GTK Apps in KDE gut aussehen lassen

Vor einiger Zeit habe ich vom X11.org Displayserver auf Wayland umgestellt. In diesem Zusammenhang fingen an meine GTK/Gnome Applikationen überwiegend schlecht auszusehen. Die Schriftarten (Fonts) sahen einfach furchtbar pixelig aus.

Eine Abhilfe schuf dann die Installation des Pakets xdg-desktop-portal-gnome.

sudo apt install xdg-desktop-portal-gnome

Dann einmal neu booten und die GTK/Gnome Applikationen sehen wieder gut aus.

Deutsche Wikipedia – Die Unverständlichkeitsmaschine

Ich schreibe ja hin und wieder im Fedivers über meinen Unmut zu Produktbeschreibungen, die das Wort Beschreibungen nicht verdient haben. Oder auch viel über die deutsche Wikipedia, die teilweise so unverständlich geschrieben ist, so dass die Lektüre der englischen Schwester, auch mit schlechtem Sprachverständnis, wesentlich erleuchtender ist. Selbst mit sehr schlechten Übersetzungsprogrammen.

Jetzt bin ich wieder auf ein schönes Beispiel gestossen, nämlich der Artikel über die Backus-Naur-Form. Einfach beide Einleitungen einmal lesen und überlegen, welche davon besser allgemein verständlich ist.

Die Backus-Naur-Form oder Backus-Normalform (kurz BNF) ist eine kompakte formale Metasprache zur Darstellung kontextfreier Grammatiken (Typ-2-Grammatiken in der Chomsky-Hierarchie). Hierzu zählt die Syntax gängiger höherer Programmiersprachen. Sie wird auch für die Notation von Befehlssätzen und Kommunikationsprotokollen verwendet.

Deutsche Wikipedia

Dagegen hält die englische Wikipedia folgende Einführung vor

In computer science, Backus–Naur form (/ˌbækəs ˈnaʊər/) (BNF or Backus normal form) is a notation used to describe the syntax of programming languages or other formal languages.

Englische Wikipedia

Und weil immer wieder Kritik auf meine Kritik kommt, ich könne das ja ändern, möchte ich hinzufügen, dass ich früher versucht habe konstruktiv zur Verständlichkeit beizutragen, aber ich irgendwann keine Lust mehr hatte meine Lebenszeit gegen Rechthaberei, Machtpostenkämpfe und Blasiertheit zu verschwenden.

Vim Zeitgeschichte – Time Table

Ich bin letztens über einen Artikel auf pikuma.com über die Vor- und Geschichte von Vim gestolpert, den ich auch weiter unten in den Quellen verlinkt habe. Ich fand die Geschichte über die Entstehung des Editors Vim und seiner Vorgänger so beeindruckend, dass ich für mich eine Zeittafel zusammengestellt habe, wann wer was gemacht hat.

Das ist schon sehr krass, dass Vim 1988 auf dem Amiga begonnen und am 02.11.1991 in der Version 1.14 über die Disketten Distribution Fred Fish Disk #591 verteilt wurde. Und dass der Ursprung dieses Editors jetzt über 55 Jahre zurück liegt.

Am Beeindruckendsten ist eigentlich die hohe Qualität, der riesig große Funktionsumfang, die Verfügbarkeit auf so vielen Plattformen, die unglaubliche Geschwindigkeit und die extrem resourcenschonenden Eigenschaften, alles vereint in einem unscheinbar wirkenden Editor.

Wenn ihr die Details zur Geschichte wissen wollt, dann lest den englischen Artikel auf pikuma.com (in den Quellen unten). Dort sind auch alle wichtigen Informationen nochmal verlinkt.

  • 1968 – ed von Ken Thompson
  • 1973 – em von George Coulouris
  • 1973 – en & ex von Bill Joy und Chuck Haley
  • 1977 – Bill Joy entwickelte den Visual Mode VI in ex . Viele der vi shortcuts und Navigationstasten, die bis heute benutzt werden, basieren auf dem DM-3A keyboard Layout.
  • 1979 – In BSD Unix wird ein vi hard link auf den ex Visual Mode gesetzt (Mai 1979 )
  • 1987 – Steve für Atari von Tim Thompson
  • 1988 – Start an den Arbeiten von Vi IMitation 1.0 von Bram Moolenaar on Amiga
  • 1990 – Elvis von Steve Kirkendall
  • 1991 – Vim „Vi IMitation“ v1.14 von Bram Moolenaar erscheint 02.11.1991 auf dem Amiga auf Fred Fish disk #591
  • 1993 – Der Name wurde auf "Vi iMproved" mit dem Erscheinen der Version v1.22 von Bram Moolenaar geändert. Außerdem erscheint ein Port für Unix
  • 1994 – Vim 3.0 Feature: Multiple windows
  • 1996 – Vim 4.0 Feature: Graphical User Interface
  • 1998 – Vim 5.0 Feature: Syntax highlighting
  • 2001 – Vim 6.0 Feature: Folding and multi-language
  • 2006 – Vim 7.0 Feature: Spell checking support – Intelligent completion – Tab pages – Undo branches – Browsing remote directories, zip and tar archives
  • 2007 – Vim 7.1 Feature: Bug Fix Release
  • 2008 – Vim 7.2 Feature: floating point support
  • 2010 – Vim 7.3 Feature: Persistent undo and undo for reload – Blowfish encryption, encryption of the swap file – Conceal text – Lua interface – Python 3 interface
  • 2013 – Vim 7.4 Feature: A new, faster regular expression engine. – More than a thousand fixes and small improvements.
  • 2016 – Vim 8.0 Feature: Asynchronous I/O support, channels, JSON – Jobs – Timers – Partials, Lambdas and Closures – Packages – New style testing – Viminfo merged by timestamp – GTK+ 3 support – MS-Windows DirectX support
  • 2018 – Vim 8.1 Feature: Bug Fix Release
  • 2019 – Vim 8.2 Feature: Popup Windows
  • 2022 – Vim 9.0 Feature: Vim9 Script
  • 20. Februar 2022 – Todestag von Sven Guckes, längster Projektbegleiter und Registrierer der Domain vim.org
  • 03. August 2023 – Todestag von Bram Moolenaar, der Vim ins Leben gerufen hat
  • 2024 – Vim 9.1 Feature: Classes and objects for the Vim9 scripting language & Smooth scrolling

Abfrage in Vim für die Features einer bestimmten Version
z.B. :help version-7.2

Quellen

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Vim
  2. https://en.wikipedia.org/wiki/Vim_(text_editor)
  3. https://github.com/vim/vim-history
  4. https://en.wikipedia.org/wiki/Elvis_(text_editor)
  5. https://en.wikipedia.org/wiki/ADM-3A
  6. https://en.wikipedia.org/wiki/Ex_(text_editor)
  7. https://en.wikipedia.org/wiki/Ed_(text_editor)
  8. http://www.eecs.qmul.ac.uk/~gc/history/
  9. https://pikuma.com/blog/origins-of-vim-text-editor
  10. https://de.wikipedia.org/wiki/Bram_Moolenaar
  11. https://www.heise.de/news/Vim-Versteher-und-Kommandozeilenerklaerer-Sven-Guckes-ist-tot-6511004.html
  12. https://www.heise.de/news/Zum-Tode-Bram-Moolenaars-Vim-Koryphaee-Weltenbummler-und-Spendensammler-9235897.html

Landscape of Open Source Databases

Ein Vortrag von Lorna Mitchell auf dem emf2022 Kongress über die aktuelle Landschaft der der Opensource Datenbanken. Eine rassante und guter Einblick was es alles gibt und welche Funktionalitäten die einzelnen Datenbanken besonders macht.

Every year we collect more data than before, and the tools we use to manage that data are evolving to accommodate our changing needs – but it can be difficult to keep up with all the innovations! This session will give you a tour of what’s happening in open source databases, from someone who lives the adventures of open source data in her day job. You will travel from the well-trodden paths of relational databases, through the leafy glades of time series, to the landmarks of search and document databases. This session is recommended for people with an interest in software who want to learn about the overall trends, license changes, rising stars, and which database technologies are here to stay.

Video https://media.ccc.de/v/emf2022-325-landscape-of-open-source-databases

Vim – mit Tabs fensterln

Ein Buffer (Puffer) ist der im Arbeitsspeicher befindliche Text einer Datei.
└- Ein Fenster (Window) ist ein Ausschnitt (Viewport) aus einem Buffer.
└— Eine Tab-Seite (Tab) ist eine Sammlung von Fenstern.

Hilfe :help tab-page
Kommando: <none>

Öffnen

  • tabnew <NAME> Neues Tab (Buffer)
  • tabf <NAME> Find – sucht im aktuellen Verzeichnis nach einer Datei. Tabulator Completion funktioniert
  • tab <VIM BEFEHL> öffnet ein neues Tab und führt einen Vim Befehl aus z.B. :tab help tab-pages

Mit einem neuen Tab kann auch gleich eine bestehende Datei geladen werden, indem mit dem Befehl der Dateiname mitgegeben wird.

Mehrere Dateien können als Tabs direkt bei Aufruf von vim mit dem Parameter -p geladen werden

vim -p Datei1 Datei2 Datei3 Datei4

Standardmäßig können 10 Dateien gleichzeitig geladen werden. Dieses Maximum kann verkleinert oder erweitert werden mit der Direktive :set tabpagemax=<NUMMER> oder in der vimrc mit set tabpagemax=<NUMMER>

Schließen

  • tabclose Schliesst das Tab. Mit einem ! Ausrufezeichen, wenn Änderungen nicht gespeichert werden sollen
  • :q
  • Strg+w q funktioniert nur, wenn nichts geändert wurde
  • tabonly Schliesse alle anderen Tabs außer dem aktuellen Tab

Navigation

  • Strg+BildRunter / Strg+BildHoch Tab wechseln rechts/links. Tipp: 2+Strg+BildRunter
  • gt / :tabn zum nächsten Tab rechts wechseln (next). Tipp: 5gt springt 5 Tabs nach rechts
  • gT / :tabp zum vorherigen Tag links wechseln (previous)
  • :tabs zeigt eine Übersicht aller Tabs

Reihenfolge

  • :tabm / :tabmove verschiebt das aktuelle Tab ganz nach rechts
  • :tabm <NUMMER> verschiebt das aktuelle Tab aun die Postion von NUMMER. Fängt bei 0 an !

Weitere Infos

  • :set showtabline=<NUMMER> 0 = Tabline ausblenden, 1 = automatisch, 2 = immer einblenden
  • :tabdo Einen Befehl für alle offenen Tabs ausführen. Zum Beispiel :tabdo %s/foo/bar/g

Mehr Artikel zu Vim im Blog

Skalierbarkeit

Ich schreibe diesen Artikel, weil viele Menschen oft Schwierigkeiten haben zu verstehen, dass andere Situationen entstehen, wenn eine Sache im Kleinen sehr gut funktioniert, aber in der Masse komplett scheitert.

Im kleinen Maßstab gelten andere Gesetze, als in größeren Maßstäben.

Ein einfaches und verständliches Beispiel

Eine Person backt am Tag einen Kuchen und kauft sich dafür ein 50g Backpulver Päckchen. Funktioniert super und alles ist gut. Jetzt soll diese Person am Tag aber 10.000 Kuchen backen. Mehr Personen, größere Räume, mehr Strom .. also einfach mehr Resourcen. Kein Problem.
ABER wenn diese Person immer noch die kleinen 50g Backpulver Päckchen kauft, dann hat sie mindestens 3 Probleme, die extrem schlecht für diese Mengenanforderung skalieren:

  1. Der Kauf von einzelnen 50g Päckchen ist teuer
  2. Der Einkauf und Transport von 50g Päckchen ist ein logistischer Alptraum
  3. Der entstehende Verpackungsmüll der 50g Päckchen sorgt für noch mehr Kosten und Probleme

Ein zweites Beispiel

In einem Schnellimbiss können sich die Kunden die Pommes selbst frittieren. Der Vorgang dauert 5 Minuten. Tolle Idee! Spätestens ab zirka 5-6 Kunden fällt diese Idee in sich zusammen, weil sich die Wartezeit schon auf 30 Minuten summiert. Wenn das Ziel ist viele Portionen Pommes zu verkaufen, dann skaliert diese Idee nicht. Daher gibt es eine Person, die die Pommes frittiert und mehrere Portionen auf einmal.

Skalierbarkeit muss immer mit Wachstum, Optimierung und Effizienz betrachtet werden.
Der Ansatz „Viel hilft viel“ führt in den meisten Fällen zum absoluten Kollaps, oder zu einer undurchbrechbaren Obergrenze.

Was für eine Sache im Kleinen gut funktioniert und wenig Resourceneinsatz bedarf, kann sehr effizient und optimal sein. Aber wenn diese Sache auf einer größeren Skala bzw. in einer anderen Größen-, Verhältnis- und Mengenordnung betrachtet wird, wird es in den meisten Fällen bei gleicher Herangehensweise extrem ineffizient und absolut kontraproduktiv.

Wenn eine Sache skalieren soll, darf nicht „Mehr ist mehr“ angenommen werden, sondern der Vorgang muss komplett neu durchdacht werden.

Und je nachdem, um was es geht, gibt es unterschiedliche Stufen in der Skalierung. So dass ganz unterschiedliche Lösungen gefunden werden müssen je nachdem, wie groß das System für eine bestimmte Anforderung skalieren muss.

Gerade in der IT, die der Inbegriff der digitalen Massenproduktion und -verarbeitung ist, gibt es leider immer noch genügend Betreiber und Entwickler, die große Schwierigkeiten haben dieses Konzept zu verstehen oder wenigstens zu akzeptieren.

Es hilft aber schon immer diesen einen Satz im Hinterkopf zu behalten:

Denk das mal groß!

Vim – Windows

Ein Buffer (Puffer) ist der im Arbeitsspeicher befindliche Text einer Datei.
└- Ein Fenster (Window) ist ein Ausschnitt (Viewport) aus einem Buffer.
└— Eine Tab-Seite (Tab) ist eine Sammlung von Fenstern.

Hilfe :help windows
Kommando :wincmd Strg+w

Die aktuelle Ansicht in mehrere Fenster aufteilen.

Detailliertere Informationen und weitere alternative Befehle sind in der Hilfe zu finden

Teilen & Neu

  • Strg+w s / :sp / :split Fenster horizontal teilen (gleicher Inhalt/Buffer)
  • Strg+w v / :vs / :vsplit Fenster vertikal teilen (gleicher Inhalt/Buffer)
  • Strg+w n / :new Fenster horizontal teilen und neues Dokument (leerer Buffer) erstellen
  • :vne / :vnew Fenster vertikal teilen und neues Dokument (leerer Buffer) erstellen

Schliessen

  • Strg+w q / :q Fenster schließen.
  • Strg+w o / :on / :only schließt alle anderen Fenster, ausser das aktuelle Fenster
  • Es gibt noch viele weitere Parameter zum Fenster schließen

Navigation

  • Strg+w Pfeiltasten Zwischen den Fenstern wechseln. Es gehen auch die Vim Cursor
  • Strg+w p Zum letzten Fenster zurück wechseln
  • Strg+w r / Strg+w R Fenster durchrotieren runter/rechts und hoch/links

Größe

  • Strg+w = Alle Fenster gleich groß machen
  • Strg+w - Das aktuelle Fenster um 1 vertikal kleiner machen. Strg+w 5 - um 5 kleiner machen
  • Strg+w + Das aktuelle Fenster um 1 vertikal größer machen
  • Strg+w _ Das aktuelle Fenster vertikal maximieren. Alle anderen Fenster so klein wie möglich machen
  • Strg+w < Das aktuelle Fenster um 1 horizontal kleiner machen. Strg+w 7 < um 7 kleiner machen
  • Strg+w > Das aktuelle Fenster um 1 horizontal größer machen
  • Strg+w | Das aktuelle Fenster horizontal maximieren
  • In einer grafischen Oberfläche lassen sich die Fenster am Rahmen mit der Maus kleiner und größer machen

Mehr Artikel zu Vim im Blog

Android Apps 2024, App Store F-Droid & IzzyOnDroid

Für Android gibt es nicht nur den Play Store um Apps zu installieren, es gibt schon seit vielen Jahren den alternativen App Store F-Droid , der als Schwerpunkt trackerfreie und Opensource Software hat, die es teilweise auch gar nicht im Google Playstore gibt.

F-Droid kann nicht über den Google Play Store installiert werden (Grund). Damit F-Droid installiert werden kann, muss im Telefon die Installation aus „unsicheren Quellen“ zugelassen werden. Das ist nicht weiter schlimm, solange man nicht anfängt von irgendwelchen ominösen Webseiten Android APKs runter zuladen und zu installieren.

Wenn das soweit erledigt ist, kann mit einem QR Code Scanner F-Droid direkt von der Webseite installiert werden oder wenn kein QR Code Scanner zur Hand ist auch per Internetbrowser über den Download Link auf dieser F-Droid Seite installiert werden.

Die F-Droid funktioniert als Management App für verschiedene Repositories. Repositories sind Download Quellen für App Sammlungen. Standardmäßig ist das Repository von F-Droid integriert, womit der Zugriff eine große Sammlung von weiteren Apps zur Verfügung steht. Aber wie schon erwähnt gibt es weitere Repositories, die hinzugefügt werden können. Im Normalfall ist das nicht notwendig.

In meinem Falle war ich interessiert an der Android App „PDF Doc Scan“ mit der das Smartphone zu einem einfachen PDF Scanner erweitert wird. Den Tipp für diese App habe ich bei onli blogging im Artikel „Meine Appliste für Android (2023, F-Droid)“ gefunden.

Android App Liste 2024

Hier meine Liste für 2024 von Android Apps, die ich gerne benutze.
F-Droid und IzzyOnDroid F-Droid Repository sind vorausgesetzt und auch wenn die App im Google Playstore verfügbar ist, so würde ich empfehlen die Versionen aus dem F-Droid Store zu bevorzugen. Da diese meist besser die Privatsphäre schützen.

AntennaPod – Podcast

Die beste Podcast App für Android die es gibt! Ich mag an dieser App, dass sie so unglaublich effizient aufgebaut ist und viele der Funktionen sehr an das Benutzerverhalten angepasst sind und dabei noch super aussieht. Wer auf ein bisschen Schickimicki steht, findet auch hier ein paar Statistiken, die hübsch aufgemacht sind. AntennaPod

Audile – Musik Erkennungs-App

Als Alternative zu Shazam benutze ich die Audile App Audile

Audio Recorder

Für Audioaufnahmen (Sprach Memos, einfaches Field Recording) benutze ich den Audio Recorder. Er hat eine schöne funktionale Übersicht, ohne viel Klimbim. Für die Aufnahmen können verschiedene Formate (Flac, wav, mp3, Opus, m4a), Mono/Stereo, alle möglichen Sampleraten und Samplefrequenzen ausgewählt werden. Ich würde mir noch wünschen, dass ich auch in 32Bit float aufnehmen könnte, aber vielleicht kommt das ja noch, oder ich finde eine zusätzliche oder andere App. Audio Recorder

Element – Messenger

Element ist ein dezentraler Messenger für alle Plattformen für Nachrichten aller Art, Sprachnachrichten, Sprach & Video Calls und etliche mehr Features wie zusätzliche Widgets und Bots. Element.io

Etar – Kalender

Ich habe lange diverse Kalender ausprobiert und bin schließlich bei Etar gelandet. Das Killerfeature, das mich überzeugt hat und das ich bei keiner anderen Kalender App gefunden habe ist, dass ich Benachrichtigungen oder Notifications NACH Beginn eines Termins knüpfen kann. So kann ich z.B. bei einem Einstündigen Termin nach einer halben Stunde oder 45 Minuten einen Alarm ausgeben lassen. Ein kleines Feature, aber unglaublich hilfreich für mich. Etar

Firefox – Internet Browser

Versteht sich von selbst! Zusätzlich benutze ich noch die Addons Privacy Badger, uBlock Origin und Canvasblocker um mir die Tech Stalker ein wenig vom Hals zu halten. Mir ist es auch ehrlich gesagt ein Rätsel, wie Menschen es schaffen, ohne kontinuierlich schreien zu müssen, ohne solche Blocker im Internet surfen zu können. Mozilla Firefox

Fossify Gallery – Bilder Galerie

Eine einfache und schnelle Foto Galerie, ohne zusätzlichen Hipsterkram, Cloud, Online, Anmeldung, Pseudo-KI Quatsch . Fossify Galery

KDEConnect

KDEConnect ist das Beste seit geschnitten Brot! Damit lassen sich Smartphones untereinander und Smartphones mit dem Computer per WLAN verbinden. So können Daten, Dateien, die Zwischenablage ausgetauscht werden. Das Smartphone stoppt die Medienwiedergabe, wenn ein Anruf rein kommt oder getätigt wird. Ferneingabe und Präsentationssteuerung und einiges mehr. Wie gesagt: Das Beste seit geschnitten Brot! KDEConnect

Librera Reader – PDF

Für mich der beste freie PDF Viewer, der noch viele weitere Formate unterstützt: PDF, EPUB, MOBI, DjVu, FB2, TXT, RTF, AZW, AZW3, HTML, CBZ, CBR, DOC, DOCX, etc. Librera Reader

Newpipe – YouTube

Stressfrei YouTube Videos anschauen, runterladen, konvertieren. YouTube

Nextcloud – Cloud

Nextcloud ist ein umfassendes Cloud System mit vielen weiteren Apps, das auch selbst gehostet werden kann. Auf dem Smartphone nutze ich hauptsächlich die Nextcloud App recht intensiv. Nextcloud

Open Camera – Foto & Video

Eine sehr umfangreiche Foto & Video App Open Camera

Organic Maps – Karten & Navigation offline

Ich kopiere mal einen Teil der Beschreibung von der Webseite, weil ich es nicht besser beschreiben könnte: Organic Maps ist eine freie und kostenlose Offline-Karten-App für Android und iOS für Reisende, Touristen, Wanderer und Radfahrer, die auf den Daten von OpenStreetMap basiert. Es handelt sich um eine datenschutzfreundliche, quelloffene Abspaltung der Maps.me-App (früher bekannt als MapsWithMe), die von denselben Leuten gepflegt wird, die MapsWithMe im Jahr 2011 erstellt haben. Organic Maps ist heutzutage eine der wenigen Apps, die 100% ihrer Funktionen ohne aktive Internetverbindung unterstützt. Installiere Organic Maps, lade Karten herunter. Organic Maps

OSS Document Scanner

Ganz frisch im IzzyOnDroid Repository aufgetaucht und bietet noch mehr Funktionen als PDF Doc Scan. Zusätzlich noch Filter, um das Scan Ergebnis zu verbessern und eine offline OCR Funktion (entsprechende Sprachen werden automatisch runtergeladen) und kann ein PDF mit überlagertem Text für die Volltextsuche speichern. OSS Document Scanner

PDF Doc Scan – Scanner

Eine App mit der die Kamera eines Smartphones in einen Scanner umgewandelt werden kann und damit sehr einfach Dokumente durch fotografieren eingescannt und als PDF umgewandelt werden kann. PDF Doc Scan

SecScanQR – QR Code Scanner & Creator

QR Codes sind schon recht alt und erst so langsam kommen sie bei vielen Menschen erst an. Sie ermöglichen es extrem einfach Informationen visuell zu übertragen. Ob als Info auf einem Plakat oder Einblendung in einem Video, von dem ein Screenshot gemacht weden kann oder beim direkten Adressenaustausch von Smartphone zu Smartphone, wenn man sich gegenübersteht. SecScanQR

Transistor – Simple Radio-App

Transistor ist eine App zum Hören von Radiosendern über das Internet. Transistor

Tuner

Stimmgerät App zum Beispiel zum Stimmen einer Gitarre Tuner

VLC – Player

VLC kennt vermutlich jeder, weil er auf jeder Plattform verfügbar ist und alles was es so an Formaten gibt klaglos abspielt. Prädikat: Bester Player wo gibt VLC

Viel Spaß damit!

CCC Congress – 37C3 Unlocked

CC-BY-SA – blinry

Der Chaos Computer Congress findet nun zum 37. Mal statt. Nach der Pandemie wieder physisch und wieder in Hamburg.

Hier ein paar wichtige Links, unter denen viele Infos gefunden werden können

  1. 37C3 Startseite https://events.ccc.de/congress/2023/hub/de/index und https://events.ccc.de/congress/2023/infos/startpage.html
  2. Das Blog https://events.ccc.de/
  3. Fahrplan – Vorträge und Termine https://fahrplan.events.ccc.de/congress/2023/fahrplan/schedule/1.html oder Interaktiver Zeitstrahl. Beim Klick auf eine laufende Veranstaltung wird direkt der Livestream geöffnet https://streaming.media.ccc.de/37c3/schedule … mit einem ultra nervigen Info Popup
  4. Raumplan https://37c3.c3nav.de/
  5. Streaming https://streaming.media.ccc.de/37c3 bzw https://streaming.media.ccc.de/
  6. Mediathek 37C3 https://media.ccc.de/c/37c3/ & Allgemein https://media.ccc.de/
  7. CCC Youtube Kanal https://www.youtube.com/@mediacccde

Sinn und Unsinn von Mobilfunkgeschwindigkeiten, Verträgen & Preisen

StandardNameMax. GeschwindigkeitMax. Download
2GGSM/GPRS55 kBit/s6,8 KB/s
2GGSM/Edge220 kBit/s27,5 KB/s
3GUMTS384 kBit/s48 KB/s
3GUMTS/HSPA+42 MBits5,2 MB/s
4GLTE/3.9G/4G+1.200 MBit/s (1,2 Gbit/s)150 MB/s
5G5G20 Gbit/s2,5 GB/s

Zum Streamen eines HD Filmes reichen 5 MBit/s

Zum Umrechnen der Geschwindigkeit von Bits/s (Bits pro Sekunde) muss einfach nur die Zahl geteilt durch 8 gerechnet werden. Da 1 Byte aus 8 Bits besteht. Das Ergebnis ist die maximal mögliche Downloadrate.

Also 42 MBit/s geteilt durch 8 ergibt 5,2 MB/s maximale Downloadrate.

Ob die maximale Downloadrate erreicht werden kann, liegt an der Qualität und Kapazität der Infrastruktur des Mobilfunkanbieters.

LibreOffice: Suchen&Ersetzen – Mit RegEx Hashtags markieren

Da ich meine Notizen nicht direkt in LibreOffice schreibe und ich gerne Hashtags nutze und ich diese etwas anders formatieren muss, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, wie ich in LibreOffice diese suchen und markieren kann, so dass ich sie mit einer Formatvorlage versehen kann. Aber alles der Reihe nach.

Ich schreibe meine Texte normalerweise in Markdown. Weil das extrem schnell, mit jedem Editor und auf jedem Gerät dieser Erde, auf dem Texte eingeben werden können funktioniert. Markdown ist im Prinzip nur Text. Wer mehr darüber wissen will, findet hier in der Wikipedia schon mal einen guten Einstieg.

Kurzer Ablauf in einzelnen Schritten

  1. Ich schreibe meinen Text in Obsidian (Markdown Suite) und versehe ihn mit Hashtags wie z.B. #english #deutsch #himmel und #hölle
  2. Dann exportiere ich den Text mit „Export to“ nach OpenOffice. Wobei OpenOffice hier für das Dateiformat ODT (Open Document Text) steht. Ich benutze aber kein OpenOffice, sondern das modernere LibreOffice
  3. In LibreOffice definiere ich eine neue Zeichenvorlage für meine Hashtags, damit alle Hashtags das gleiche Aussehen haben
  4. Dann öffne ich im LibreOffice Menü „Bearbeiten“ den Dialog „Suchen und Ersetzen“ (Strg+Alt+F)
  5. Dort gebe ich im Suchen Feld \#[:alpha:]+ ein (siehe Screenshot unten)
  6. klicke auf „Reguläre Ausdrücke“
  7. klicke dann auf „Alle suchen“
  8. Jetzt werden alle Hashtags markiert, ohne dass Leerzeichen oder andere Wörter dazwischen mitmarkiert werden.
  9. Ich schließe den Suchen und Ersetzen Dialog und doppelklicke auf die Hashtag Zeichenvorlage
Suchen und Ersetzen Dialog von LibreOffice

RegEx erklärt

Eine kurze Erklärung was der Reguläre Ausdruck genau macht. Dafür zerlege ich ihn in die Einzelteile

\#[:alpha:]+
  • \# definiert das Zeichen # . Das Kreuz ist bei den RegEx normalerweise ein Befehl, so dass ich dem Programm sagen muss, dass es nicht der Befehl ist, den ich hier angebe, sondern nur das Zeichen. Dafür muss ich einen Backslash \ , ein sogenanntes ESCAPE Zeichen vorweg stellen. Mehr weiter unten in den Quellen.
  • [:alpha:] heißt, dass nur alphanumerische Zeichen a-Z und 0-9 vorkommen dürfen
  • + so oft wie sie vorkommen

Ausgeschrieben heißt das

Suche nach einem Wort, das mit einem # anfängt und dann nur noch alphanumerische Zeichen hat und zwar egal wie viele. Und nichts anderes! Folgt danach ein Komma oder ein Leerzeichen oder ein Zeilenumbruch oder ein Tab oder irgendein anderes Zeichen, das nicht in [:alpha:] vor kommt, ist die Suche beendet. Dadurch dass ich im Dialog „Alle suchen“ angeklickt habe, wird diese Suche auf den gesamten Text angewandt.

Quellen

3-5 Mrd Euro Dienstwagen Subventionen gegen den Klimaschutz & für Gutverdiener – Fakten und Quellen

Eine kurze Zusammenstellung von Fakten, Ergebnissen und Quellen, die seit langer Zeit bekannt sind.

BR24 kommt zum Fazit

  1. Es sind vor allem Gutverdiener, die Dienstwagen gestellt bekommen.
  2. Eine Abschaffung der Dienstwagen Regelung würde einen deutlichen Absatzeinbruch für die Automobil Premiumhersteller bedeuten.
  3. Die Ein-Prozent-Regel war nicht als Steuersubvention gedacht, sondern als Steuervereinfachung, aber die Bereitstellung eines Dienstwagens hat oft subventionsartigen Charakter – wenn das Auto auch privat genutzt werden darf.
  4. Experten zufolge ist es üblich, dass die Arbeitgeber auch für die private Nutzung alle laufenden Kosten übernehmen. Denn sie können alle Rechnungen als Betriebsausgaben absetzen.
  5. Dienstwagen sind oft gut ausgestattete Neuwagen der Mittel- und Oberklasse, die sich die Arbeitnehmer Befragungen zufolge privat eher nicht kaufen würden.
  6. Die Behauptung von Bundesfinanzminister Christian Lindner im ARD Sommerinterview am 21. August 2022 „Es ist eine Steuervereinfachung, aber es ist keine Steuersubvention.“ ist falsch.

Quellen & detaillierte Informationen

  1. Artikel „Pendlerpauschale, Dienstwagenprivileg: Diese Subventionen kosten den Staat viele Milliarden“ Handelsblatt
  2. Artikel „#Faktenfuchs: Dienstwagenbesteuerung ist häufig Subvention“ BR24
  3. Artikel „Steuersignale zur Transformation der Pkw-Flotte (Gesamtbericht)“ Agora Verkehrswende
  4. Artikel „Dienstwagenprivileg: Wie die Ampel die Verkehrswende ausbremst“ Agora Verkehrswende
  5. Artikel „Warum die Ampel über Dienstwagen diskutiert“ Tagesschau
  6. PDF „Reform und Abbau umweltschädlicher Subventionen“ Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FOES) Webseite
  7. PDF „Umweltschädliche Subventionen in Deutschland Aktualisierte Ausgabe 2021“ Umweltbundesamt Webseite
  8. Artikel „Klimaschädliche Subventionen für 65 Mrd liegen ungenutzt herum“ hyperblog
  9. Video „Sommerinterview 21. August 2022“ ARD Sommerinterview 21. August 2022

Klimaschutz – warum jede einzelne Person & Aktion zählt

Na, doch noch Bock einen weiteren Artikel über das Thema zu lesen? Hier geht es um Zusammenhänge, warum jede einzelne Person und Aktion zählt und wie dieses „Ja aber die anderen“ Nebelkerzen/Whataboutism ausgehebelt werden kann. Ich versuche den Artikel knackig kurz zu halten.

Mittlerweile dürfte auch den stursten Realitätsverweigerern klar sein, dass der vom Mensch verursachte Klimawandel real ist und mit Hochgeschwindigkeit die Welt verändert. Wir sind in diese Welt hineingeboren worden, haben umweltschädliches Verhalten anerzogen bekommen und haben irgendwann verstanden, dass wir so die Umgebung, die wir zum Leben brauchen zerstören.

Wer intellektuell schon so weit gekommen ist, der versteht auch, dass wir unser Verhalten verändern sollten. Egal wie alt wir sind. Der Glaube, dass der Klimawandel alte Menschen nicht mehr betrifft ist ein Irrglaube. Die steigende Zahl an z.B. Hitzetoten straft dieses Märchen Lügen. Warum die moderne Medizin da unter Umständen auch nicht mehr helfen kann wird weiter unten aufgeführt.

Sinnloses Rechenbeispiel China

Klimaschutz darf in erster Linie auch nicht im Durchschnitt diskutiert werden. Klimaschutz ist eine Pro Kopf Rechnung. Daher sind auch jede Vergleiche „Ja aber der Chinese“ verschmutzt ja laut Statistik die Umwelt mehr. Klar 1,4 Mrd Chinesen zusammen schon. Aber pro Kopf erzeugt „der Chinese“ wesentlich weniger CO2 als „der Deutsche“.

„Ja aber in China bauen sie riesige schmutzige Kohlekraftwerke und wir schalten die Atomkraftwerke ab“. Ja Kohlekraftwerke sind scheiße. Deutschland hatte letzten Winter auch wieder Kohlekraftwerke ordentlich befeuert. Aber zum einen die geschichtliche Entwicklung zum eigenen Vorteil auszublenden ist halt unfair.

Würdest du verzichten um dich zu vergleichen

China ist ein wirtschaftlich aufstrebendes Land. Vielleicht vergleichbar wie Deutschland im Wirtschaftswunder in den 50er Jahren. Der Energiehunger kommt teilweise daher und teilweise auch daher, dass in viele Regionen die Infrastruktur mit Strom ausgebaut wird, wo vorher kaum Strom vorhanden war. Auch moderne digitale Geräte wie TV, Computer und Smartphones verbreiten sich dort immer mehr.

Das ist nicht gut, dass der Energiehunger so massiv steigt. ABER: Wie sehr bist du und alle deine Freunde und Familie sehr langfristig bereit, jetzt sofort auf Smartphone, Internet, Computer, TV, Streaming, Kühlschrank, elektrischer Herd und Ofen, Heizung usw zu verzichten, um dich mit „dem Chinesen“ vergleichen zu können? Denn das ist die Voraussetzung, um dich mit den meisten Menschen dort zu vergleichen.

Alternative Energien Ausbau im Vergleich

Des weiteren gehört China zur gleichen Zeit zu den Ländern in denen alternative Energien wie Photovoltaik, Wind- und Wasserenergie am schnellsten und massivsten ausbauen. Das reicht halt absolut nicht, um diesen massiven Energiehunger zu stillen. Daher Kohlekraftwerke, die den Hunger am schnellsten stillen können. Das ist zwar immer noch absolut schlecht, aber das ist die Erklärung dafür.

Atomkraftwerke – Endlager Frankreich & Spanien

Und die Atomkraftwerke in Deutschland. Ja Frankreich und Spanien machen weiter mit den Atomkraftwerken. Aber nur weil Dumme dummes tun, willst du das auch? Weil Menschen von der Klippe springen, springst du auch? Atomkraftwerke die zum einen ausgeschaltet sind, wieder einzuschalten ist kein trivialer Vorgang, denn man kann sie nicht einfach so wieder ausschalten. Auch Brennstäbe müssen dafür da sein. Und die müssten auch ständig ausgetauscht werden, so dass weiterer giftiger Atommüll produziert wird. Der dann auch wieder die nachfolgenden Generationen belastet. Ein Endlager gibt es ja immer noch nicht. Oder vielleicht wird das Endlager ja Frankreich und Spanien? Wir können ja mal offiziell nachfragen. Hätten wir als Deutschland erst mal ein Problem weniger.

Wie Deutschland alternative Energien getötet hat

Apropos Deutschland und alternative Energien. Deutschland war bis 2017 im Bereich Photovoltaik und Windenergie weltweit ganz vorne bei der Entwicklung. Dann wurde dieser Wirtschaftsfaktor aktiv von der Politik tot gemacht. Knapp 100.000 Arbeitsplätze wurden vernichtet und die Technologie wurde nach China verscherbelt. Das ist jetzt 6 Jahre her. Wenige Jahre haben gereicht, um Deutschland im Bereich der Zukunftstechnologien aus den Top 10 auf die letzten Plätze nieder zu bombardieren. Warum? Lobbyisten und schlechte Politik.

Wärmepumpe

Ich denke wir sind uns einig, dass die aktuelle Regierung beim Thema Kommunikation und Absprache plus öffentliches Auftreten sehr viel Nachhilfe braucht. Natürlich auch die Opposition die teils neandertalsmäßig auftritt.
Und auch die Medien beträufeln sich nicht gerade mit Ruhm. Statt die das Chaos der Regierung entschlüsseln und versuchen Vorgänge verständlicher zu machen, wird hier wie im Drogenrausch versucht den nächsten Skandal zu wittern und als erstes darüber zu berichten. Die Sucht nach dem Click Kick zerstört jede journalistische Ethik und verliert damit jeden Anspruch auf den Titel „Die vierte Gewalt“ . Das ist nur noch reines Drogen Dealer Verhalten.
Hier versagen mehr oder minder absichtlich auf breiter Front Regierung, Opposition und Medien. Das ist sehr bedenklich.

Die Stammtischvergleiche sind halt keine Vergleiche. Es ist einfach nur die panische Angst schuld zu sein und die exzessive Weihnachtsbeleuchtung nicht mehr anbringen zu dürfen.

Angst, Schuld und strafrechtliche Betrachtung

Darum geht es aber nicht beim Klimaschutz. Natürlich sind die Menschen in der Vergangenheit schuld. Manche mehr manche weniger. Aber für die Zukunft sind die Menschen schuld, die jede Form von Klimaschutz blockieren und verhindern. Und es wird mittlerweile auch schon daran gearbeitet inwieweit das zukünftig rückwirkend auch rechtlich strafbar ist.
Wir alle wissen, was getan werden muss. Wer sich dagegen verwehrt gefährdet Menschenleben.

Also das trotzige Kleinkindverhalten könnte in ein paar Jahren im Gefängnis enden. Oder Abschiebung in zerstörte Regionen, weil wir keine Gefangene im Gefängnis mehr versorgen können. Ich habe keine Ahnung was da auf uns zu kommt, aber ihr erinnert euch, dass wir während der Pandemie die Triage Diskussion hatten? Also die Entscheidung, wer überleben kann und wer leider sterben muss. Das kann uns dann auch hier blühen.

Klimakatastrophe ist keine Einzelbetrachtung

Gerne betrachten wir die Klimaveränderungen und Katastrophen als einzelnes Ereignis. So eine Überschwemmung ist ja so EIN Ding und ist schlimm. Nein. Ja, es ist extrem schlimm und nein, es ist nicht nur ein Ding. Zehn Sekunden länger darüber nachgedacht erinnern wir uns, dass mit so einer Überschwemmung Folgeprobleme entstehen. Knappes Trinkwasser & Lebensmittel. Medizinische Versorgung mit Ärzten, Krankenhäusern und Medikamenten. Unterbringen der Menschen, die Hab und Gut verloren haben und deren Zukunft in den nächsten Jahren. Seuchen und so weiter und so fort.

So müssen wir auch die Klimakatastrophe betrachten. Unser Leben auf der Erde in allen Bereichen hängt mit allem anderen zusammen. Wir alle kennen die Nachrichten über das Aussterben der Insekten, und dass wir ohne sie auch keine Lebensmittel mehr anbauen können bzw nichts mehr ernten werden können. Das ist EINE Verbindung von tausenden.

Alles hängt mit Allem zusammen.

80°C Temperaturschwankungen

Wenn die Gletscher schmelzen kann die Sonne die Erde noch mehr erwärmen, dass hat Einfluß auf den Golfstrom, das kann dazu führen, dass wir in Deutschland über das Gesamte Jahr einen Temperaturunterschied von 80° C Grad haben könnten. Klingt viel? Von -40°C im Winter bis hin zu +40°C oder sogar +50°C. Das wären sogar 90°C. Ihr erinnert euch an dieses kanadische Dorf, auf dem gleichen Breitengrad wie Deutschland, das +52°C im Sommer hatte und dann komplett abgebrannt ist? Bei den Temperaturen gibt es dann auch schnell mal viele Kälte- oder Hitzetode. Oder abgefrorene Körperteile. Nein, nicht nur von Obdachlosen, sondern auch bei der anderen Bevölkerung.

Das sind jetzt nur ein paar wenige Zusammenhänge. Aber ihr erinnert euch? Alles hängt mit Allem zusammen.

Jede Auswirkung hat eine Folgewirkung, hat eine Folgewirkung, hat eine Folgewirkung, hat eine Folgewirkung, hat eine Folge…

Wie Dominosteine, die hintereinander aufgestellt sind und umfallen.

Völkerwanderungen

Steigender Meeresspiegel vernichtet Lebensraum für Menschen in Indien, China und auch Deutschland USA und vielen anderen Ländern. Die Menschen müssen sich dann von dort wegbewegen. Wir werden riesige Völkerwanderungen in recht naher Zukunft erleben. Menschen, deren Lebensmittelpunkt wirtschaftlich, gesellschaftlich und persönlich zerstört wurde. Und manche Menschen, die alles verloren haben verkraften das verständlich nicht wirklich gut. Ohne dass ich diese Folgen auf die menschliche Psyche und daraus entstehende Folgetaten weiter ausführen möchte. Aber nicht nur der steigende Meeresspiegel, sondern auch Gebiete, die einfach zu heiß, oder so kaputt sind, dass dort nichts mehr wächst bringt Menschen dazu ihre Region zu verlassen und Gebiete suchen, in denen sie eine Überlebenschance haben.

Seuchen, Pandemien und keine Medikamente

Die Welt gerät aus den Fugen. Das feinjustierte Weltwirtschaftssystem mit den Lieferketten und Abhängigkeiten ist schon in der Corona Pandemie gefährlich in Schieflage geraten. Weil die Medikamentenproduktion in Indien billiger ist, hatten und haben wir bis heute eine Medikamentenknappheit. Der Anstieg von Krankheiten steigert auch die Gefahr, dass die wenigen verbleibenden Antibiotika Stämme auch irgendwann auf Resistenzen treffen. Dann haben wir nur noch die Bakteriopharken. Das ist aber teuer und aufwändig. UND es ist die Frage, ob das für die Allgemeinheit dann noch machbar ist. Helfen würde schon, wenn z.B. die Tierhaltung bzw der Fleischkonsum sehr stark angegangen wird. Die haben z.B. Mitschuld daran, dass die Antibiotika Resistenzen zugenommen haben. Versorgungsengpässe und Ausfälle sorgen dafür, dass Menschen wegen heutzutage einfach zu heilenden Krankheiten dann einfach sterben.

Alte Menschen sind fein raus

Wenn darunter verstanden wird, dass sie schneller sterben, mag das eine realistische Einschätzung sein. Ja das ist sehr zynisch, aber nur von den alten Menschen, die die „Mich wird das ja nicht betreffen“ Haltung haben. Hitzetod, Alterskrankheiten für die man keine Medikamente mehr bekommt, ausfallende Ärztliche Behandlung, Überlastung der Sanitätsdienste, fehlende Pflege wird dazu führen, dass Lebenszeit mit hoher Wahrscheinlichkeit extrem verkürzt wird. Alle hier aufgeführten Punkte haben heutzutage schon angefangen.

Und dann sind da noch die Landwirtschaft, die alle Menschen ernähren soll, die auf immer weniger Platz zusammenrücken. Trinkwasserprobleme, Hygieneprobleme und so weiter und so fort.

Alles hängt mit Allem zusammen.

Daher ist es wichtig, dass jeder einzelne Mensch alles dafür tut, dass wir die Klimakatastrophe so gut wie wir irgendwie nur können einschränken. Die Verschlimmerung ist wie ein Bremsweg. Wenn wir jetzt eine Vollbremsung hinlegen, wird es leider noch ein wenig länger schlimmer werden, bevor es wieder besser wird. Hätten wir früher angefangen … ja dann. Aber hätte hätte Fahrradkette. Diese Diskussion bringt uns nicht weiter. Die Schuldfrage können und werden wir später lösen.
Wichtig ist, dass wir JETZT handeln. JETZT und nicht später. Denn später wird es garantiert schlimmer.

Jeder einzelne Mensch, der jetzt anfängt etwas dafür zu tun, dass die Klimakatastrophe geringer ausfällt ist wertvoll.
Jeder Mensch, der auf andere zeigt, hat nicht verstanden, dass es um sein ganz persönliches Leben geht.

Das was du für den Klimaschutz tust, das tust du für dich, dein Leben und dein Überleben.

Ja, das kann man so dramatisch ausdrücken, denn das ist es auch, wenn du verstanden hast, worum es geht.

Klimaschädliche Subventionen für 65 Mrd liegen ungenutzt herum

Vor 2 Jahren am 03.12.2021 hat das Umweltbundesamt einen Artikel veröffentlicht, in dem sie aufzeigen, welche Subventionen mit den zu jenem Zeitpunkt verfügbaren Zahlen bis 2018 Klimaschädlich waren. Daran wird sich nicht sehr viel verändert haben. Abgebaut wurden sie zu Gunsten des Klimas wohl nicht, aber jetzt wäre eine gute Gelegenheit bei einem Haushaltsloch von 60Mrd, genau diese Subventionen zu kappen. Damit hätte man 2 Fliegen mit einer Klappe erledigt.

Wo ein politischer Wille ist, da ist auch ein Weg. Wo kein politischer Wille ist, gibt es viele Aus- und Reden.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/umweltschaedliche-subventionen-in-deutschland

Automatisch generierte Kalender Geburtstags- Benachrichtigung zur Geisterstunde eliminieren

Erinnerungen sind was Schönes. Geburtstagserinnerungen auch. Aber seit je her nervt es mich, dass die automatisch generierten Geburtstagserinnerungen im Kalender immer um 24 Uhr loseiern. Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht und bin bei Nextcloud fündig geworden.

2016 nervte das schon jemand, also wurde ein Issue auf github geöffnet und 2023 sind wir nun fast soweit eine GUI Lösung für dieses Problem zu haben. Schön wäre gewesen, erstmal das Klingeln zu später Stunde einfach als Standard auszuschalten. Millionen Menschen hätten über Jahre hinweg einen besseren Schlaf gehabt.

Auf der Server Konsole lässt sich dies durch den Server Admin schon länger ausschalten. Ich zitiere aus dem Issue Ticket

sudo -u www-data php occ user:setting <username> dav birthdayCalendarReminderOffset ""

Quelle: Users should be able to choose whether reminders are generated for events in the birthday calendar · Issue #1505 · nextcloud/server https://github.com/nextcloud/server/issues/1505#issuecomment-1636744095

Aus der Reihe „philosophische Rasiermesser“

Hitchens Rasiermesser
„Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden“

Hanlons Rasiermesser
„Geh nicht von Böswilligkeit aus, wenn Dummheit genügt“

Ockhams Rasiermesser
„Von mehreren möglichen Erklärungen für ein und denselben Sachverhalt ist die einfachste Theorie allen anderen vorzuziehen“

Humes Rasiermesser
„Wenn die [aus einer Theorie] vorhergesagten Effekte nicht ausreichen, um einen Effekt zu erklären, muss diese [Theorie]entweder als Erklärung verworfen werden oder nur in dem Umfang angepasst werden, dass [die Theorie] den Effekt erklärt.“

Alders Rasiermesser
„Wenn etwas nicht durch ein Experiment oder Beobachtung belegt werden kann, ist es nicht wert darüber zu diskutieren.“

Gricesches semantisches Rasiermesser
„[Aussagen und Implikationen] sollen nicht über die Notwendigkeit hinaus multipliziert werden.“

Scopies Rasiermesser
„Argumente, welche mittels des Zitierens von besonders unseriöser Quellen belegt werden, können ignoriert werden“

… weitere, die nicht direkt „Rasiermesser“ im Titel tragen, aber trotzdem zu diesen mitgezählt werden …

Poppers Falsifizierungsprinzip
„Ein empirisch-wissenschaftliches System muss an der Erfahrung scheitern können.“

Sagan Standard
„Außergewöhnliche Aussagen benötigen einen außergewöhnlichen Beweis.“
welcher von Marcello Truzzi stammt und durch Carl Sagan bekannt wurde

PDF Inhaltsverzeichnisse (TOC) erstellen

Ein Plädoyer gegen die Hyperlink Ignoranz

Das Wunderbare an digitalen Medien wie PDF Dateien ist, dass sie mit Strg+f durchsuchbar sind und dass sie ein klickbares Inhaltsverzeichnis und Index haben. Aber leider viel zu oft haben sie das nicht. Manchmal werden Dokumente ausgedruckt und als Bild wieder eingescannt und somit ist der Text nicht mehr verfügbar. Der entsprechende Haken Beim Export nach PDF für ein klickbares Inhaltsverzeichnis wird einfach nicht gesetzt und der Index wird oft auch nur „ausgedruckt“. Seit der großen Verbreitung des World Wide Webs haben wir die Hyperlinks schätzen gelernt und dass ein Klick so viel effizienter sein kann, als das mühsame Blättern durch Dokumente an die richtige Stelle.

Es ist einfach extrem ärgerlich, wenn Handbücher nichts davon enthalten. Mit Handbüchern arbeite ich. Heißt: ich springe von Stelle zu Stelle, muss die Suche benutzen, damit ich mir nicht ein ganzes Buch im Kopf merken muss. Leider gibt es immer noch neu erscheinende Dokumente, die aus einem Prä-Internet Zeitalter zu kommen scheinen. Und wenn einem nichts anderes übrig bleibt, als diese Dokumente zu nutzen, kann man sich beim Durcharbeiten eines kleinen kostenlosen Opensource Tools von 2011 bedienen und das Inhaltsverzeichnis (PDF Bookmarks) selbst setzen.

Am liebsten hätte ich gleich noch eine Webresource, auf der ich meine Arbeit mit anderen teilen könnte. Gar nicht mal das Dokument selbst, denn die unterliegen oft gewissen Copyright Rechten. Aber die Meta Info. Die Arbeit, die ich mir machen musste, weil jemand den Haken beim Export nicht gefunden hat.

Der Tool – JPDFBookmarks

Das kostenlose Opensource Programm von 2011 ist in Java geschrieben und läuft unter Linux und Windows. Für Mac weiß ich das leider nicht.
Die Nutzung ist sehr einfach. Die PDF Datei wird einfach rein geladen und wenn ein Eintrag im Inhaltsverzeichnis erstellt werden soll, dann muss nur ein Bookmark Strg+Alt+s erzeugt werden. Soll ein Unterpunkt erzeugt werden, dann Strg+Alt+f . Dabei speichert das Bookmark nicht nur die Seite, sondern auch auf welcher Höhe der Seite das Bookmark ist. So macht es Sinn z.B. die Kapitel Überschrift auf dem Bildschirm auszurichten und dann erst das entsprechende Bookmark zu setzen.

JPDFBookmarks Ein absolut einfach zu bedienendes Programm, das du hier finden und runterladen kannst http://flavianopetrocchi.blogspot.com/2008/07/jpsdbookmarks-download-page.html

Falls das Programm unter Linux nicht starten sollte, musst du nur (unter Ubuntu) das Paket „default-jre“ installieren.

Und Bitte!

Erstellt in euren PDFs immer ein klickbares Inhaltsverzeichnis und einen Index. Wir haben schließlich das Jahr 2023. Die überleben wollen …

Danke.

Informationsgesellschaft statt Plattform-Satisfier

Das Informationszeitalter sollte der Beginn einer wunderbaren Zeit sein. Information immer und überall verfügbar. Doch Dinge werden immer schlecht, wenn sie nicht zu Ende gedacht wurden. So wurde das Informationszeitalter ausgerufen und niemand kümmerte sich um die Qualität.
Dazu kamen noch verschiedene Plattformen, die auch noch bedient werden mussten. Fake News, Verschwörungserzählungen, Hatespeech, Sammeln und Verkauf von Bewegungsdaten. Kann man nichts machen.

Social Media wurde zur nächsten Ausrede, damit sich niemand um Qualität kümmern musste. Reichweite ist wichtiger als Inhalt. Fake News, Verschwörungserzählungen, Hatespeech, Sammeln und Verkauf von Bewegungsdaten. Kann man nichts machen.

Das Füttern von Social Media Plattformen wurde für die meisten Firmen und öffentlichen Einrichtungen zur Bürgerpflicht. Jede neue Plattform wurde so schnell befüllt, weil KonsumentInnen befriedigt werden müssen. Die Hoheit über die Informationen wurde irgendwelchen verkoksten Silicon Valley Dudes überlassen, die jedes noch so schäbige Gewinngeschäft damit gemacht haben. Mit Ansage: Fake News, Verschwörungserzählungen, Hatespeech, Sammeln und Verkauf von Bewegungsdaten. Kann man nichts machen.

Der Rausch des Neuen. Die neue digitale Welt. Die Droge der Zukunft war so verführerisch, dass nicht darüber nachgedacht wurde, welche Spätfolgen kommen könnten. Der selbstauferlegte Zwang nach Geschwindigkeit, nach immer schnelleren und ungeprüfteren Nachrichten wurde zum Bumerang. Die Chance wurde zum unerbittlichen Peiniger und Insolvenzbeschleuniger. Fake News, Verschwörungserzählungen, Hatespeech, Sammeln und Verkauf von Bewegungsdaten. Kann man nichts machen.

Schuld war natürlich die Konsumentenschaft. DIE wollen immer alles und immer schneller. Das Verursacherprinzip wird bis heute ausgeblendet. Das Dealerprinzip wird einfach übernommen. Wir sind jetzt auf Plattform XY vertreten, sind aber nicht mehr für unsere Inhalte verantwortlich, denn was damit gemacht wird, haben wir nicht mehr im Griff. Daher müssen wir die Silicon Valley Dudes mit ihren Social Media Plattformen reglementieren, denn die sind natürlich schuld. Die Dudes, die von Anfang an gesagt haben, dass sie Informationen dazu verwenden, um Menschen zu erniedrigen und auszubeuten, Informationen zu missbrauchen und jede Falschdarstellung als freie Meinungsäußerung bei gleichzeitig völligem Realitätsverlust zu deklarieren. Fake News, Verschwörungserzählungen, Hatespeech, Sammeln und Verkauf von Bewegungsdaten. Kann man nichts machen.

Firmen, Organisationen und Medien, die diesem Trend entgegenwirken erleben seit einigen Jahren einen Aufschwung. Informationen verfeinern und die Qualität verbessern, statt stumpf vervielfältigen und es nie wieder aus dem Netz zu bekommen.

Wie sieht so etwas in der Realität im Internet aus?

Informationen nicht aus der Deutungshoheit entlassen. Weiterhin die Quelle für die Information bleiben. Informationen über Themen auf der eigenen Webseite belassen. Social Media Plattformen ausschließlich mit dem Hinweis bedienen, dass auf der Webseite die Informationen gefunden werden können. Webseite, RSS und EMail ist immer noch der zuverlässigste Service unabhängig von Zwischenhändler-Dudes mit ihren Social Media Suchtmaschinen. Denn niemand liest ernsthaft das weiße Rauschen , die in den ewigen Timelines modert.

Statt als Lieferant für zwielichtige Geschäftemacher unterwürfig zu dienen und sich beklagen, dass jene den Gewinn immer mehr an sich ziehen, kann das Pflaster mit einem Ruck abgezogen werden und ich bin mir sicher, dass das viele Menschen sehr begrüßen werden. Denn die meisten haben es satt zwischen Katzenvideos, Vollpfostenkommentaren und Lifestyledealer, neudeutsch Influencer, nützliche Informationen zu finden.

Besinnt euch auf eure Kernkompetenz. Seid nicht die unterwürfigen Diener von zwielichtigen Geschäftspraktiken Macht aus dem Informationszeitalter ein Qualitätszeitalter.

Achja und fallt nicht auf „Die KI macht alles für euch“ herein. Das ist das neue Heroin für Menschen, die denken, das Menschen nicht wichtig sind. KI sind bis jetzt noch Automaten, die Automatendinge tun. Die können zwar riesige Mengen viel schneller verarbeiten, aber das ist wie beim Kochen. Nur weil KI schneller aus 3 Mrd Fertiggerichten auswählen kann, ist dein Kochen mit frischen Zutaten besser und gesünder.

Vim-Zeilenspielereien – Join

Zeilen zusammenfügen oder teilen in allen Variationen.
Der Befehl dafür heißt JOIN

Anmerkung: Groß-/Kleinschreibung ist wichtig. Großbuchstaben werden nicht extra mit einem SHIFT hervorgehoben

Join zwei Zeilen zusammenführen J mit Leerzeichen

J – Sollen zwei Zeilen, die durch einen Zeilenumbruch getrennt wurden zusammengeführt werden, so kann in der oberen Zeile einfach ein großes J gedrückt werden. Das führt dazu, dass die untere Zeile nach oben geholt UND mit einem Leerzeichen Abstand an die aktuellen Zeile angehängt wird.

Im Befehlsmodus – :join!
Suchmuster – :g/pattern/join

Join ohne Leerzeichen gJ

gJ – Soll die untere Zeile ohne Leerzeichen an die aktuelle Zeile angehängt werden, so lässt der Befehl gJ das Leerzeichen weg.

Visual Join – Mehrere Zeilen verbinden v+Motion+J

Join kann auch mit der Visual Markierung v und Motion Befehle benutzt werden.

v + Motion + J oder gJ für mit oder ohne Leerzeichen

Beispiele

  • Befehl v4kJ
    • v startet den visuellen Modus in der aktuellen Zeile
    • 4 wird das nächste Kommando 4x wiederholen
    • k eine Zeile hoch (und das dann 4x)
    • J und verbinde diese 4 Zeilen miteinander

  • Befehl v5jgJ
    • v startet den visuellen Modus in der aktuellen Zeile
    • 5 wird das nächste Kommando 5x wiederholen
    • j eine Zeile runter (und das dann 5x)
    • g der Befehl JOIN soll keine Leerzeichen hinzufügen
    • J und verbinde diese 5 Zeilen miteinander ohne zusätzliche Leerzeichen

Hilfe

Eine ausführlichere Hilfe findet sich in Vim unter :help J

Weitere Vim Artikel im Blog

Touchpad effizient nutzen – Touchegg & Touché

Funktioniert nicht unter Wayland.

Ein Werkzeug effizient nutzen zu können, ist die Grundlage sich ganz auf den Inhalt konzentrieren zu können. Ein Grund warum ich z.B. den Editor Vim gerne mag, weil mit ihm Test hocheffizient bearbeitet werden können. Aber das ist eine andere Geschichte.

Effizienz heisst auch, bei einer Eingabemethode bleiben zu können und nicht ständig die Eingabegeräte zu wechseln. So ist der Wechsel von Tastatur zu Maus oder Touchpad immer eine Unterbrechung. Nicht nur im motorischen Ablauf, sondern eben auch in der Konzentration.
Also bei der Eingabe ausschliesslich auf der Tastatur bleiben zu können, oder bei der Nutzung der Maus oder des Touchpads nur auf diesen Geräten bleiben zu können, hat viele Vorteile.

Für das Touchpad gibt es die Programme Touchegg, das die Erkennung von Gesten mit mehreren Fingern und Steuerung von Befehlen verwaltet, und Touché mit dem die Einstellungen komfortabel eingerichtet werden können.

Beides ist für viele Linuxsysteme verfüg- und installierbar. Für Ubuntu ist die Installation extrem einfach.

Touchegg (der Dienst) gibt es hier https://github.com/JoseExposito/touchegg und die Installation wird sehr gut beschrieben. Im wesentlichen läuft sie so ab

sudo add-apt-repository ppa:touchegg/stable
sudo apt update
sudo apt install touchegg

Damit ist der Dienst installiert und gestartet.

Jetzt nur noch Touché installieren. Bei Touchegg wird auf die Seite hingewiesen https://github.com/JoseExposito/touche . Touché wird als Flatpak über Flathub installiert. Wer nicht weiß, wie das geht sucht auf dieser Seite https://flathub.org/setup seine Distribution raus. Achtung! Es wird zwischen Ubuntu und z.B. Kubuntu unterschieden. Also ruhig lieber genauer suchen und dann der Installationsanleitung folgen.

Also wenn Flathub integriert ist, kann Touché ganz einfach installiert werden. Bei meinem KDE öffne ich dazu einfach das Programm Discover und gebe in der Suche Touché ein und drücke auf installieren. Warten. Fertig. Das Programm starten.

Jetzt können Touchgesten konfiguriert werden. Und zwar

  • 2 Finger Kneifgesten
  • 3 Finger Wischgesten
  • 4 Finger Kneifgesten
  • 4 Finger Wischgesten
  • Nur auf Touchscreens: Tippgesten für 2 und 4 Finger

Verfügbar sind folgende Optionen für eine ausgewählte Geste, die wohl so ziemlich fast alles abdecken, was so gebraucht werden könnte.

Meine Konfiguration sieht aktuell folgendermaßen aus. Eine Kombination aus „Es ist praktisch, aber nicht zu viel, was ich mir merken muss“

2 Finger kneifen Rein = Vollbildmodus an/aus
2 Finger kneifen Raus = Maximieren und zurück

3 Finger wischen hoch = Alle Fenster auf dem Desktop anzeigen / Fensterwechsler
3 Finger wischen runter = Minimieren
3 Finger wischen rechts = Programm beenden
3 Finger wischen links = Strg+w … in den meisten Programmen das Tab schliessen.

4 Finger wischen Hoch = Neues Dokument Strg+n
4 Finger wischen Runter = Speichern Strg+s

Tuxedo OS und Nextcloud Desktop Client

Praktischerweise ist der Nextcloud Desktop Client in den Quellen enthalten. Tuxedo OS hat als grafischen Desktop KDE als Grundlage. Der Nextcloud Client greift aber auf eine Technologie zur Speicherung von Authentifikationen zurück, die in einem Paket von GNOME, der andere große grafische Desktop. Das ist standardmäßig nicht installiert.

Das hat zur Folge, dass jedes Mal, wenn der Rechner neu gestartet wird, hat der Nextcloud Client vergessen, dass er schon authentifizier ist und fordert erneut eine Authentifikation an. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Damit der Nextcloud Desktopclient nur einmal für immer authentifiziert werden kann, muss noch zusätzlich das Paket gnome-keyring installiert werden.

Das kann ganz fix in der Konsole oder einem Terminal gemacht werden mit dem Befehl

sudo apt install gnome-keyring

Dann nur noch einmal authentifizieren. Den Dialog mit dem gnome-keyring durchspielen. Und das war es schon.

Kleine Anmerkung, aber keine Empfehlung: Wer beim Gnome-Keyring, ein Passwort eingibt, muss auch nicht jedes Mal beim Start des Systems ein Passwort eingeben. Allerdings die Authentifizierung dann auch nicht mehr geschützt. Bequemlichkeit gegen Sicherheit. Beides ist legitim. Es sollte nur gewusst werden.

Tuxedo OS und Wine

Tuxedo OS bzw aktuell zur Erstellung des Artikels Tuxedo OS 2 ist ein maßgeschneidertes Ubuntu, der gleichnamigen Augsburger Computer Firma Tuxedocomputers ohne die zusätzliche umstrittene SNAP Paketverwaltung, aber dafür mit dem sehr aktuellen KDE Neon, Pipewire und einigem mehr.

Maßgeschneidert kann als „erweitert“ verstanden werden.

So bleibt das Grundsystem gleich. Außer dass Anpassungen für die Hardware verfügbar sind, die Windows Wrapper Software Wine, mit der Windows Programme direkt unter Linux installiert und lauffähig sind. Und auch noch ein paar Optimierungen für den Grafikbeschleuniger Vulkan, dem Nachfolger von OpenGL.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass es ähnlich wie ein Kubuntu ist, nur aktueller und optimaler für die Hardware der Produkte von Tuxedocomputers angepasst.

Ich halte das hier in diesem Blogartikel fest, weil die Installation von Wine über die Installationsanleitung für Ubuntu über die Webseite WineHQ fehl schlägt. Aber Tuxedocomputers hat hier, wie oben schon erwähnt, ein zusätzliches Repository (angepasste Softwarequelle) mit der das Hinzufügen von Wine kein Problem mehr ist.

Da ich für meine Musikproduktion das Paket winehq-staging für die Windows Synthesizer und Audio Plugins und yabridge brauche, füge ich einfach das Småland-Repo wie auf der Webseite beschrieben hinzu – statt dem WineHQ Repo – und installiere es in der Kommandozeile (Konsole) mit

sudo apt install --install-recommends winehq-staging

Und damit kann ich nun alle Windowsprogramme in meinem Linux starten.

Quellen

Obsidian – PDF Export mit TOC

Für meine digitalen Notizen und Handbücher verwende ich seit längerer Zeit nur noch Markdown Textdateien. Aus Resilienz Gründen, um mit allen möglichen Programmen an meinen Daten arbeiten zu können und auch noch nach Jahren darauf zugreifen zu können, wenn es diverse Programme nicht mehr gibt.

Dazu benutze ich aktuell die Suite Obsidian unter Linux, weil sie mir eine sehr gute Oberfläche und Suche bietet. Ab und zu exportiere ich dann auch die eine oder andere Datei, oder eine Zusammenstellung als PDF Datei.

Der Export nach PDF ist zwar super, aber leider integriert sie kein Inhaltsverzeichnis (TOC: Table of Content). Gerade bei längeren Texten, die bei mir häufiger vorkommen, empfinde ich das als absolut notwendig.

In den Community Plugins, über das Einstellungsmenü von Obsidian, bin ich auch nicht fündig geworden. Aber glücklicherweise hat jemand dann noch ein Plugin geschrieben, das sich Obsidian Better Export PDF nennt und mit einer kleinen Installationsanleitung beschrieben wird.

Nun kann ich direkt PDFs mit wunderbaren Inhaltsverzeichnissen exportieren, ohne den Umweg über Copy n Paste über LibreOffice zu gehen.

Journalismus und Mastodon

Der Journalismus sucht nach Twitter aka X eine Alternative und taucht immer wieder seine Zehen in das Fediverse. Oder wie es dann immer wieder schlecht recherchiert heißt: in Mastodon.

Gerade höre ich wieder einen Podcast in dem ein Journalist sich darüber beklagt, dass das alles so kompliziert sei und nachdem er sich bei Mastodon angemeldet hat, ihm niemand folgt. Aber weder im Podcast, noch auf der Webseite des Podcasts, noch beim öffentlich rechtlichen Rundfunk oder über irgendeine Suchmaschine ist sein Account auffindbar.

Wer sich versteckt, sollte sich nicht beklagen, dass er nicht gefunden wird.

Das ist leider kein Einzelfall.
Viele dieser jammernden JournalistInnen geben nicht an, wo sie zu finden sind. Es scheint mir manchmal, als wäre das die Idee dahinter.

Allerdings gibt es auch gute Gegenbeispiele. Es gibt sehr viele JournalistInnen, die im Fediverse, oder wie der Pop-Journalismus sagt „Mastodon“ vertreten und sichtbar sind. Die verstanden haben, dass Ansehen durch Vertrauen entsteht. Oder auf neudeutsch: Follower durch gute Arbeit und nicht durch Algorithmus.

Und vielleicht noch eine Sache, die dem Jammeralismus nicht so gut steht: Was ist von deutschen JournalistInnen zu halten, die das das Prinzip eines Föderalismus oder einer Basisdemokratie aka Dezentralisierung nicht verstehen?

Wer mehr über das Fediverse (Mastodon und alle anderen) verstehen möchte, dem möchte ich unseren Podcast ans Herz legen, der sich mit einigen Projekten auseinander setzt und auch hier und da mal ein wenig mehr darüber erklärt.

Alles über das Fediverse #komprimiert
https://besser.demkontinuum.de/2022/05/alles-ueber-das-fediverse-komprimiert/

Das Fediverse als Chance
https://besser.demkontinuum.de/2021/12/das-fediverse-als-chance/

Und wenn JournalistInnen es tatsächlich ernst meinen und immer noch Fragen über die Organisation und Funktion haben, dann fragen Sie mich doch gerne per Mail hoergen ett hoergen Punkt org oder über das Fediverse

Danke

Warum Cookie Banner doof sind

Es gibt sie immer noch: die Cookie Banner. Teilweise seitenweise Erklärungen warum diese 35 Punkte ein oder ausgeschaltet werden können und warum die Seite ohne die Zustimmung nicht angeschaut werden darf. Was dann in den meisten Fällen dann doch geht. Was dann wiederum Fragen aufwirft, für was jetzt eigentlich die Zustimmung erteilt wurde.

Auch gibt es seit längerem eine gesetzliche Regelung, dass manche Optionen nicht als Standard gesetzt sein dürfen, sondern von den BesucherInnen selbst gesetzt werden müssen. Das nennt sich „Opt-In“. Also Optional einschalten. Das Gegenteil heißt „Opt-Out“ und ist in vielen Fällen nicht zulässig.

Für BesucherInnen sehr nervig. Und von Seitenbetreibern auch teilweise illegal. Wie das ZDF mit seinem Cookie Banner, das im zweiten Untermenü den Punkt „Erforderliche Erfolgsmessung“ standardmäßig eingeschaltet hat. Nur weil es nach müssen klingt, ist es dennoch illegal.

Warum gibt es diese Cookie Banner überhaupt?
Sie informieren grob über 2 Dinge.

  1. Die Webseite benutzt ein Cookie für das Login oder die Session (Webshop, Artikel merken)
  2. Die Webseite nutzt externe Resourcen. Zum Beispiel Software oder Dateien, die bei deinem Besuch immer aktuell von anderen Webseiten mitgeladen werden. Bekanntes Beispiel sind die Google Fonts.

Beide Punkte sind bei einem einfachen Besuch einer Webseite ohne Login oder Session nicht notwendig.

Punkt 1 betrifft es, wenn du dich bei einer Webseite anmeldest (Webshop, Webmailer usw), dann wird so etwas natürlich gebraucht. Und hier bekommst du bei deiner aktiven Anmeldung auch die AGBs angezeigt, durchläufst einen Prozess, bei dem dir das irgendwann auffallen sollte, was du da gerade tust.

Punkt 2, das Benutzen von externen Resourcen ist absolut vermeidbar. Und Punkt 2 ist auch meist der Grund für diese ausschweifenden Cookie Banner.

Ein Vergleich aus dem echten Leben, warum Webseiten diese Cookies immer noch setzen.

Du kennst doch bestimmt die Bilder von Stromleitungen, die eher aussehen wie so ein verheddertes Wollknäuel. Im Laufe der Zeit haben sich diverse Leute dazu eingeklinkt und irgendwas davon abgezweigt. Vermutlich wusste keiner so ganz genau, ob das in Ordnung ist, ob das nicht alles überlastet und ob da nicht ein Kurzschluss mit eingebaut wird. Also ein riesiges Chaos von Verbindungen unbekannter Art und keinerlei Chance auf Einschätzung, was da genau passiert und Hoffen, dass es irgendwie gut gehen wird.

Deutlich gesagt entspricht das den Webseiten, die solche Cookie Banner einblenden. Die haben irgendwann angefangen was zu bauen, dann nützliche Funktionen von anderen Webseiten und anderen Programmbibliotheken dazu genommen, dann noch einen Drittanbieter mit rein genommen, ein anderer macht die Auswertung. Zum Schluss bleibt dieser chaotische Haufen von Funktionen, Verbindungen und DrittanbieterInnen und die WebseitenanbieterIn hat komplett den Überblick bzw die Kontrolle verloren, was da eigentlich passiert.

Die „Technologie“ hinter der Webseite sieht aus und „funktioniert“ wie diese chaotischen Stromleitungsknäuels.

Statt dieses Chaos aufzuräumen und mit einer zeitgemäßen Technologie aus diesem Jahrhundert zu ersetzen, werden Schilder (Cookies) mit der Aufschrift „Könnte Strom enthalten – Benutzung auf eigene Gefahr“ aufgehängt.

Würdest du eine Elektrikerfirma für deine Wohnung oder Haus beauftragen, die so agiert und würdest du Gefahr laufen wollen, dass jedes Mal wenn du einen Schalter betätigst du eventuell: einen Stromschlag bekommst oder das Licht in der Küche an oder aus geht oder alle Wasserhähne im Haus auf oder zu gehen oder ein Webcam Livestream von dir auf YouTube läuft oder deine Kreditkartennummer auf Wikipedia veröffentlicht wird, oder ein Bestellung über 25.000 Liter Milch ausgelöst wird?

Cookie Banner sind doof. Aber sie zeigen wunderbar, wie sehr diese Webseite sich um das Besucherwohl beim einem reinen Besuch kümmert.

Viel Cookie = Wir haben die Kontrolle verloren
Kein Cookie = Wir wissen was wir tun

PS: Und nur weil manche Webseiten über „Computers“ oder „Das Internet“ reden, heißt das noch lange nicht, dass sie eine Ahnung davon haben.

Bock auf eine lobbyverseuchte Podcastfolge über Konsum aka weltweite Lieferketten?

Kann denn das wirklich sein?

Der Tenor „Das wird sich ganz schlimm auf die VerbraucherInnen auswirken und sie werden sehr viel mehr bezahlen müssen“ wird nicht ein einziges Mal durch die Frage „Könnten denn die Produzenten, die teils riesigen Gewinnmargen nicht als Beitrag zu einer stabileren Wirtschaft senken?“ unterbrochen.

Aber nein nein, die Bedrohung „Wenn wir die Produktion aus den Billiglohnländern zurück holen, wird alles teurer“ schwebt als eine Art Argument (??) für das „Keep die Gewinnmarge so high wie possible“ über allem.

Witzigerweise werden gerade Jeansprodukte und Pharma genannt. Die Bereiche mit den höchsten Gewinnmargen überhaupt.

Zwischendurch wird noch Supercomputer, Blockchain und CyberCyberKriminalität eingeworfen, damit das alles noch komplexer und teurer erscheint. Aber die Kabelbäume in Autos werden noch von Hand montiert „weil es hochkomplex und ein sensibler Bereich ist“.

Übersetzt heißt das: ArbeiterInnen sind immer noch billiger als Roboter. Was dann sofort die Frage aufwirft, ob diese Arbeit wirklich gerecht bezahlt wird. Also so in echt in der Realität. Denn eigentlich sind Roboter immer billiger als ArbeiterInnen …

Ein Paradebeispiel für Framing für den Profit

Hier die Beschreibung und URL zu „radio Wissen“

Weltweite Lieferketten – Wer verbindet, wer hält, wer bedroht sie?
Lieferketten halten die Welt zusammen und sind dabei anfällig für geopolitische Spannungen, Cyberkriminalität und Produktionsbedingungen. Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz und die europäische Lieferkettenrichtlinie sollen sie nun transparenter und widerstandsfähiger machen. Digitalisierung ist dabei sehr wichtig. Autorin: Brigitte Kramer
Weltweite Lieferketten – Wer verbindet, wer hält, wer bedroht sie? 22 Min. | 27.9.2023 VON: Brigitte Kramer
Ausstrahlung am 28.9.2023
https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/weltweite-lieferketten-wer-verbindet-wer-haelt-wer-bedroht-sie/2052706

Feiglinge und Drückeberger

Ob Klimawandel, Coronaimpfung, Maskenverweigerung oder einfach nur stumpfer Rassismus und alle Varianten von Diskriminierung, sind die Hauptzutaten aus den miefigen Wohnstuben von Menschen, die zu feige sind Verantwortung für ihr Land, ihr Volk und ihre Mitmenschen zu übernehmen.

Ein Haufen Drückeberger und Feiglinge, die sich in Gruppen zusammen schließen und hoffen, dass sich nie irgendetwas ändern würde. Die hoffen, dass die Welt, von der sie maximal profitieren, nie die dazu gehörige Verpflichtung einfordern wird.

So lassen sie sich von einer dümmlichen Faschistenideologie einnebeln. Und sie sagen mit Recht „Ich bin kein Nazi“, denn der Parteieintritt in die NSDAP ist ja nicht mehr möglich. Aber sie halten dennoch die selbe Ideologie und den selben irren Geisteszustand hoch, der auch per spontanem Zufall das Feindbild von Religion auf Lebensalter, Körperfülle oder andere ausgedachte Merkmale ändern könnte.

Nach dem Grundsatz: Wer als Nächster in der Reihe das schwächste Glied ist, wird gejagt.

Die Gruppe, die zuvor noch unterstützt hat, wird von anderen Mitläufern, die weiter oben in der Nahrungskette sind, geschlachtet.

Und gerade die stillen Mitläufer, die sich lieber raus halten möchten, sind die, die ebenfalls schnell verzichtbar werden. Denn sie bremsen nur den euphorischen Blutrausch der Psychopathen und Menschenverführer.

Die Menschen, die sich als Protestwähler, eigentlich Konservative, Wutbürger, Ich bin ja kein Nazi aber oder Wachschafe bezeichnen sind einfach nur Nutzvieh, Feiglinge und Drückeberger, die ihre eigenen Schlächter züchten und deren Villen finanzieren.

Überlegt euch lieber vor der nächsten Wahl, dass ihr nicht irgendwann nach der Wahl und Machtergreifung an euer eigenes Kreuz genagelt werdet.

Auf der Erde gab es schon immer mal höhere Temperaturen

Nicht nur die Temperaturen steigen an, sondern auch die Extremwetterereignisse nehmen zu. Das Klimaleugnen wird zwar immer schwieriger, aber gerade der faschistische Teil der Gesellschaft verbreitet immer wieder „Es gab Zeiten auf der Erde, da war es auch schon um einiges wärmer oder kälter. Das sei normal. Das ist die Natur.“

Als Laie ist es oft schwierig in solchen Diskussionen an den gesunden Menschenverstand der Menschen zu appellieren, daher hier ein Vergleich, wie dieses „es war ja schon mal wärmer und es hat uns auch nicht geschadet“ Argument sofort als absoluter Unsinn entlarvt werden kann.

Stell dir vor, Klimawandel ist wie die Beschleunigung in einem Auto. Es gibt Autos die beschleunigen von 0-100 km/H in 20 Sekunden und es gibt sehr sportliche Autos die beschleunigen in 6-8 Sekunden auf 100 km/h. Das drückt dich dann ordentlich in den Sitz. Und das beschreibt die historischen Temperaturverläufe auf der Erde.

Der Klimawandel und Temperaturanstieg, den wir jetzt haben, ist mit der Beschleunigung von 0-100 km/H im Millisekunden Bereich vergleichbar. Tendenz schneller werdend. Und das ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit tödlich.

Normal oder „Die Natur“ ist es, wenn Menschen ohne Hilfsmittel beschleunigen, das gemeinhin auch Laufen und Rennen genannt wird.

Und nebenbei gesagt, ist es immer von Vorteil auf Menschen zu hören, die sich auf ihrem Gebiet sehr gut auskennen. Die Wahrscheinlichkeit steigt sogar, wenn ganz viele Menschen aus einem Fachgebiet das Gleiche oder sogar das Selbe sagen. Wissenschaft.

Passkey : alter Schuh in neuen zerlöcherten Schläuchen

Seit einiger Zeit wird ein neues „Passwortkonzept“ beworben, womit die alten Passwörter nicht mehr notwendig sind. Über dieses „neue“ Konzept wird viel gesprochen und viel Unsinn verzapft. Daher kurz zusammengefasst, ohne Bullshit und Buzzword Bingo

Passkey nutzt die Kombination aus

  1. Asymmetrischer Verschlüsselung wie GPG
  2. Biometrie, wie Gesicht, Fingerabdruck
  3. Synchronisation über mehrere Geräte

So gut, wie das jetzt werbetechnisch hier aussieht ist es gar nicht. So ganz gar nicht! Oder noch deutlicher

Das Konzept von Passkey ist sehr schlecht!

Ich erkläre und kommentiere diese drei Punkte in dieser Kritik, damit die massiven Probleme einfacher verstehbar werden.

Asymmetrische Verschlüsselung – GPG

Vorneweg: asymmetrische Verschlüsselung ist sehr gut!
Diese Verschlüsselung gibt es für Endverbraucher schon seit 25/30 Jahren z.B. für Email. GPG/GnuPG (GNU Privacy Guard) oder früher auch die kommerzielle Variante PGP eines Anbieters.

  1. Diese Verschlüsselung funktioniert so, dass mit Hilfe der Software ein Schlüsselpaar generiert wird (z.B. 2 Text-Dateien).
  2. Eine Datei enthält den Privaten/Geheimen Schlüssel und eine Datei enthält den Öffentlichen/Public Schlüssel. Zwei unterschiedliche Schlüssel, daher heißt diese Verschlüsselung asymmetrisch.
  3. Den geheimen Schlüssel muss ich beschützen und sicherstellen, dass niemand diesen Schlüssel in die Hände bekommt. Diesen Schlüssel brauche ich, um Daten, die mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt wurden, wieder zu entschlüsseln. Dieser geheime Schlüssel darf also niemals meine „Hände“ verlassen.
  4. Ganz im Gegenteil dazu der öffentliche/public Schlüssel. Mit diesem Schlüssel können Daten nur verschlüsselt werden. Nicht entschlüsselt, sondern nur VERschlüsselt werden. Daher kann dieser öffentlich Schlüssel offen verteilt werden, überall gepostet oder irgendwelchen wildfremden Menschen in die Hand gedrückt werden. Das Einzige, was diese machen können ist dann Daten zu verschlüsseln, die nur noch ich mit meinem privaten/geheimen Schlüssel wieder entschlüsseln kann.

Das ist das grundlegende Prinzip von GPG oder asymmetrischer Verschlüsselung.

Biometrie

Auch wenn Biometrie immer wieder in Zusammenhang mit Sicherheit gebracht wird, bleibt es weiterhin absolut falsch.
Folgende Definition ist richtig:

Biometrie = Bequemlichkeit = unsicher

Und auch wenn immer noch auf die Einzigartigkeit von Fingerabdrücken, Augen bzw Iris oder anderen Körpermerkmalen hingewiesen wird, so wird auch immer wieder vergessen, dass wir unsere Fingerabdrücke bei jeder Gelegenheit unzählige Male jeden Tag hinterlassen. Dass unsere Augen, alleine durch die Smartphones zigtausend Mal fotografiert wurden und alle anderen Merkmale, wie Stimme usw überall verfügbar und aufgezeichnet sind.
Biometrie ist Bequemlichkeit und damit das absolute Gegenteil von Sicherheit.

Synchronisation

Synchronisation ist mittlerweile ein allgegenwärtiger Begriff, weil wir viele Geräte besitzen und auf jedem Gerät immer alles auf dem selben Stand halten wollen. Und das möglichst automatisch. Also synchronisieren wir unsere Dokumente, Bookmarks, Bilder, Musik usw über irgendeinen Service. Meist ist es eine Cloud eines externen Anbieters (außerhalb unserer Wohnung, auf der anderen Seite des häuslichen Internetrouters). Das ist bequem. Und wie schon weiter oben geschrieben, ist Bequemlichkeit das Gegenteil von Sicherheit.

Wenn alles zusammen kommt

So, wie passt das jetzt alles zusammen?

GPG oder die asymmetrische Verschlüsselung ist eine super Sache. Sie funktioniert hervorragend und wird auch von vielen Geheimdiensten, Botschaften, JournalistInnen benutzt, um Geheimes erfolgreich geheim zu halten. Bei „geheim halten“ muss es sich dabei nicht um Staatsgeheimnisse handeln, es können auch einfach Dinge sein, die einfach Dritte nichts angehen.

Der geheime Schlüssel soll nun also z.B. auf dem Smartphone, auf einem extra Chip (Hardware) als eine Art Safe gespeichert werden, der mit Hilfe von Biometrie (Gesichtserkennung, Fingerabdruck, usw) aufgeschlossen werden kann. Das an sich ist nochmal eine Abhandlung über vorgetäuschte Sicherheit wert, die aber dieses Thema hier absolut sprengen würde.

Dieser „super extra“ Hardware Safe soll mit dieser Biometrie Technologie aufgeschlossen werden, die jegliche Sicherheit zugunsten von Bequemlichkeit eliminiert.

Das ist ungefähr so, als würden wir die weltbeste Tür gegen Einbrecher einbauen, sie aber dann aus Bequemlichkeit offen lassen, weil uns der Schlüssel zu schwer ist.

Aber es kommt noch schlimmer. Damit es für uns noch bequemer wird und wir auf allen unseren Geräten (Smartphone, Tablet, Computer, Kaffeeautomat) unsere z.B. Bankgeschäfte machen können, soll nun dieser private Schlüssel auf alle diese Geräte synchronisiert werden. Also auf verschiedene Geräte, die alle unterschiedliche Schwachstellen haben können.

UND: die Synchronisation wird über einen externen Anbieter und deren Cloud durchgeführt. Zwar verschlüsselt, aber der Geheime Schlüssel wird unter Umständen mehrfach quer durch die Welt verschickt, in der Cloud eines Anbieters „zwischengespeichert“ oder geBackupt, um dann auf eines unserer Geräte zu speichern. Das unter Umständen vielleicht auch gar nicht über diesen super extra Chip (Safe) verfügt. Der sowieso durch die Biometrie ausgehebelt wird.

Um in dem Bild der weltbesten Tür gegen Einbrecher zu bleiben: Zu unserer nicht mehr sicheren Tür, weil für uns und die Einbrecher bequem, bauen wir jetzt noch mehr solcher Türen in unsere Wohnung ein, die wir offen lassen, damit wir und die Einbrecher von noch mehr Seiten einfacher in die Wohnung kommen.

FAZIT

  1. GPG oder GnuPG bzw asymmetrischer Verschlüsselung ist eine super Sache und wirklich das Sicherste, was schon seit Jahrzehnten genutzt werden kann
  2. Biometrie ist nur Bequemlichkeit und absolut Unsicher
  3. Synchronisation auf mehrere Geräte verringert die Sicherheit zusätzlich und unter Umständen massiv
  4. Synchronisation über einen externen Anbieter oder gar über einen Cloud Anbieter ist das absolute Worst Case Szenario, da der Anbieter den geheimen Schlüssel dann besitzt.
  5. Externe Anbieter haben oft Abkommen mit Diensten, die Zugriff auf diese Daten haben.

So, was aber nun tun um die Passwörter sicher zu halten?
Da hilft leider nur die alte aber immer noch erste Regel der Sicherheit:

Der Grad an Sicherheit ist ausschließlich eine Frage der Höhe des Aufwandes.

Bequemlichkeit ist immer das Gegenteil von Sicherheit und daher ist es gut, sich Gedanken zu machen, wie mit solchen sensiblen Dingen wie z.B. Passwörtern umgegangen wird. Und wem Zugriff darauf gegeben wird.

Ein Anfang ist es sicherlich schon mal GPG zu nutzen und den geheimen Schlüssel selbst zu verwalten und zu sichern. Zum Beispiel in einer einfachen Textdatei. Die natürlich mit GPG verschlüsselt ist und ein komplexes Passwort hat, das wir uns merken und ab und an ändern.

Nützliches & informative Links
  1. Passkey https://de.wikipedia.org/wiki/FIDO2#Passkey
  2. GnuPG https://gnupg.org/
  3. Asymmetrische Verschlüsselung einfach erklärt https://youtu.be/yWrtCtQ7Wno
  4. Gpg4win – Sichere E-Mail- und Datei-Verschlüsselung https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Informationen-und-Empfehlungen/Freie-Software/E-Mail-Verschluesselung/GPG4Win/gpg4win_node.html
  5. Das GNU-Handbuch zum Schutze der Privatsphäre https://www.gnupg.org/gph/de/manual/book1.html
  6. Biometrie wurde vom früheren SPD-Bundesinnenminister Otto Schily forciert und als „sicher verkauft“. Nach seinem Ausscheiden wurde er Aufsichtsratsmitglied in zwei Biometrie-Unternehmen. 1 2 3 4
  7. Synchronisation, Cloud und Serviceanbieter wie Google, Microsoft, Apple, Amazon usw haben regelmäßig (spätestens im Monatsrhytmus) Einbrüche bzw wurden gehackt, oder Totalausfälle bzw Absprachen mit irgendwelchen Diensten, die ihrerseits wieder gehackt werden. 1 2 3 4

Vim-Cheat Sheet

Weitere Vim Artikel hier im Blog.

Vim Modi

Erklärung

Vim ist ein modaler Editor. Dies bedeutet, dass man in unterschiedlichen Modi arbeitet, was Einsteigern oft Probleme bereitet, andererseits aber eine sehr große Zahl von Tastenkürzeln erlaubt, da sich diese an einzelne Modi binden und daher auch mehrfach belegen lassen.
Es gibt sechs Grundmodi. Zusätzlich gibt es noch fünf weitere Grundvarianten der Grundmodi.

Normalmodus ESC

Vim startet im Normalmodus, oft auch als Kommando- oder Befehlsmodus bezeichnet. Hier kann man über Tastenkürzel zum Beispiel Zeilen kopieren und verschieben oder Text formatieren. Dies ist der zentrale Modus, von dem in alle anderen Modi gewechselt wird. Durch das zweifache Drücken der Esc-Taste gelangt man immer in den Normalmodus zurück.

Der Punkt . wiederholt immer den letzten eingegebenen Befehl.

Einfügemodus / Insert

Im Einfügemodus verändern Tastatureingaben den editierten Text, so wie man es von anderen Editoren kennt. Man erreicht diesen Modus vom Normalmodus aus zum Beispiel über i (für engl. insert = einfügen).

Kommandomodus / Command

Vom Normalmodus ausgehend! Dieser Modus wird durch den einleitenden Doppelpunkt : erreicht. Hinter dem Doppelpunkt können dann komplexe Kommandos wie beispielsweise zum Suchen und Ersetzen eingegeben werden. Nach dem abschließenden Enter „Eingabetaste“ wird der Befehl ausgeführt und man befindet sich wieder im Normalmodus. Zu diesem Modus zählen des Weiteren die Kommandos / (Textmuster vorwärts suchen), ? (Textmuster rückwärts suchen) und das Filter-Kommando !, mit dem die UNIX-Kommandos „UNIX-Kommandos“ (zum Beispiel sort) aufgerufen und auf den Text angewandt werden können.

Vim Normalmodus ESC ESC

Vim beenden & speichern (Kommandomodus)

  • :q beenden (quit)
  • :q! , :cq, SHIFT + ZQ beenden ohne zu speichern trotz Änderungen (cancel)
  • :wq , SHIFT + zz speichern (write) und beenden
  • :w aktueller Inhalt in Datei speichern
  • :w FILE.TXT speichert den Inhalt des Editors in die Datei FILE.TXT
  • :w !sudo tee FILE.TXT speichert die Datei mit dem vorangehenden sudo Aufruf

Multiplikator

:help motion-count-multiplied

Zu einem Befehl kann noch eine Zahl eingegeben werden, dann wird der Befehl entsprechend oft wiederholt.
Beispiele

  1. Wurde eine Zeile mit yy (yank) in den Zwischenspeicher kopiert, dann wird sie mit 5p 5x darunter eingefügt.
  2. Sollen die nächsten 7 Zeichen rechts gelöscht werden : 7x
  3. Sollen ab der aktuellen Position die nächsten 3 Wörter gelöscht werden: 3dw
  4. Soll ab der aktuellen Position mitten in einem Wort, insgesamt 3 Wörter gelöscht werden: 3diw (3x Delete Include Word)
  5. Soll ab der aktuellen Position mitten in einem Wort, insgesamt 3 Wörter gelöscht werden und gleich in den Eingabemodus gewechselt werden: 3ciw (3x Change Include Word)
  6. Die nächsten 10 Zeilen löschen: 10dd
:help motion
:help scroll-cursor
  • Pfeiltasten , hjkl links, runter, hoch, rechts . Die Pfeiltasten hjkl sind sehr wichtig bei der Nutzung von Multiplikatoren.
  • Bild hoch , Bild runter Eine Seite hoch / runter
  • Pos1 , 0 an den Zeilenanfang springen
  • ^ springt an den Zeilenanfang auf das erste Zeichen, das kein Leerzeichen oder Tab ist
  • Ende , $ an das Zeilenende springen
  • w ein Wort nach rechts springen (Wortanfang)
  • e an das Ende eines Wortes, auf den letzten Buchstaben springen (Wortende)
  • b ein Wort nach links springen (Wortanfang)
  • ) einen Satz vorwärts springen
  • ( einen Satz rückwärts springen
  • SHIFT + h zur ersten Zeile des aktuellen Fensters springen
  • SHIFT + m in die Mitte des aktuellen Fensters springen
  • SHIFT + l in die letzte Zeile des aktuellen Fensters springen
  • STRG + d einen halben Bildschirm runter blättern (down)
  • STRG + u einen halben Bildschirm hoch blättern (up)
  • gg an den Datei Anfang springen
  • SHIFT + g an das Datei Ende springen
  • : + ZAHL springt in die Zeile ZAHL
  • f + ZEICHEN springt zum nächsten Vorkommen des Zeichens
  • SHIFT+ f + ZEICHEN springt zum vorherigen Vorkommen des Zeichens
  • z + ENTER oder zt aktuelle Zeile in die erste Zeile des Displays scrollen (top)
  • zz oder z. aktuelle Zeile in die Mitte des Bildschirms scrollen
  • z- oder zb aktuelle Zeile an den unteren Rand scrollen (bottom)

Marks (Bookmarks)

:help bookmark

Bookmarks sind einzelne Zeichen von a-z und A-Z die im Text gesetzt werden können, um schnell hin und her zu springen.

  • m + ZEICHEN einen Marker setzen. z.B. mb setzt den Marker b
  • ' + ZEICHEN zu einem Marker springen . z.B. 'b springt zum Marker b
    • Das ' ist das Zeichen auf einer deutschen Tastatur auf dem #

Undo & Redo

:help undo
  • u Undo (Rückgängig machen)
  • SHIFT + u Undo alle Änderungen, die zuletzt in der aktuellen Zeile gemacht wurden
  • STRG + R Redo
  • :undolist zeigt den Verlauf der letzten Änderungen, die rückgängig gemacht werden können. Dabei zeigt die Nummer den Index der Veränderung, die direkt ausgewählt werden kann. Changes zeigt an, wieviele Veränderungen gemacht wurden und die Uhrzeit, wann die Veränderungen gemacht wurden.
  • NUMMER + STRG + r macht die Veränderung mit der Index NUMMER wieder rückgängig
  • Plugins wie undotree oder mundo machen das Undo & Redo sehr übersichtlich und einfacher

Copy & Paste

  • y Kopieren (yank)
  • yy Ganze Zeile kopieren
  • p vor dem aktuellen Cursor einfügen, oder Zeile
  • Shift + p nach dem aktuellen Cursor einfügen, oder Zeile
  • Zwischenablage / Clipboard (FAQ System Clipboard !)
  • "*y , "+y in den System Zwischenspeicher kopieren
  • "*p , "+p aus den System Zwischenspeicher einfügen. Analog "* oder "+ + SHIFT + p
  • Register / Vim interne Zwischenablage
    • Vim unterstützt von a-z 48 verschiedene Register (Zwischenablagen). So können unterschiedliche Dinge in verschiedene Register kopiert und an anderer Stelle in gleicher oder neuer Reihenfolge eingefügt werden.
    • Das Register wird mit " eingeleitet und der folgende Buchstabe a-z definiert in welchem Register der Inhalt gespeichert werden soll
  • "gyy kopiert die aktuelle Zeile ins Register g
  • "gp fügt den Inhalt aus dem Register ab dem aktuellen Cursor ein

Register / Zwischenspeicher 48 :registers

:help registers

  • Auszüge aus dem Hilfedokument
  • :registers zeigt alle Register an. :registers ZEICHEN zeigt das Register ZEICHEN an
  • STRG + r + REGISTER fügt im Insertmodus den Inhalt von REGISTER direkt ein.
  • "" (unnamed) Standardregister in das alles rein kopiert wird, was mit dcsx gelöscht oder mit y kopiert wurde
  • "a-z (named) mit einem großen A-Z wird das Kopierte an das a-z Register angehängt. Zusammen mit einem > wird vor dem Anhängen ein Zeilenumbruch eingefügt.
  • "0-9 (numbered) In Register 0 wird immer der zuletzt kopierte (yank) Inhalt. In Register 1 steht immer der zuletzt gelöschte Inhalt dc
  • "- Im Small Delete Register steht immer der zuletzt gelöschte Inhalt, wenn es weniger als eine Zeile war
  • Read-Only
    • ". enthält immer den zuletzt eingefügten Text
    • "% enthält den Dateinamen
    • ": enthält den zuletzt eingegeben Befehl
  • "* , "+ , "~ Zwischenspeicher / Clipboard . "~ ist der Inhalt des letzten Drag’n’Drop auf das Vim Fenster
  • "_ (black hole) bei einem Löschvorgang wird nichts in Register gespeichert
  • "/ (last search) enthält den Text der letzten Suche

Makros / Recording q

:help recording
  • MAKRO AUFZEICHNEN
    • q + a-z mit q wird das Recording gestartet und das nächste Zeichen z.b. a ist der Name des Makros. Also qa startet die Aufnahmen von Makro a
    • Mit dem erneuten Drücken der Taste q wird die Aufzeichnung des Makros beendet
  • MAKRO ABSPIELEN / AUFRUFEN
    • @q + a-z mit z.B. @qa wird das Makro a abgespielt bzw ausgeführt
    • Mit @@ wird das Makro wiederholt
    • mit 10@qa wird das Makro 10x hintereinander ausgeführt
  • MAKROS EDITIEREN
    • Makros werden als normaler Text in Registern gespeichert
    • Das REGISTER am besten in eine leere Zeile einfügen, weil nach dem Editieren einfach direkt die gesamte Zeile wieder im Register gespeichert werden kann " + REGISTERNUMMER + p z.B. "4p
    • Die Zeile editieren und (die gesamte Zeile) wieder zurück in das Register schreiben " + 4 + yy
    • Zur Kontrolle kann :registers oder :registers 4 eingegeben werden
    • Ein Makro kann einfach gelöscht werden, indem nichts aufgezeichnet wird. Z.b. Makro a = q4q
  • STEUERUNGZEICHEN EINGEBEN
    • Im Eingabemodus STRG + v + TASTE z.B. Enter/Return, ESC, F2, Backspace ….
  • REKURSIVE MAKROS
    • Im Makro selbst das Makro aufrufen
    • Läuft solange, bis es auf einen Fehler aufläuft

Autovervollständigung :abbr

  • :abbr + abkrz + AUSGESCHRIEBENER BEGRIFF wenn im Einfügemodus der Begriff abkrz und Leertaste (oder Enter, dann mit Zeilenumbruch) eingegeben wird, erscheint der AUSGESCHRIEBENER BEGRIFF
  • Beispiel: :abbr zb Zum Beispiel

Groß-/Kleinschreibung

  • ZEICHEN
    • ~ ändert das aktuelle Zeichen auf Groß oder Klein
  • WORT
    • g~w Invertiert die Groß-/Kleinschreibung des aktuellen Wortes
    • guw Ändert von der aktuellen Position bis zum Ende des Worts von Groß- auf Kleinschreibung
    • guaw Ändert das gesamte Wort auf Kleinschreibung. Egal auf welcher Position der Cursor ist
    • gUw Ändert von der aktuellen Position bis zum Ende des Worts von Klein- auf Großschreibung
    • gUaw Ändert das gesamte Wort auf Großschreibung. Egal auf welcher Position der Cursor ist
  • ZEILE
    • guu Ändert die aktuelle Zeile von Groß- auf Kleinschreibung
    • gUU Ändert die aktuelle Zeile von Klein- auf Großschreibung
    • g~~ Invertiert die Groß-/Kleinschreibung der gesamten Zeile
    • gU5jÄndert die darunter liegenden Zeilen zu Großschreibung
    • gu3k Ändert die darüber liegenden Zeilen zu Großschreibung
  • SATZ
    • gU)Ändert alles zu Großschreibung bis zum Ende des Satzes
  • ABSATZ
    • gu} Ändert alles bis zum Ende des Absatzes zu Kleinschreibung
  • DOKUMENT
    • guG Ändert alles zu Kleinschreibung bis zum Ende des Dokumentes

Auswählen/Markieren

  • v Zeichenweise
  • SHIFT + v + Pfeiltasten Zeilenweise
  • STRG + v + Pfeiltasten Vertikal
  • Beispiele: 10v markiert 10 Zeichen, 3wv markiert 3 Wörter, )vy markiert bis zum Ende des Satzes und kopiert ihn in den Zwischenspeicher/Register.

Löschen & entfernen

  • x Zeichen unter dem Cursor löschen
  • SHIFT + x Zeichen links vom Cursor löschen
  • DELETE & CHANGE
    • Gelöscht werden kann mit d (delete) oder c (change). Bei d bleibt Vim im Normalmodus und bei c wird nach dem Löschen in den Eingabemodus gewechselt und es kann direkt mit der Eingabe begonnen werden.
  • dd löscht die komplette Zeile
  • dw , cw löscht das Wort rechts
  • dip , cip Lösche nur den Absatz
  • dap , cap Lösche den Absatz und die nachfolgenden Leerzeilen

Suchen

  • /Suchbegriff<ENTER> vorwärts suchen. Vim zeigt den ersten Fundort an. Soll der nächste Fundort angesprungen werden muss die Taste n (Next) oder * gedrückt werden mit Shift + n oder # wird die Suche rückwärts ausgeführt.
  • ?Suchbegriff<ENTER> rückwärts suchen

Vim Command Modus

Datei laden

  • :e Öffnet den Dateibrowser. Bei Auswahl mit der Entertaste wird die Datei in das aktuelle Fenster geladen.
  • :e FILE.TXT öffnet direkt die Datei in das aktuelle Fenster
  • :Sex Teilt das Fenster horizontal in ein weiteres Fenster mit einem Dateibrowser
  • :Vex Teilt das Fenster vertikal in ein weiteres Fenster mit einem Dateibrowser

Fenstermanagement

  • :tabnew Neues Fenster in neuem Tab
    • :tabprev , gt gehe zum nächsten Tab
    • :tabnext , gT gehe zum vorherigen Tab
      • Bessere Lesbarkeit der Tabs
      • :hi tablinesel ctermbg=darkblue ctermfg=white
      • :hi tabline ctermbg=black ctermfg=green
    • Hilfe :help tabpage
  • :new Neues Fenster horizontal
  • :split Aktuelles Fenster horizontal teilen
  • :vsplit Aktuelles Fenster vertikal teilen
  • STRG + ww wechselt zum nächsten Fenster und rotiert bei Wiederholung durch alle Fenster
  • STRG + w<N> mit <N> sind die Pfeiltasten gemeint, oder auch hjkl mit denen direkt in das entsprechende Fenster gewechselt werden kann.
    Zum Beispiel
    • STRG + wl wechselt in das linke Fenster
    • STRG + wj in das untere Fenster
    • STRG + w<Pfeiltaste links> in das linke Fenster.
    • :ls die offenen Buffer (Fenster/Tabs) anzeigen lassen

Session Management

  • vim -S startet Vim wieder mit der zuletzt gespeicherten Session (aus der Session.vim Datei)
  • :mks! speichert die aktuelle Session in der Session.vim Datei

FAQ

  1. Paste Modes (Einfüge Modi)
    :set paste deaktiviert einige Automatismen, so dass eingefügte Daten z.B. ihre Struktur erhalten und nicht umformatiert werden. :set nopaste deaktiviert dieses Verhalten wieder.
    Hilfen :help paste , :help pastetoggle
  2. System Clipboard (Zwischenablage) Copy&Paste – Interaktion
    Damit "* und "+ funktioniert, muss ein Vim Paket mit grafischer Unterstützung installiert sein, in das die Option +clipboard mit eincompiliert wurde.
    Unter Linux mit einem X11 System repräsentiert "* die Option, womit der Inhalt mit der mittleren Maustaste an die aktuelle Stelle eingefügt werden kann.
    Um zu prüfen, ob die aktuelle Vim Installation den Austausch mit dem System Clipboard unterstützt: Im Normalmodus :echo has('clipboard') und ENTER eingeben. Wenn als Ergebnis eine 0 heraus kommt, wird es nicht unterstützt.
    Durch die Installation des Paketes vim-gtk3 (Ubuntu) wird Copy&Paste unterstützt.
    Hilfen :help clipboard , :help registers , :help cb (Current Buffer)

Weitere Vim Artikel hier im Blog.

Quellen

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Vim
  2. https://wiki.ubuntuusers.de/VIM/
  3. Einführung zu Vim – Tutorials Deutsch https://www.youtube.com/playlist?list=PLZ0CUq-i3Io9dAIKsHNwNAnTeKXamcQ5N
  4. Vim Tricks Live Coding auf Deutsch mit Daniel Siepmann https://youtu.be/P5tAKRVYj4E
  5. Register und Makros in Vim (clt23) Info Seite / Video