean

Suche

– Software suchen apt search |grep <Paketname>

Konfiguration

  • Paket neu konfigurieren sudo dpkg-reconfigure <Paketname>

Repository

  • Aus welchem Repository stammt das Paket apt policy <Paketname>
  • Oder mit etwas mehr Info apt show <Paketname>
  • So werden nur die installierten Pakete angezeigt apt list --installed

Sonstiges

  • Die Repositories befinden sich in /etc/apt/sources.list bzw weitere Listen in /etc/apt/sources.list.d/
  • Die runtergeladenen Pakete werden in /var/lib/apt/lists/ gespeichert
  • Ein grafisches Tool unter Kubuntu ist muon

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Obsidian – Markdown your Power

Was ist das und warum ausgerechnet ich

Obsidian ist eine ziemlich intelligent gebaute Software rund um die Themen: Notizzettel, Knowledgebase, Wiki, Ideensammlung. Also alles was man so aufschreibt und sammelt, aber nie so genau weiß: soll ich das jetzt in meiner Textverarbeitung schreiben, oder als reine Textdatei, oder in meiner speziellen Software für z.B. Rezepte oder auf dem Smartphone oder nur auf dem Rechner, oder oder oder … einfach zu viele Frage, zu viele Möglichkeiten und die allermeisten dieser Möglichkeiten sind einfach zu begrenzt, weil “geht nur als APP” , “Hat ein eigenes Dateiformat”, “kann nicht exportiert werden”, “kann nicht synchronisiert werden”, als dass es auf Dauer gut gehen würde.

Update 10.03.2022: Eine App für Android & iOS ist jetzt für VIPs in einer “public” Beta.

Update 19.02.2021: Ich habe zu Obsidian ein Tutorial mit einer grundsätzlichen Einführung produziert. Weiter unten sind auch noch weitere Quellen hinzugefügt

Am einfachsten wäre eine Textdatei, denn die kann man unter Linux, Windows, Mac, Android, iOS oder wasweissichdennschon öffnen und bearbeiten. Aber es bleibt ja nicht nur bei einer Textdatei, sondern das summiert sich ja. Also hat man irgendwann eine Menge Textdateien.

Nächstes Problem: wenn man die Textdateien öffnet, sehen die schnöde aus. Oder sehr merkwürdig, weil man versucht mit Sonderzeichen irgendwelche Layouts zu kreieren, die auch nicht wirklich befriedigen. Fett, Kursiv und Überschriften wären echt hilfreich.

Dann kommen weitere Probleme: Wie finde ich bei vielen Textdateien das was ich suche? Wie sieht das irgendwann in Zukunft aus,wenn ich das System wechsle? Wie mache ich mich abhängig von einer Software? Was mache ich, wenn ich diese Software nicht mehr bekommen kann?

Auf all diese Fragen gibt es zwei Antworten: Obsidian und Markdown

Markdown

Fangen wir von hinten an. Markdown ist eine “Sprache” bzw Programmiersprache zur Formatierung und Gliederung von Texten. Also Fett, Kursiv, Durchgestrichen, Überschriften, Tabellen, Aufzählungen und so weiter. Die Sprache ist so gehalten, dass man sie in einen normalen Text mit integrieren kann. Ein wenig wie HTML, nur einfacher und lesbarer.

Beispiele

  • Eine Überschrift würde man so schreiben # Kapitel 2
  • Eine untergeordnete Überschrift wäre dann ## Kapitel 2.1 und so weiter
  • Einen kursiven Text würde man *kursiv* schreiben, einen fett gedruckten Text würde man **fett** schreiben und fett+kursiv so ***fett kursiv***
  • Todos
    •  Einkaufen
    •  chillen und Pizza

Und von diesen Formatierungen gibt es noch richtig viel mehr https://www.markdownguide.org/basic-syntax/

Alles wirklich immer noch gut lesbar in einer normalen Textdatei. Aber schön? Nun, es gibt richtig viele Markdown Editoren für alle möglichen Betriebssysteme inklusive Smartphones. Diese stellen diese Formatierungen im Text gleich richtig dar und viele davon haben auch noch einen “Preview Modus”, in dem der Text ohne die Formatierungszeichen, aber mit dem gewünschten Layout dargestellt wird. Also in Schön.

Obsidian

Damit kommt Obsidian ins Spiel. Was ist Obsidian eigentlich genau?
Obsidian ist ein

  • Markdown Preview & Editor
  • Dateiverwaltung
  • Suchmaschine
  • Voll integrierte Markdown Suite mit zusätzlich integrierten Funktionen, die auch vollständig nur mit der Tastatur bedienbar ist, wenn man das möchte

Obsidian verwaltet einfach nur das was da ist.

Hat man also eine Struktur mit Unterverzeichnissen und den entsprechenden Dateien schon erstellt, dann “stülpt” man Obsidian einfach nur darüber und fertig. Hat man so etwas noch nicht, dann startet man mit Obsidian einfach einen eigenen “Vault”.

Ein Vault ist so etwas wie eine Instanz oder Knowledge Datenbank. Praktisch gesehen ist das Vault das oberste Dateiverzeichnis, in dem man weitere Unterverzeichnisse und Dateien anlegt.

Man kann verschiedene Vaults anlegen und zwischen ihnen wechseln. Neue Markdown Dateien fügt man einfach per Import oder per Copy’n’Paste hinzu. Wenn man erst mal verstanden hat, was man damit eigentlich machen kann und vor allem wie uneingeschränkt über alle Systeme und sehr zukunftssicher, dann will man diese Art der Wissenssammlung nicht mehr missen.

Achja, als kleines Info-Schmankerl: Es gibt viele Anwendung, die als Input Markdown verwenden. So kann man auch aus seinen Texten schöne PDF Dateien erzeugen. Oder wenn man seine Sammlung über verschiedene Geräte synchronisieren möchte, kann man das Verzeichnis mit all den Unterverzeichnissen und Textdateien einfach mit z.B. einer Nextcloud automatisch synchronisieren lassen. Dadurch, dass es nur kleine Textdateien sind, geht die Synchronisation super schnell, auch wenn die Leitung extrem schmal ist. UND Ihr könnt Markdown Dateien auch direkt in der Nextcloud editieren. Es gibt dort nämlich auch einen Markdown Editor. Probiert es einfach aus!

Obsidian ist aktuell in der Version 0.6.4 0.7.3 0.11 1.0.0 für Linux, Windows und Mac hier https://obsidian.md frei und kostenlos runterladbar. Es sind weitere Features geplant, die die Eingabe und Verwaltung noch komfortabler machen soll, als sie jetzt schon ist.

Bei größeren Dokumenten kann das Inhaltsverzeichnis, das man sich auf der rechten Seiten einblenden lassen kann (Outline Headings) schon etwas ausufern. Ein ganz nützliches Community Plugin “Quiet Outline” kann diese riesen Liste standardmäßig zusammen klappen, so dass das gezielte Navigieren wesentlich einfacher gemacht wird. Man kann dann zwar leider nicht mehr die Überschriften direkt verschieben, aber das macht man glücklicherweise nicht so häufig und ist immer noch direkt im Dokument per Cut’n’Paste machbar. Des weiteren habe ich sowieso das Einklappen (Folding) direkt im Dokument auf eine Tastenkombination Win+F gelegt, das die Organisation und Suche in großen Dokumenten auch nochmal erleichtert.

Weitere Quellen

  1. LibreOffice: Suchen&Ersetzen – Mit RegEx Hashtags markieren
  2. Obsidian – PDF Export mit TOC
  3. Markdown in Obsidian https://publish.obsidian.md/help/How+to/Basic+note+taking
  4. Markdown Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Markdown

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Audiospuren aus Videodateien entfernen und hinzufügen – ffmpeg

Ich stand vor dem Problem, eine bearbeitete Audiodatei mit der ursprünglichen Audiospur einer Videodatei (mp4) auszutauschen. Da ich nur die Audiodatei verändert hatte, wollte ich nicht das Video neu kodieren und so Gefahr laufen, die Qualität zu verändern, oder unnötig die Videodatei zu vergrößern.

Im Prinzip ist es ganz einfach (unter Linux): ffmpeg

Update: Es gibt eine einfachere Variante die Audiodateien auszutauschen mit dem Tool LossLessCut https://github.com/mifi/lossless-cut das noch wesentlich mehr Optionen bietet.

Was ist drin

Um den Inhalt einer Videodatei zu verändern, sollte erst geschaut werden, was da überhaupt drin ist. Das erledigt der Befehl:

ffprobe INPUTVIDEO.mp4

ffprobe ist ein Analyseproramm und bei ffmpeg standardmäßig mit dabei.

Entfernen

Das Entfernen einer oder mehrerer Audiospuren funktioniert mit folgendem Befehl

ffmpeg -i InputVideo.mp4 -map 0 -map -0:a:0 -codec copy OutputVideo_EINS.mp4
  • -map 0 wählt alle (Video/Audio) Spuren aus
  • -0:a:0 wählt aus allen Spuren die Audiospur Nummer 1 (Zählweise ab 0) aus
  • -codec copy definiert, dass keine Neukodierung stattfindet

Will man alle Audiospuren aus dem Video entfernen, so gilt abgekürzt

  • -0:a wählt alle Audiospuren aus

Zur Auswahl stehen nicht nur a (Audiospuren), sondern auch v (Videospuren), s (Sub-/Untertitel), d (Datenspuren).

Hinzufügen

Das Hinzufügen einer oder mehrerer Audiospuren (zum vorherigen Beispiel) funktioniert mit folgendem Befehl

ffmpeg -i OutputVideo_EINS.mp4 -i Audiospur.m4a -codec copy -shortest OutputVideo_ZWEI.mp4
  • -i steuert, was in die Datei aufgenommen werden soll. Hier 1 Video- und 1 Audiospur
  • -codec copy definiert, dass keine Neukodierung stattfindet
  • -shortest kürzt alles auf die Länge der Datei mit der kürzesten Dauer

Zweite Spur hinzufügen

Wenn eine zweite Spur hinzugefügt werden muss, dann sollte darauf geachtet werden, dass die zweite Spur genau gleich lang ist, wie die erste Spur!

ffmpeg -i INPUTVIDEO.mp4 -i INPUTAUDIO.aac -map 0 -map 1 -metadata:s:a:1 title="MEIN TITEL DER AUDIOSPUR" -codec copy OUTPUTVIDEO.mp4

Extrahieren

Das Extrahieren einer Audiospur im Originalformat funktioniert folgendermaßen

ffprobe Name_der_Video_Datei

Als Ausgabe erhält man eine lange Ausgabe und zum Schluss findet man so etwas in dieser Art

Input #0, matroska,webm, from 'MeinVideo.webm':
Metadata:
ENCODER : Lavf58.20.100
Duration: 03:59:10.04, start: -0.007000, bitrate: 2285 kb/s
Stream #0:0(eng): Video: vp9 (Profile 0), yuv420p(tv, bt709), 3840x2160, SAR 1:1 DAR 16:9, 59.94 fps, 59.94 tbr, 1k tbn, 1k tbc (default)
Metadata:
DURATION : 03:59:10.019000000
Stream #0:1(eng): Audio: opus, 48000 Hz, stereo, fltp (default)
Metadata:
DURATION : 03:59:10.041000000

In diesem Falle handelt es sich bei Stream #0:1 Audio: opus um ein Ogg Vorbis Audio, das man in ein .ogg oder .oga abspeichern kann mit folgendem Befehl

ffmpeg -i MeinVideo.webm -map 0:a:0 -c copy MeinAudio.oga

In diesem Fall wird einfach die Audiodatei ohne ein neues konvertieren aus der Videodatei herauskopiert und liegt dann als MeinAudio.oga im Dateisystem.

Extrahieren und Konvertieren

Das Extrahieren und Konvertieren einer Audiospur in ein anderes Audioformat z.B. WAV geht sogar noch einfacher

ffmpeg -i MeinVideo.webm MeinAudio.wav

Bei komprimierten Audioformaten müssen natürlich noch ein paar mehr Parameter zur Steuerung der Qualität angegeben werden.

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Open Source Voice Assistants

Siri, Duo, Alexa, Cortana oder wie sie alle heissen. Diese digitalen Assistenten, die immer einen Kanal zur Hersteller Cloud brauchen und über diesen Kanal auch immer mithören und das natürlich auch beim Hersteller verarbeiten. Warum tut man sich sowas an und stellt sich eine Wanze ins Eigenheim? Man muss schon einen gehörigen Schaden haben sich sowas in sein privates Zuhause zu stellen und auch noch Geld dafür zu bezahlen. Egal. Es gibt für sowas OpenSource Alternativen. Hier will ich einfach mal ein paar aufzählen

Kalliopehttps://kalliope-project.github.io/
Kalliope is a modular always-on voice controlled personal assistant designed for home automation. Kalliope can be installed on multiple linux system, and also on small single-board computers like the Raspberry Pi.

Mycrofthttps://mycroft.ai/
Mycroft is the world’s first open source assistant. Mycroft runs anywhere – on a desktop computer, inside an automobile, or on a Raspberry Pi. This is open source software which can be freely remixed, extended, and improved. Mycroft may be used in anything from a science project to an enterprise software application.

SUSIhttps://github.com/fossasia/susi_linux
This project aims at creating an implementation of Susi, capable to run on Linux Devices in a headless mode. It will enable you to bring Susi AI intelligence to all devices you may think like a Speaker, Car etc.

Jasperhttps://jasperproject.github.io/
Jasper is an open source platform for developing always-on, voice-controlled applications. Use your voice to ask for information, update social networks, control your home, and more. Jasper is always on, always listening for commands, and you can speak from meters away. Build it yourself with off-the-shelf hardware, and use our documentation to write your own modules.

Snipshttps://snips.ai/
Using Voice to Make Technology Disappear. Snips provides Private-By-Design, Decentralized Voice Assistant Technology and Solutions. Snips was built from scratch to protect your privacy. Everything runs directly on-device, meaning no one will ever hear your voice but you. This required over 4 years of research, during which our team pushed the limits of what can be done with AI on tiny devices. (Raspi)
Update 21.11.2019 : Sonos kauft französische Sprachassistenten-Firma Snips

Leonhttps://getleon.ai/
Leon is an open-source personal assistant who can live on your server. He does stuff when you ask him for. You can talk to him and he can talk to you. You can also text him and he can also text you. If you want to, Leon can communicate with you by being offline to protect your privacy.

Mozilla DeepSpeechhttps://github.com/mozilla/DeepSpeech
Project DeepSpeech is an open source Speech-To-Text engine, using a model trained by machine learning techniques, based on Baidu’s Deep Speech research paper. Project DeepSpeech uses Google’s TensorFlow project to make the implementation easier. Blogbeitrag „Mozilla stellt weltweit größten Sprach-Datensatz kostenlos zur Verfügung“

Almond https://almond.stanford.edu/
Almond is the open virtual assistant that you can access through your phone and the web. It helps you configure your devices, accounts, and public services, retrieve data from them, and execute actions on them. It also lets you share your data with your friends and families easily. Oh, by the way, it’s open source and it protects your privacy!

Vosk https://github.com/alphacep/vosk-api
Update 07.07.2021

Vosk is a speech recognition toolkit. Features:
Supports 18 languages and dialects – English, Indian English, German, French, Spanish, Portuguese, Chinese, Russian, Turkish, Vietnamese, Italian, Dutch, Catalan, Arabic, Greek, Farsi, Filipino, Ukrainian. More to come.
Works offline, even on lightweight devices – Raspberry Pi, Android, iOS
Installs with simple pip3 install vosk
Portable per-language models are only 50Mb each, but there are much bigger server models available.
Provides streaming API for the best user experience (unlike popular speech-recognition python packages)
There are bindings for different programming languages, too – java/csharp/javascript etc.
Allows quick reconfiguration of vocabulary for best accuracy.
Supports speaker identification beside simple speech recognition.

Github https://github.com/alphacep/vosk-api

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Das Blog ist eröffnet

Das hier ist der erste Eintrag meines ersten Blogs vom 25.11.2004. Leider musste ich 2023 einen Ersatz für meine heißgeliebte Blogsoftware b2Evolution finden, weil diese nicht mehr weiterentwickelt wurde.

Statt alle Artikel einfach so zu importieren, habe ich mich entschieden nur selektierte Artikel zu übernehmen. Teils weil Artikel sehr Zeitgeist bezogen waren und weil etliche technische Artikel mittlerweile komplett veraltet sind. Bei Bedarf stelle ich alte Artikel hier wieder ein. Aber ansonsten ist das ein Relaunch des über 20 Jahre alten Blogs. Auf die nächsten 20 Jahre 🥂 !

Wir haben uns lange gesträubt. Immer dieses neumodische Zeugs. Aber im Endeffekt haben sie uns bekommen. Sie haben sich ganz fies von hinten angeschlichen und uns dann den Sack über den Kopf gestülpt und den Strick zugezogen, bis wir kapitulieren mussten. Nun gut. Jetzt haben sie auch den Salat und so schnell hören wir auch nicht mehr auf. (25.11.2004)

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